Feldflasche zu einer Askari-Uniform, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Burundi und Ruanda), 1887/1895
Diskussion, Vortrag

Entschuldigen? Entschädigen? Gemeinsam erinnern? Wie die Debatte über deutschen Kolonialismus weitergehen sollte

Deutscher Kolonialismus

Montag, 20. März 2017, 18.00 Uhr

Zeughauskino

In Kooperation mit Inforadio RBB

  • Ruprecht Polenz, Offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog mit Namibia über den Völkermord an den Herero und Nama
  • Dr. Jonas Kreienbaum, Universität Rostock
  • Dr. Larissa Förster, Centre for Anthropological Research on Museums and Heritage (CARMAH), Humboldt-Universität zu Berlin
  • Israel Kaunatjike, Herero-Aktivist in Deutschland

Moderation: Harald Asel, Inforadio (rbb)

Einführung: Dr. Arnulf Scriba, Deutsches Historisches Museum

Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltung@dhm.de

Die Veranstaltung wird mitgeschnitten und als "Forum" im Inforadio gesendet.

Es ist einiges in Bewegung gekommen. Über die Frage der Anerkennung des Völkermords an den Herero und Nama wird derzeit intensiv politisch verhandelt. Historisch ausgerichtete Wissenschaften unter globalgeschichtlichem Blickwinkel zeigen Parallelen und Unterschiede kolonialer Herrschaft auf. Die Nachfahren der einstmals Kolonisierten werden selbst Akteure der Forschung wie der öffentlichen Meinungsbildung. Und eine zivilgesellschaftliche Debatte wie die über Straßenumbenennungen führt koloniale Relikte und fortwährende Diskriminierung vor Augen. Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum ist dabei eine Etappe auf einem langen Weg.

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