Meine Straße: Kindheitserinnerungen an Duisburg
Ich wohnte in einer wunderbaren Straße, wo jeden Augenblick
etwas geschah. Jedes Geräusch war mir vertraut. Sogar an
der Gangart der Pferde konnte ich erkennen, welches Fuhrwerk gerade
die Straße herunter kam. Da war das kleine zierliche Pferd
des Lumpenmanns, es hatte einen tänzelnden Gang. Der Klang
seiner Hufe auf dem Straßenpflaster war wie das leise Aufeinanderschlagen
von Kastagnetten. Umso lauter die Stimme des Kutschers, wenn er
rief: "Luuuumpen, Luuuumpen!" Viele bunte Windräder
drehten sich an seinem Karren. Wenn er auf der Flöte seine
Melodie spielte, liefen wir Kinder hinterher und sangen: "Lumpen,
Knochen, Eisen und Papier, ausgehauene Zähne sammeln wir!"
Dann das Fuhrwerk der König-Brauerei. Es wurde von zwei besonders
dicken Pferden mit langen Mähnen und Zotteln an den Beinen
gezogen. Sie wirkten behäbig, gemütlich, und so war
auch ihr Gang - tacke tacke, tacke ... schwoften sie dahin. Diese
kräftigen Pferde hatte ich besonders oft und eingehend betrachtet.
Ich wollte unbedingt herausfinden, weshalb Vater von der Nachbarin,
Frau Pielke, immer gesagt hatte, sie habe einen Hintern wie ein
Brauereipferd.
Dann gab es den Eismann, der die Leute mit Roheis belieferte.
Sein Pferd zog das rechte Hinterbein nach. Kein Wunder, wenn es
Rheuma gehabt hätte, wo es doch ständig die feuchte
Kälte im Rücken hatte. Den Eismann nannten alle 'Goebbels',
weil auch er einen Klumpfuß hatte, wie Goebbels der Propagandaminister
von der NSDAP, der 'Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei',
die unsere neue Zukunft sein sollte!
'Goebbels' hinterließ überall eine feuchte Spur - weil
das Eis tropfte. Sein lautes "Brrrrr" war wie das Knurren
eines bissigen Hundes. Wenn er den Eishaken in die durchsichtigen
Stangen schlug, um sie sich auf die Schulter ziehen zu können,
splitterten kleine Stücke ab, auf die wir Kinder uns stürzten,
um sie zu lutschen. Mit Vorliebe steckten die Jungs sie den Mädchen
in die Blusen, dann gab's Gekreische. Meistens ging 'Goebbels'
in die Kneipe an der Ecke. Vorher band er dem Pferd einen Sack
voll Hafer vor das Maul. Aber nach Stunden stand das Pferd, das
Maul immer noch im Sack, traurig im Eiswasser. Die Stangen auf
dem Wagen waren so dünn geworden wie die Glasbaumeln am Kronleuchter
der Großmutter. Kam 'Goebbels' endlich aus der Kneipe, grölte
und schimpfte er. Vater sagte dann: "Das gleiche Großmaul
wie der da oben." Dabei zeigte er mit dem Daumen immer in
eine bestimmte Richtung. Natürlich meinte er den Propagandaminister,
von dem behauptete wurde, dass sein Klumpfuß gar kein Klumpfuß
sei, sondern das Versteck für die Batterie seiner großen
Schnauze.
Dann war da noch der Milchmann, der jeden Morgen um die gleiche
Zeit in unsere Straße kam. Der hatte zwar auch einen Klumpfuß,
aber der war echt. Der Milchmann war ein freundlicher Mann. Schon
von weitem rief die Glocke, die an der Seite seines Fuhrwerks
befestigt war, die Leute mit ihren Milchtöpfen aus den Häusern.
