1879-1955
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Albert Einstein
Physiker
- 1879
- 14. März: Albert Einstein wird in Ulm als Sohn
des Kaufmanns Hermann Einstein und dessen Frau Pauline (geb. Koch)
geboren.
- 1896
- Er beginnt ein mathematisch-physikalisches Fachlehrerstudium
an der Technischen Hochschule Zürich, nachdem er dort im
Vorjahr abgewiesen worden war.
- 1900
- Diplom als Fachlehrer für Mathematik und Physik.
- 1902-1909
- Technischer Vorprüfer am Eidgenössischen
Amt für geistiges Eigentum (Patentamt) in Bern.
- 1905
- Veröffentlichungen in den "Annalen der Physik"
zur Quantentheorie und zur Relativitätstheorie: Er erweitert
die Quantentheorie von Max Planck um die Hypothese der
Lichtquanten. Mit der Begründung der "Speziellen Relativitätstheorie"
leitet er den Übergang zur Wissenschaft des 20. Jahrhunderts
ein. Kurz darauf liefert er mit der Formel E=mc² einen Nachtrag
zur Relativitätstheorie. Die Energie eines Körpers ist
demnach das Produkt aus seiner Masse und dem Quadrat der Lichtgeschwindigkeit.
- Seine Theorien setzen sich in der Wissenschaft schnell durch.
- 1907
- Habilitation an der Berner Universität, nachdem
sie diese im Vorjahr abgelehnt hatte.
- 1909
- Einstein erhält eine außerordentliche Professor
für theoretische Physik an der Universität Zürich.
- 1911
- Als Ordinarius an der Prager Universität.
- 1912
- Er arbeitet an der Eidgenössischen Technischen
Hochschule in Zürich, wo er allerdings neben seiner Forschung
zu Lehrveranstaltungen zur theoretischen Physik verpflichtet ist.
- 1914
- 1. April: Einstein erhält den Ruf an die Preußische
Akademie der Wissenschaften in Berlin. Er kann sich nun ausschließlich
seiner Forschung widmen, da er keinerlei Lehrverpflichtungen hat.
- 1915
- Oktober: Einstein formuliert die "Allgemeine Relativitätstheorie",
die bis dahin geltende physikalische Erklärungsansätze
ersetzt.
- ab 1920
- Aufgrund seiner Forschung und seiner jüdischen
Herkunft wird Einstein in Deutschland angefeindet.
- Nach dem Mord an Walther Rathenau (1922), dem
Hitler-Putsch
(1923) und dem großen Wahlerfolg der Nationalsozialistischen
Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) bei den Reichstagswahlen
(1932), befürchtet er antisemitische Übergriffe auf
seine Person und verläßt jeweils für einige Zeit
Berlin.
- 1921
- 24. August: Der sogenannte Einsteinturm von Erich
Mendelsohn wird in Potsdam eingeweiht. Mit Hilfe dieses Turmteleskops
soll die Relativitätstheorie empirisch überprüft
werden.
- Einstein erhält den Nobelpreis für Physik für
die Einführung des Begriffs der Lichtquanten und seine Arbeiten
auf dem Gebiet der theoretischen Physik.
- Seine Forschungen revolutionieren die Grundlagen der Physik:
Es entsteht eine neue Auffassung über das Wesen von Raum
und Zeit sowie eine neue Sicht der Schwerkraft.
- 1925-1927
- Er arbeitet weiter an der Quantentheorie.
- 1933
- 30. Januar: Am Tag der Machtübernahme durch die
NSDAP befindet sich Einstein in Pasadena. Er protestiert gegen
die Menschenrechtsverletzungen in Deutschland und legt sein Amt
an der Preußischen Akademie der Wissenschaften nieder, noch
bevor die Nationalsozialisten ihn ausschließen können.
- Einstein siedelt in die USA über, wo er in Princeton (New
Jersey) eine neue Anstellung am Institute for Advanced Studies
erhält.
- 1939
- 2. August: Trotz seines grundsätzlichen Pazifismus
unterzeichnet auch er eine Aufforderung an den amerikanischen
Präsidenten, den Bau der Atombombe voranzutreiben. Er befürchtet
das Voranschreiten der deutschen Atomforschung und deren militärische
Nutzung.
- 1945
- 6. und 9. August: Nach dem Abwurf der Atombomben über
Hiroshima und Nagasaki durch die US-Luftwaffe gründet Einstein
das "Emergency Committee of Atomic Scientists". Als
Präsident des Komitees engagiert er sich für die friedliche
Nutzung der Atomenergie.
- 1955
- 18. April: Albert Einstein stirbt in Princeton (New
Jersey).
(lw/ka)
Eröffnung der 7. Großen Deutschen Funkausstellung, 1930
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