Johannes Brahms 1833–1897

Pianist, Komponist, Dirigent

  • 1833

    7. Mai: Johannes Brahms wird in Hamburg als zweites von drei Kindern des Musikers Johann Jakob Brahms und dessen Frau Johanna Henrike Christiane (geb. Nissen) geboren.

  • 1840

    Brahms beginnt mit Klavierunterricht bei Otto Friedrich Willibald Cossel (1813-1856).

  • 1840

    Brahms beginnt mit Klavierunterricht bei Otto Friedrich Willibald Cossel (1813-1856).

  • 1849

    Brahms komponiert bereits als Jugendlicher seine ersten virtuosen Klavierstücke wie "Phantasien über einen beliebten Walzer".

  • 1849

    Brahms komponiert bereits als Jugendlicher seine ersten virtuosen Klavierstücke wie "Phantasien über einen beliebten Walzer".

  • 1857

    Brahms zieht nach Detmold, um dort einen Chor zu leiten und Klavierunterricht zu geben.

  • ab 1857

    Er verfasst sein erstes Klavierkonzert mit Hilfestellung von Joseph Joachim, das im Januar 1859 in Hannover uraufgeführt wird. Das Konzert wird kurze Zeit später wiederholt, allerdings ohne großen Erfolg.

  • 1858/59

    Brahms geht eine kurze Beziehung mit Agathe von Siebold (1835-1909) ein. Er verlobt sich zwar mit ihr, löst diese Verlobung aber bald wieder, da er immer noch zu sehr an Clara Schumann hängt und eine Familie seiner Karriere im Weg stehen würde.

  • 1859

    Er wird Leiter eines Frauenchores in Hamburg.

  • 1860

    Brahms lässt ein Manifest gegen die "Neudeutschen" verfassen. Dazu gehören neben Franz Liszt und Richard Wagner die Komponisten Peter Cornelius (1824-1974), Franz Brendel (1811-1868), Hector Berlioz (1803-1869) und einige andere Schüler Liszts.

  • 1862

    Brahms reist das erste Mal nach Wien.

  • ab 1863

    Er ist Chorleiter der Wiener Singakademie. Er gibt den Posten aber bereits 1864 wieder auf, weil er sich mit seinen administrativen Aufgaben überfordert fühlt und kaum noch Zeit zum Komponieren hat.

  • 1868

    Es kommt zur Uraufführung des "Deutschen Requiems" im Bremer Dom - diesmal mit großem Erfolg.

  • ab 1870

    Brahms ist als Pianist so erfolgreich, dass er auch ohne feste Anstellung seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

  • 1871

    Es kommt zur Uraufführung seines "Triumphliedes". Angeregt wird er durch den deutschen Sieg über Frankreich.

  • 1872

    Er siedelt endgültig nach Wien über.

  • 1872-1875

    Brahms nimmt trotz seiner großen Erfolge eine Stelle als Leiter des Wiener Singvereins an und wird Direktor der "Gesellschaft der Musikfreunde".

  • 1878

    Er erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Breslau.

  • 1886

    Brahms wird Ehrenpräsident des Wiener Tonkünstlervereins.

  • 1887

    Er wird zum Ritter des Ordens "Pour le mérite" für Wissenschaften und Künste ernannt.

  • 1889

    Ihm wird die Ehrenbürgerschaft seiner Geburtsstadt Hamburg verliehen.

  • 1897

    3. April: Johannes Brahms stirbt in Wien an Bauchspeichendrüsenkrebs und wird einige Tage später auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

(jma)
lo