Es war jedes Mal ein Vergnügen zuzusehen, wie er das Litermaß
in die große Kanne tauchte, ganz lässig über den
Rand der Kanne einen Topf nach dem anderen füllte, ohne das
Maß heraus zu heben. Danach klinkte er es am Innenrand wieder
ein. Oh, wie liebte ich den Geruch der frischen Milch, aber mehr
noch die schlanken, rehbraunen Pferde, die vor den Wagen gespannt
waren. Wenn sie angetrabt kamen, klang ihr Hufgetrappel auf dem
Pflaster wie eine wunderschöne Melodie. In meiner Straße
roch es immer nach Pferdeäpfeln - nach braunen warmen Pferdeäpfeln,
die im Winter richtig dampften, und auf die sich die Spatzen setzten,
wie an einen reich gedeckten Tisch. Frau Pielke war im Frühjahr
ganz scharf auf den Pferdemist, sie brauchte ihn als Dünger
für ihre Erdbeerbeete. "Aber warm missese soi, damit's
Pflänzle ebbes wird", ermahnte sie mich, wenn ich ihr
einen Eimer voll brachte. Für die zehn Pfennige kaufte ich
an der Bude bei der dicken Berta Salmiakpastillen, klebte mir
damit einen Stern auf den Handrücken und leckte so lange
daran, bis der Stern erloschen war.
An manchen Tagen marschierten in breiter Kolonne die Hitlerjungen
mit ihren Fanfaren durch die Straße. Eine Hand in die Hüfte
gestemmt und mit der anderen das Instrument in den Himmel gerichtet,
bliesen sie aus vollen Lungen. Da war sogar Herr Pielke, der als
einziger in der Straße ein Automobil besaß, respektvoll
am Straßenrand stehengeblieben. Seine Brust blähte
sich vor Stolz beim Anblick der "Neuen Generation".
Manchmal marschierte auch er mit seinen Parteigenossen. Dumpf
klangen auf dem Pflaster die Stiefel im Takt seines: "Links,
zwo, drei, vier
!" Dann kam sein Kommando: "Ein
Lied!" Und die Männer in den braunen Uniformen sangen
aus vollen Kehlen: "Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen
!" Pielke war schon eine Nummer für sich - eine
große Nummer, wie er glaubte. Großmäulig wie
der Führer.
"Jetzt schnappt Pielke über", hatte Vater eines
Tages gesagt, "jetzt will er wohl Adolf Hitler persönlich
sein." Und tatsächlich hatte sein Gesicht dem Hitler
ähnliche Merkmale bekommen: Sein glattes dunkles Haar war
in die Stirn gekämmt, und unter seiner Nase war ganz deutlich
der Ansatz einer Rotzbremse zu erkennen. Im zweiten Stock unseres
Hauses wohnte Familie Scharkes. Aus deren Fenster hing immer die
längste Hakenkreuzfahne, und Frau Kalinski, die eine Etage
tiefer wohnte, ärgerte sich, weil die Fahne ihr das Licht
nahm. Fahnen waren neuerdings Pflicht. Für jeden Haushalt
eine.
Herr Scharkes, der immer eine braune Uniform trug, machte einen
furchtbaren Krach, wenn er mit seinen SA-Stiefeln die Treppen
hinunter polterte. Die Leute im Haus nannten das zackig. Aber
wehe, wenn ich die Treppen hinunter sprang, dann flogen manche
Türen auf und verärgerte Stimmen riefen: "Kannst
du nicht leiser gehen? Ich bewunderte Frau Scharkes vor allem
wegen ihres "Blauen Salons", wie sie eines ihrer vielen
Zimmer nannte. Es war mit blauem Plüsch und glänzenden
Teppichen ausgestattet. In der Mitte stand ein schwarzer blanker
Flügel. Manchmal spielte sie mir etwas vor, und erzählte
vom jungen Mozart und seinem frühen Tod. Frau Scharkes mochte
Kinder, denn jedes Ostern versteckte sie Nester auf der Wiese
hinter dem Haus. An der Hauswand war dann eine große Leinwand
befestigt, bemalt mit einer Blumenwiese und einem riesengroßen
Ei. Innerhalb des Eies hatte man die Leinwand einfach aufgerissen,
und das sah dann aus, als wäre gerade ein Küken herausgeschlüpft.
