in Köln geboren; erste photographische Experimente als
Vierzehnjähriger
Seit 1918
Mitarbeit im elterlichen Textilgeschäft
1929
nach dem Zusammenbruch des elterlichen Geschäfts Wechsel
zur Berufsphotographie (Naturaufnahmen); in den 30er Jahren Porträt-
und Werbephotographie
1936
Meisterprüfung im Photographenhandwerk
31.5.1942
ausgebombt; Atelier und Bildarchiv sind völlig zerstört;
noch während des Krieges entstehen trotz Photographierverbotes
Aufnahmen von den Luftangriffen und den Zerstörungen in Köln
1945/46
im Auftrag des Dürener Landrats Dokumentation der Zerstörung
von Düren, Jülich und Hürtgenwald (1949 in der
Broschüre »Verbrannte Erde« veröffentlicht);
außerdem weiterhin Bildserien über das zerstörte
Köln; den Broterwerb besorgt seine Frau Ria, geb. Dietz,
mit Porträtphotographien
1947
Ausstellung der Trümmerphotographien »Köln
- Tragödie einer Stadt« und Publikation des Bildbandes
»Gesang im Feuerofen. Köln: Überreste einer alten
Stadt«; Bekanntschaft mit dem damaligen Kölner Oberbürgermeister
Konrad Adenauer, der sich für die Verbreitung des Buches
einsetzt; Porträtaufnahmen von Adenauer, die auch in Wahlkämpfen
verwendet werden; Porträts von Prominenten aus Politik und
Kultur
Seit 1950
mehrfache Beteiligung an der »Photokina«
1953
Berufung in die Deutsche Gesellschaft für Photographie
50er und 60er Jahre
Industrie- und Porträtphotographie für das Verkehrsamt
und die Museen der Stadt Köln sowie für Firmen
1970
Aufgabe seines Photostudios wegen zunehmender Sehschwäche