Film

Hunde, wollt ihr ewig leben

Stalingrad-Reflexe

Freitag, 26. Januar 2018, 21.00 Uhr

Zeughauskino

Hunde, wollt ihr ewig leben

BRD 1959, R: Frank Wysbar, B: Frank Wysbar, Frank Dimen, Heinz Schröter, K: Helmuth Ashley, M: Herbert Windt, D: Joachim Hansen, Wilhelm Borchert, Wolfgang Preiss, Karl Lange, Horst Frank, 98‘ · 16mm

FR 26.01. um 21 Uhr · Einführung: Günter Agde

Der erste deutsche Film, der die Schlacht um Stalingrad in einer fiktionalen Handlung als Spielfilm gestaltet, immerhin anderthalb Jahrzehnte nach dem Ereignis und mit dem Wissen um den Ausgang der Stalingrader Schlacht. Und für ein bundesdeutsches Nachkriegs-Publikum. – Nach einem Tatsachenbericht eines Überlebenden zeigt Wysbar die Entwicklung eines jungen Offiziers mit NS-Überzeugung, der sich im Inferno des Kessels von Stalingrad allmählich von seiner Gläubigkeit entfernt und zusammen mit einigen untergebenen Soldaten erkennen muss, dass es für sie alle kein Entkommen aus Verstrickung, Not und bröckelndem Ehrverständnis gibt. Am Ende stehen der Tod oder die Gefangenschaft mit ungewisser Zukunft. Wysbar montiert mit großem Geschick zeitgenössisches deutsches und sowjetisches Dokumentarfilmmaterial der Frontkameraleute und kann so die Gefechte in Stalingrad mit enormer Authentizität in die fiktive Geschichte einbringen. (ga)

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