Wenn die Nester gefunden waren, wurden sie vor die Leinwand gestellt.
Meine Schwester Hanne und ich mussten dann Küken spielen,
und später hinter der Leinwand, die jedes Jahr mit einer
neuen Jahreszahl versehen war, aus dem Ei schauen, bis Frau Scharkes
ein Foto gemacht hatte. Unten im Haus war Frau Natrops Zigarrenladen,
und im ganzen Haus duftete es nach feinem Tabak.
Damals ging es auf der Straße noch recht gemütlich
zu. Da konnte man sogar auf der Fahrbahn spielen, von einer Seite
zur anderen ein Seil spannen, es zum Schwingen bringen und drüber
springen. Kam mal ein Gefährt des Weges, wurde das Spiel
unterbrochen, man ging in die Hocke, das Seil wurde einfach auf
die Fahrbahn gelegt, und man wartete, bis das Fahrzeug darüber
hinweg gezuckelt war.
Meine Straße mündete in einen langen Tunnel. Vom fünften
Stock des großen roten Backsteinhauses aus, in dem ich gewohnt
hatte, erschien der Tunnel wie ein großes Loch, in das alles
hineinplumpste, was sich darauf zu bewegte. Stand ich aber davor,
war das Tageslicht erst wieder hinter einer kleinen runden Öffnung
zu sehen, so, als schaute man durch die falsche Seite von Opas
Fernglas. Damals glaubte ich, die Bahnlinien der ganzen Welt führten
über den Tunnel hinweg. Wenn ich abends aus dem Fenster schaute,
war das Bahngelände ein großes Lichtermeer. Ich konnte
das Quietschen der rangierenden Züge hören, das laute
Tuuuuut, wenn sie ihren heißen Dampf in den Himmel pusteten,
das immer schneller werdende Tsch, Tsch, Tsch, Tsch, Tsch, Tsch,
wenn sie sich in Bewegung setzten, und das Geräusch vorbeirasender
Züge - anschwellend und wieder verhallend. Und bei jedem
Zug träumte ich mich in die Ferne.
Eines Tages passierte etwas in meiner Straße, was ich nicht
verstand. Ein schwarzer Wagen fuhr vor, die Tür öffnete
sich - schwarze blanke Stiefel wurden sichtbar. Zwei Männer
stiegen aus. Als sie sich aufrichteten, verschwanden die Stiefelschäfte
unter ihren langen schwarzen Mänteln. Ihre Hüte, tief
in die Stirn gezogen, verdeckten einen Teil ihrer Gesichter. Sie
betraten das Nachbarhaus. Als sie es wieder verließen, war
das Ehepaar aus der ersten Etage in ihrer Begleitung - nette alte
Leute, für die ich öfter einkaufte. Zur Belohnung bekam
ich dann selbstgebackene Zimtplätzchen. Nun aber schauten
diese Leute mich überhaupt nicht an, gingen mit gesenktem
Blick an mir vorbei zum Wagen.
"Raus, ihr Juden! Ihr habt hier nichts zu suchen!",
rief einer aus der Menge, die sich inzwischen versammelt und ein
Spalier gebildet hatte. Zum ersten Mal in meinem jungen Leben
spürte ich Feindseligkeit und Hass. Den ganzen nächsten
Tag klirrten Fensterscheiben. Geschäfte wurden geplündert.
Sogar Nachbarn machten mit - schrieen "Judenpack!" SA-Männer
verprügelten Passanten, warfen Steine - Männer wie Herr
Pielke, der mir vertraut war. "Dieser Tag wird in die Geschichte
eingehen", erklärte der Lehrer in der Schule. Dann mussten
sich die Geschwister Sarah und David in die letzte Reihe setzen.
