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Burgen der Slawen

In weiten Teilen der heutigen Bundesrepublik siedelten im Osten slawische Stämme. Die Main-Regnitz-Wenden kamen schon im 8. Jahrhundert unter fränkische Hoheit. Die Eroberung slawischer Gebiete östlich der Elbe fiel dagegen in den Beginn der Burgenzeit: Die typische Struktur der Slawenburgen ist auch noch nach Jahrhunderten erkennbar, Darstellung der Ratzeburg um 1599 (DHM) Slawische Burgen in Deutschland und Westpolen (DHM) Im Abwehrkampf gegen das fränkisch-deutsche Reich errichteten ihre Bewohner vom 8. bis 12. Jahrhundert zahlreiche Ringwälle, meist in Holz-Erde-Bauweise. Zunächst entstanden ausgedehnte Fliehburgen, später kleinere Anlagen und befestigte Heiligtümer. Häuser und Brunnen belegen die dauerhafte Besiedlung, Funde von Waffen, Reitersporen und Schmuck bezeugen eine Oberschicht, die sich assimilierte und teilweise bis 1918 – in Mecklenburg – herrschte. Andernorts errichteten die ostfränkischen Eroberer Burgwälle slawischer Bauart als Herrschaftssitz. Die meisten Befestigungen gingen gewaltsam unter, manche, wie Brandenburg, Oldenburg oder Spandau, bildeten mit ihren Dienst-»Kietzen« Siedlungskerne, aus denen die späteren Städte hervorgingen.

Grundriss der Ausstellung in der Ausstellungshalle von I. M. Pei im 1. OG Burgen der Slaven Adelsherrschaft -Burgenherrschaft Die Erben Roms Die Baugeschichte der Burg vom 9. bis zum 16. Jahrhundert Der Kern der Herrschaft - Lehnswesen und Hofstube Burg und Kirche Die Burg im Krieg
Grundriss der Ausstellung in der Ausstellungshalle von I. M. Pei im 1. OG - Deutsches Historisches Museum
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