DDR-Bürger passieren die Grenze zu West-Berlin, 9.11.89, Michael Pladeck

Der 9. November in der deutschen Geschichte: 1918, 1938 und 1989

Eintritt, Führungen und Kino frei

Der 9. November hat die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts in mehrfacher Weise geprägt: Das Datum steht für den Beginn der ersten deutschen Republik, die Novemberpogrome gegen die jüdische Bevölkerung und den Fall der Berliner Mauer. Am Jahrestag finden im Deutschen Historischen Museum wieder kostenlose Themenführungen durch die Dauerausstellung und die Sonderausstellungen statt. Der Eintritt ist frei.

Die Themenführung in der Dauerausstellung beleuchtet die Ereignisse von der zweifachen Ausrufung der Republik bis zur Vereinbarung eines Waffenstillstandes zwischen Frankreich, Großbritannien und dem Deutschen Reich. Weiterhin nimmt sie die Verbrechen des Jahres 1938 und die deutsch-deutsche Erinnerung an das Ereignis in den Blick. Sie spannt einen Bogen bis in die 1980er Jahre, als oppositionelle Gruppen in der DDR ihrer Kritik am ostdeutschen Staat Ausdruck verliehen – selbst noch an dem Tag, an dem sich die Berliner Mauer öffnete.

Anlässlich der aktuellen fremdenfeindlichen Ausschreitungen und Anschläge fragt die Themenführung in der Ausstellung Alltag Einheit. Porträt einer Übergangsgesellschaft nach deren Bedingungen und möglichen Entwicklungstendenzen in der seit 25 Jahren in der heutigen Form bestehenden Bundesrepublik.

Das Zeughauskino zeigt "Die Feuerprobe – Novemberpogrom 1938" (BRD 1988).

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