Lange Nacht der Museen

19. August 2017, 18 bis 2 Uhr

Unter dem Motto "Made in Berlin" laden wir Sie zur 20. Langen Nacht der Museen in Berlin in das Deutsche Historische Museum ein. Unser komplettes Programm finden Sie folgend.

Live-Musik im Schlüterhof

Masha Qrella © Diana Näcke

Masha Qrella

22.00, 23.00, 24.00


"Die Berliner Understatementpop-Königin Masha Qrella" (taz) tritt mit ihrer Band live im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums auf. Stilistisch bewegen sich ihre elegant-klaren Songs zwischen Intimität, Perfektion und eben: Understatement. Wir heißen Sie willkommen in der Disko der Innerlichkeit!

Barış Cengiz

21.00, 22.30, 23.30, 00.30


Im Schlüterhof darf getanzt werden! DJ Barış Cengiz (Maxim Gorki Theater, Techno Türken, Schwuz u.a.) sorgt mit seinen Ethno- und Worldelectro-Sets für die richtige Stimmung.

Führungsprogramm

Speziell entwickelte Expressführungen erläutern einzelne Aspekte der deutschen und insbesondere der Berliner Geschichte im Kurzformat. In der Dauerausstellung und der Sonderausstellung "Die Erfindung der Pressefotografie" ermöglichen Kuratoren einen Blick hinter die Kulissen ihrer Museumsarbeit.

Auch wird unsere Ausstellung "Der Luthereffekt" im Martin-Gopius-Bau geöffnet sein, wo wir ebenso Führungen anbieten.

Expressführungen

Das Blut des Kaisers | 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 

Gleich zwei Attentate werden im Jahr 1878 auf den ersten deutschen Kaiser Wilhelm I. verübt – für Reichskanzler Bismarck die richtige Gelegenheit, um gegen die Sozialisten im Land vorzugehen. Doch steckten sie wirklich dahinter?

Blauer Dunst und Goldene 20er | 18.30, 19.30, 20.30, 21.30, 22.30

Den Hinweis „Rauchen ist tödlich“ sucht man auf Zigarettendosen der 1920er Jahre vergeblich: Tabakfirmen werben mit Stars, Dandys und der Skyline Istanbuls. Welche Sehnsüchte sollten damit geweckt werden? Wofür standen Markennamen wie „Moslem“, „Jungtürken“ oder „National“? Die Expressführung liefert Antworten.

Berlin-Alexanderplatz: 5 Tage vor dem Mauerfall | 18.45, 19.45, 20.45, 21.45, 22.45

Fünf Tage vor dem Mauerfall, am 4. November 1989, kamen auf dem Alexanderplatz gut eine halbe Million Menschen zu einer Großdemonstration zusammen. Authentische Demo-Plakate und Transparente geben Aufschluss darüber was diese Menschen damals bewegte.

Sonderführungen

Vom Waffenlager zum Museum | 18.00, 20.00, 22.00

Seit 300 Jahren spiegelt das Zeughaus durch unterschiedliche Nutzung die Epochen der deutschen Geschichte. Welche Spuren davon lassen sich heute im Haus entdecken? Und welchen Einfluss hat die Geschichte des Hauses auf die Sammlung und die heutige Ausstellungsgestaltung?

Von der Idee zur Ausstellung | 18.30, 20.30

Nach welchen Kriterien stellt man aus 12 Millionen Fotos eine Ausstellung mit 340 Aufnahmen zusammen? Welche Schritte führen vom anfänglichen Konzept zur fertigen Ausstellung? Kuratorin Carola Jüllig erläutert die Entstehungsgeschichte der Sonderausstellung "Die Erfindung der Pressefotografie".

Wie wird Geschichte ausgestellt? | 19.00, 21.00

Wie kann man "Geschichte" ausstellen? Welche Geschichten erzählen Objekte? Dr. Sabine Beneke, die die Ausstellung "Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen" betreut, gibt Einblicke in die Arbeit eines historischen Museums.

Aus der Sammlung Ullstein | 19.30

Seit 140 Jahren hat der Ullstein-Verlag seinen festen Platz in der Medienmetropole Berlin. In der Sonderausstellung „Die Erfindung der Pressefotografie“ richtet Kuratorin Dr. Katrin Bomhoff von ullstein bild den Fokus auf die Verlagsgeschichte und die Bedeutung seines einzigartigen historischen Bildarchivs.

Multaka: Treffpunkt Museum | 20.30, 21.30

Krieg und Flucht gehören zur deutschen Vergangenheit, sind in Syrien aber leider reale Gegenwart. Im Projekt "Multaka: Treffpunkt Museum" werden Geflüchtete zu Museums-Guides ausgebildet und zeigen ihre Sicht auf die deutsche Geschichte.