Ganz allein saßen sie da. Auf ihrer Kleidung sah man später
einen gelben David-Stern mit der Aufschrift 'Jude', den sie immer
tragen mussten.
Täglich begegnete man Menschen auf der Straße, die
einen gelben Stern trugen, und sie gingen mit gesenktem Kopf.
Ich war zwar noch ein Kind, aber ich konnte spüren, wie diese
Menschen sich fühlten, nur richtig begreifen konnte ich das
Ganze nicht. Meine schöne Straße war jetzt eine hässliche
Straße. An vielen Häusern waren die Türen und
Fenster mit Brettern zugenagelt. An Wänden und Mauern - auf
alles schmierte man Parolen, wie 'Juda verrecke!' und 'Juden raus!'.
Aus den Radios ertönte und auf den Straßen grölte
man: "Die Fahne hoch, die Reihen fest geschlossen
!"
Stolz marschierten die SA-Männer, entschlossen, ihrem Führer,
Adolf Hitler, zu folgen. Von dem Tag an marschierten die Männer
in den braunen Uniformen öfter, traten fester und entschlossener
auf. Manchmal, wenn ich gerade eine Schaufel geholt hatte, um
für Frau Pielke Pferdemist aufzusammeln, lag er zertreten
da. Sie waren einfach drüber wegmarschiert - ohne hinzusehen
- immer geradeaus - mit der ganzen Sauerei unter ihren Sohlen.
Noch war es mir einerlei, wohin sie marschierten. Was wusste ich
schon von Aufrüstung, Mobilmachung und Krieg? Meine kindliche
Unbekümmertheit ließ mich weiter träumen - abends,
wenn die Geräusche aus dem Lichtermeer zu mir herüber
kamen. Doch eines Tages erloschen die Lichter. Die ersten Bomben
fielen. Die Angst ließ mir keine Zeit mehr zum Träumen
...
Über Nacht hatte sich alles verändert. Es war im September
1939, da wurde im Radio verkündet, polnische Soldaten hätten
deutsches Gebiet angegriffen und geschossen. Es dauerte nicht
lange, bis der Führer Adolf Hitler deutschen Truppen den
Befehl gab, zurück zu schießen und in Polen einzumarschieren.
Es war Krieg. Natürlich konnte ich mir darunter noch nicht
viel vorstellen.
In der Schule wurde morgens nicht mehr gebetet, kein Lied mehr
gesungen und kein 'Guten Morgen, Herr Lehrer' gesagt. Wenn der
Lehrer in die Klasse kam, mussten alle von den Plätzen aufspringen
und 'Heil Hitler' brüllen. Uniformen wurden getragen, dem
Bund deutscher Mädchen (BDM) musste man beitreten - und gesungen
wurde: "Denn heute gehört uns Deutschland und morgen
die ganze Welt ..."
Immerhin hatte ich ein kleines Zipfelchen vom ruhigen, wenn auch
nicht immer satten Frieden erwischt, bevor Hass und Krieg wie
eine große Woge meine kindliche Welt überrollten und
sie mit Angst und Schrecken erfüllten. Dieses Zipfelchen
Kindheit war glücklich und unbeschwert gewesen, abgesehen
von den vielen Wochen, in denen ich täglich zu dem kleinen
weißen Haus in der Siedlung laufen musste, um Essen zu holen.
Viele Leute, die dort wohnten und Hitler treu ergeben waren, versorgten
arme und kinderreiche Familien mit warmen Mahlzeiten und dienten
so der Partei und dem Führer des Großdeutschen Reiches,
der genau wusste, dass seine Ziele eines Tages viele Menschenleben
fordern würden. Kinderreichtum belohnte er mit dem Mutterkreuz,
einer Auszeichnung, die für jede "echte deutsche Frau"
ein Ansporn zum freudigen Gebären sein sollte. Vater meinte:
"Für datt stücksken Blech kann man sich nix kaufen."
