Feldflasche zu einer Askari-Uniform, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Burundi und Ruanda), 1887/1895
Diskussion, Vortrag

„Die ethnographischen Museen schwollen an wie trächtige Flußpferde“ (L. Frobenius). Kolonialismus und Museen - FÄLLT AUS -

Deutscher Kolonialismus

Mittwoch, 22. Februar 2017, 18.00 Uhr

Auditorium

DIE VERANSTALTUNG MUSS WEGEN ERKRANKUNG DER REFERENTIN LEIDER AUSFALLEN.

Der vielzitierte Satz von Leo Frobenius aus dem Jahr 1925 beschreibt die Tatsache, dass ethnographische Sammlungen und Museen einen großen und bedeutenden Teil ihres Sammlungsgutes in der Hochzeit der Imperialismus, d.h. um 1900, erwarben.

Viele Museumsgattungen, die sich in der  zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts herausbildeten (z.B. auch Naturkundemuseen), nutzten nicht nur koloniale Infrastrukturen, sondern untermauerten auch koloniale Vorstellungswelten. Auch die deutsche museale Sammlungslandschaft ist von diesem kolonialen Erbe geprägt - wie die Ausstellung "Deutscher Kolonialismus" mit ihren eindrücklichen Objektgeschichten aus u.a. ethnografischen, (medizin-)historischen und naturkundlichen Museen zeigt.

In einem Kurzvortrag führt Larissa Förster in die institutions- und wissenschaftsgeschichtlichen Entstehungszusammenhänge "kolonialer Sammlungen" ein und führt im Anschluss zu einigen ausgewählten Ausstellungsexponaten, an denen sich auch Fragen nach einem zeitgenössischen kritischen Umgang mit kolonialem Erbe diskutieren lassen.

Vortrag und Gang durch die Ausstellung mit Dr. Larissa Förster, Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage, Humboldt-Universität zu Berlin

Ort: Auditorium und Ausstellungshalle, UG

Eintritt frei.

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