Die Erfindung der Pressefotografie | 22.30, 23.30

Die zwischen 1894 und 1945 erschienene "Berliner Illustrirte Zeitung" war Vorreiterin auf dem Gebiet des Fotojournalismus. Die aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Historischen Museums und der ullstein bild / Axel Springer Syndication GmbH führt die Besucher*innen in die Geschichte der Pressefotografie ein.

Guided tours in English

German History in Images and Artefacts: Highlights | 19.00, 20.00, 21.00, 22.00

The Invention of Press Photography | 21.30

Führung in Arabisch (Guided tours in Arab)

Multaka: Treffpunkt Museum (Multaqa: Museum as Meeting Point) | 19.30

Familienprogramm

Zwischen 18 und 20 Uhr können die Jüngsten in die Geschichte des Mittelalters eintauchen, auf Forschungsreise gehen oder erfahren, wie der Alltag aussah, als ihre Großeltern noch klein waren.

Ritter, Burgen und Tuniere | 18.00, 19.00

Wie lebte es sich als Ritter vor vielen hundert Jahren? Wie schwer ist eine Ritterrüstung? Und wie konnten sich Menschen darin bewegen? Kinder ab 5 Jahren tauchen in die Geschichte des Mittelalters ein.

Deutsche Geschichte rückwärts | 18.30

Kinder ab 8 Jahren gehen "rückwärts" durch die Geschichte, vom Mauerfall zurück bis in die Goldenen Zwanziger. Spielerisch erfahren sie, wie der Alltag aussah, als ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern selbst noch Kinder waren.

Forscher und Entdecker: Alexander von Humboldt | 19.30

Mit Forscherkiste, Handschuhen und Zylinderhut ausgestattet begeben sich Kinder ab 8 Jahren auf Expeditionsreise. Sie entdecken spannende Geschichten aus dem Leben des berühmten Naturforschers und rund um seine Abenteuer in Südamerika.

Mitmachprogramm

Anfassen erlaubt! | 18.00 bis 23.00

Wie sehe ich als Ritter mit Schwert und Kettenhemd aus? Oder mit einer Perücke aus dem 18. Jahrhundert? Wo ist die Schmuggelware im Westpaket versteckt? Gelegenheit zum Aus- und Anprobieren gibt es zwischen 18 und 23 Uhr im Zeughausfoyer.

Klangzeitreise | 18.00 bis 02.00

Die Kinder der Gustav-Falke-Grundschule und des Kinderzentrums Ottokar e. V. haben eine Zeitmaschine gebaut, mit der man zurück ins Berlin der 1870er Jahre reisen kann. Horchen Sie hinein in die Zeit der Industrialisierung!

Führungen in "Der Luthereffekt" im Martin-Gopius-Bau

Der Luthereffekt | 19.00, 20.00, 21.00

Die Ausstellung "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt" des Deutschen Historischen Museums ist eine der Nationalen Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum 2017. Der Rundgang gibt Einblicke in die globale Wirkungsgeschichte des Protestantismus – am Beispiel der Länder Deutschland, Schweden, USA, Korea und Tansania.

Der Luthereffekt – Kuratorenführung | 20.30

Die Ausstellung "Der Luthereffekt. 500 Jahre Protestantismus in der Welt" des Deutschen Historischen Museums ist eine der Nationalen Sonderausstellung zum Reformationsjubiläum 2017. Welche Spuren der Protestantismus in anderen Konfessionen und Religionen hinterließ und wie er sich durch diese vielfältigen Begegnungen veränderte, erläutert Kuratorin Anne-Katrin Ziesak.

Tickets

18 Euro, ermäßigt 12 Euro.
Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.

Wieder da: das Sparticket! Bis 7. August 2017 zahlen Sie nur 12 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Die Tickets gelten für den Besuch aller 80 teilnehmenden Museen, für die Shuttle-Busse der Langen Nacht und für die öffentlichen Verkehrsmittel im Bereich ABC von 15 bis 5 Uhr. In diesem Jahr gelten sie außerdem für die Oldtimer-Busse der Kieztouren.

Ermäßigung erhalten bei Vorlage ihres Ausweises Studierende, Schüler, Auszubildende, ALG-II-Empfänger, Bundesfreiwilligendienstleistende und Schwerbehinderte. Andere Karten wie die Jahreskarte der Staatlichen Museen oder der Museumspass Berlin gelten in der Langen Nacht nicht.

Tickets erhalten Sie online ab Mitte Juli und ab 24. Juli 2017 auch in allen beteiligten Museen, in den Berlin Tourist Infos sowie an Kundenzentren, Verkaufsstellen und Fahrscheinautomaten der S-Bahn und der BVG. Online und an Automaten sind keine ermäßigten Tickets erhältlich. Am Abend der Langen Nacht erhalten Sie Tickets in allen beteiligten Museen und an den Kassen bei den Infoständen auf der Museumsinsel und am Kulturforum.

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