1893-1952
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Paul Fuhrmann
Maler, Graphiker
- 1893
- 8. Oktober: Paul Fuhrmann wird in Berlin geboren.
- 1910-1912
- Nach dem Abschluß einer Lehre als Dekorationsmaler
nimmt er privat Mal- und Zeichenunterricht.
- 1912-1915
- Studium an der Unterrichtsanstalt des Berliner
Kunstgewerbemuseums.
- um 1915
- Während des Ersten Weltkriegs wird Fuhrmann
wegen antimilitaristischen Widerstands verhaftet.
- 1918
- Fuhrmann wird Mitglied der "Novembergruppe",
einer Künstlervereinigung, deren Ziel die Förderung
fortschrittlicher Kunsttendenzen ist. Die Vereinigung, der u.a.
auch Walter Gropius angehört, will die Impulse der
Novemberrevolution auch in den Bereich der Kunst übernehmen.
- ab 1922
- Fuhrmann nutzt die Möglichkeiten der Collage
und Montage für seine expressionistischen, zeitkritischen
Darstellungen wie in der Serie "Zeitgeist".
- 1922-1925
- Regelmäßige Teilnahme an Ausstellungen
in der Galerie "Sturm".
- ab 1925
- Fuhrmann stellt gemeinsam mit den "Abstrakten
- Internationale Vereinigung der Expressionisten, Kubisten, Futuristen
und Konstruktivisten" aus.
- ab 1926/27
- Er fertigt Zeichnungen für die kommunistische
Presse an.
- Er profiliert sich als proletarisch-revolutionärer Künstler.
- 1927
- Fuhrmann tritt der Kommunistischen Partei Deutschlands
(KPD) bei.
- ab 1930
- Auf Grundlage der Collagetechnik entstehen in dieser
Zeit seine kämpferischen Hauptwerke "Die Politischen"
(1931) und "Kriegsgewinnler" (1932).
- 1933
- Die Nationalsozialisten diffamieren die Werke Fuhrmanns als "entartete Kunst" und belegen ihn mit Berufsverbot.
- 1946
- Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wird er Mitglied
der Arbeitsgemeinschaft sozialistischer Künstler in Berlin.
- 1952
- 25. Januar: Paul Fuhrmann stirbt in Ost-Berlin.
(ji)
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