1861-1922
![[Photo: Erich von Falkenhayn, 1914/15]](../../../objekte/pict/97003948/200.jpg)
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Erich von Falkenhayn
Militär
- 1861
- 11. September: Erich von Falkenhayn wird auf der Burg
Belcha bei Graudenz als Sohn des Gutsbesitzers Fedor von Falkenhayn
und seiner Frau Franziska (geb. von Rosenberg) geboren.
- 1880
- Nach der Erziehung im Kadettenkorps wird er als Leutnant
ins Oldenburgische Infanterie-Regiment 91 eingestellt.
- 1893
- Versetzung in den Großen Generalstab.
- 1896
- Er tritt als Instruktionsoffizier in chinesische Dienste.
- 1899
- Wieder in die preußische Armee übernommen,
wird er dem Generalstab des ostasiatischen Expeditionskorps unter
Alfred Graf von Waldersee zugeteilt.
- bis 1913
- Er gehört vorwiegend dem Truppengeneralstab
an.
- 1913
- 8. Juli: Er wird zum preußischen Kriegsminister
ernannt.
- 1914
- 14. September: Nach der Marne-Schlacht übernimmt
Falkenhayn anstelle Helmuth von Moltkes die Leitung der
militärischen Operationen des deutschen Feldheers.
- 3. November: Er wird auch formell Moltkes Nachfolger als Chef
des Generalstabs.
- 1915
- 20. Januar: Falkenhayn gibt das preußische Kriegsministerium
ab und wird gleichzeitig zum General der Infanterie befördert.
- Falkenhayn versucht die Entscheidung im Westen zu erzwingen,
scheitert aber vor Ypern.
- Mai: Der von ihm und dem österreichischen Generalstabschef
geplante Durchbruch von Gorlice und die Rückeroberung Galiziens
gelingen. Über die weitere Vorgehensweise im Osten besteht
weder mit dem österreichischen Generalstabschef noch mit
Paul von Hindenburg und Erich Ludendorff Einigkeit.
- 1916
- Januar: Falkenhayn fordert den uneingeschränkten
U-Boot-Krieg und gerät darüber mit dem Reichskanzler
Theobald von Bethmann Hollweg in Konflikt.
- 21. Februar: Der deutsche Angriff auf die Festungsanlagen von
Verdun beginnt. Der Versuch, im Westen durch massiven Materialeinsatz
die Entscheidung zu erzwingen, scheitert.
- 29. August: Nach der Kriegserklärung Rumäniens wird
Falkenhayn von Wilhelm II. als Chef des Generalstabs abgesetzt.
Seine Nachfolger in der Obersten Heeresleitung (OHL) sind
Hindenburg und Ludendorff.
- 1916-1918
- Armeeoberbefehlshaber in Rumänien, Palästina
und an der Ostfront.
- 1919
- 5. Juni: Falkenhayn wird auf eigenen Wunsch verabschiedet.
Er lebt zurückgezogen auf Schloß Lindstedt bei Potsdam
und widmet sich der Niederschrift seiner Erinnerungen.
- 1920
- Veröffentlichung von "Die oberste Heeresleitung
1914-1916 in ihren wichtigsten Entscheidungen".
- 1921
- Veröffentlichung von "Der Feldzug der 9. Armee
gegen die Rumänen und Russen 1916/17".
- 1922
- 8. April: Erich von Falkenhayn stirbt auf Schloß
Lindstedt.
(ka)
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