Die warmen Mahlzeiten aber waren für die hungrigen Mäuler
lebensnotwendig. Ich musste sie mit dem täglichen Gang zu
der verhassten Siedlung teuer bezahlen.
"Gib Acht, wenn du übern Stermuschwech gehst",
sagte die Mutter immer. - Stermuschwech! So sagten alle - zumindest
klang es so. Der Sternbuschweg also, wie er sich schrieb, war
die Hauptverkehrsstraße, wenn er auch ganz beschaulich mitten
durch Neudorf verlief. Er trennte die weiße Siedlung von
dem Viertel mit dem großen roten Backsteinhaus, in dem ich
geboren und aufgewachsen war - eine räumliche Trennung, aber
auch eine, die durch die Köpfe der Leute ging. Und so fühlte
ich mich auch immer wie ein Kind von der anderen - von der falschen
Seite, das in der weißen Siedlung nicht gern gesehen war
(trotz aller Parteifürsorge). Viele Führertreue wohnten
in der Siedlung, auch Verwandte vom Propagandaminister Joseph
Goebbels.
Jedes Mal duckte ich mich wenn die große hagere Frau aus
der Tür trat und mich mit ihren strengen Augen ansah. Das
Haar der Frau, straff nach hinten gekämmt, war im Nacken
zu einem echten deutschen Knoten gewunden. Wie einen Schild trug
sie ihre Ergebenheit zum Führer vor sich her, wenn sie, den
Arm ausgestreckt und die Nase wie eine Speerspitze nach vorne
gerichtet 'Heil Hitler' sagte. Ich hob sonst gern den Arm zum
Gruß, weil ich mich dann so erwachsen fühlte. Aber
ihren Gruß erwiderte ich nicht. Ich mochte diese Frau nicht.
Wortlos nahm sie mir dann die Tasche mit den Töpfen ab und
schloss die Haustür. Ausgesperrt wie eine Bettlerin wäre
ich am liebsten eine der Ameisen gewesen, die in einer langen
Reihe unter der Treppenstufe des Hauseingangs verschwanden. Und
wie gerne hätte ich einmal gesehen, wie die feinen Leute
wohnen. Ein Bad, ein Waschhaus, einen eigenen Kindergarten und
sogar ein Dienstmädchen sollten sie haben, so erzählte
man sich in dem Viertel, wo ich wohnte, und man sprach, verständlicher
Weise ein wenig neidisch, von der Siedlung der faulen Hausfrauen.
Dass ausgerechnet die Eintöpfe dieser alten Hexe allen zu
Hause die Mägen füllen mussten! Aber ich rächte
mich, indem ich eine lange spitze Zunge machte, die ich der verhassten
Frau hinterher schickte. Die Demütigungen nagten an meiner
Unbeschwertheit - sorgten dafür, dass ich mich klein und
unbedeutend fühlte. In der Siedlung befanden sich auch die
Dienststellen der Parteigenossen. Mein Vater, viele Jahre erwerbslos,
hatte sich in die Partei aufnehmen lassen. Es wurde ihm ein besseres
Auskommen für sich und seine Familie in Aussicht gestellt.
Mit einem der höheren SA-Männer verband ihn eine lange
Freundschaft. Das hatte für ihn Vorteile. Aber Vater war
ein Mensch, der das sagte, was er sagen wollte. Was sehr gefährlich
war. Ein falsches Wort gegen das Regime konnte KZ (Konzentrationslager)
bedeuten. Ja, es war eine Zeit, in der man mit seiner eigenen
Meinung zurückhaltend sein musste. Das konnte für Vater
auf Dauer nicht gut gehen, das befürchtete auch Mutter. Eine
Anordnung von 'oben' passte Vater nicht. So kam es dann eines
Tages zu der Bemerkung: "Der Adolf kann mich am Arsch lecken!"
Seinem Freund hatte er es zu verdanken, dass er den befürchteten
Weg nicht gehen brauchte, sondern nur aus der Partei geworfen
wurde.
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