Logo und Schriftzug des Deutschen Historischen Museums und eine Ansicht der neuen Ausstellungshalle von I.M.Pei neben dem Zeughaus
German Historical Museum
 
  Ausstellungen

 

REIHE "FOTOGALERIE IM PEI-BAU"
 

Das XX. Jahrhundert.
Fotografien zur Deutschen Geschichte 1880 bis 1990
aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums

Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
Ansprechpartner DHM: Dr. Dieter Vorsteher

1. April bis 27. Juni 2004, Pei-Bau

 

Die Geschichte des 20. Jahrhunderts lässt sich anhand von Fotografien fast lückenlos dokumentieren.
Schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts begaben sich sowohl Professionelle als auch Hobbyfotografen auf der Suche nach Motiven durch Stadt und Land und hielten die Zeit und ihre Zeitgenossen auf Glasplatten oder Zelluloid fest. Das Deutsche Historische Museum besitzt weit über eine Million Negative und Abzüge aus zahlreichen Nachlässen von Fotografen, Bildagenturen und Privatpersonen die in dieser Ausstellung in einer Auswahl präsentiert werden.

Unter dem Titel ”Das XX. Jahrhundert. Fotografien zur deutschen Geschichte 1880 bis 1990 aus der Sammlung des Deutschen Historischen Museums” soll mit diesen professionellen und privaten Aufnahmen ein Blick auf die kleinen und großen Momente der deutschen Geschichte des letzten Jahrhunderts geworfen werden, die - nicht zuletzt mit Hilfe der Fotografie - bis heute große Teile unserer Erinnerung bestimmen. Gezeigt werden unter anderem Aufnahmen der Fotografenbrüder Otto und Georg Haeckel, von Hermann Ventzke, des Pressefotografen Willy Römer oder sozialdokumentarische Bilder von Walter Ballhause. Zu sehen sind außerdem Fotografien des Hitlerfotografen Heinrich Hoffmann, des für die NS-Bildpropaganda tätigen Raumbild-Verlags Otto Schönstein oder von Gerhard Gronefeld, der sowohl die Kriegs- als auch die Nachkriegszeit mit eindringlichen Bildern dokumentiert hat. Auch ausländische Fotojournalisten, wie der Russe Jewgeni Chaldej oder die Amerikanerin Lee Miller trugen das Ende und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges mit ihren Bildern in die Welt hinaus.
Für die Fotografie der deutschen Nachkriegszeit in Ost und West mit ihren unterschiedlichen Entwicklungen stehen in der Ausstellung unter anderem die Fotografien von Will McBride, Michael Ruetz, Bernard Larsson, Barbara Klemm, Jürgen Nagel oder Gerhard Gäbler.
Aber nicht nur die ”großen Fotografen” haben Spuren der Erinnerung hinterlassen. Genauso eindrücklich, wenn nicht sogar durch den persönlichen Bezug eindringlicher, verhält es sich mit privaten Aufnahmen, welche die Ausstellung in Form von Fotoalben in nahezu jedem Abschnitt begleiten. Denn sowohl das private als auch das offizielle Motiv ist ein kleines Spiegelbild der vergangenen Zeit: mal amüsant oder kurios, mal gewaltig und brutal, erschütternd oder sentimental. Aus diesen Bildquellen öffnet sich dem heutigen Betrachter ein ”deutsches Familienalbum”, das einen Einblick in die großen und kleinen Ereignisse der Geschichte und die kollektiven wie persönlichen Erinnerungen der Deutschen im letzten Jahrhundert ermöglicht.


Fotoband zur Ausstellung
Edition Braus, 280 Seiten, 260 s/w (Douton) und farbige Abbildungen
Preis im Museumsladen des DHM: 25
Link: Katalog im Museumsladen des DHM


Vortrag
Vortrag „Archive unserer Erinnerung - Fotografien des XX. Jahrhunderts“
Maike Steinkamp, DHM, spricht im Auditorium des Pei-Gebäudes am
Mittwoch,
dem 9. Juni, 18 Uhr.
Eintritt frei

MAGAZIN
Bildarchiv des Deutschen Historischen Museums
Preis: 8,50 €
Link: Magazin im Museumsladen des DHM
Link: Magazin (.html)

Link: Bildarchiv des DHM
Link: Bildarchivdatenbank des DHM