1849-1945
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August von Mackensen
Militär
- 1849
- 6. Dezember: August von Mackensen wird in Leipnitz (Kreis
Wittenberg) als Sohn des Gutsverwalters und späteren Gutsbesitzers
Ludwig Mackensen und dessen Frau Marie (geb. Rink) geboren.
- 1868
- Landwirtschaftslehre.
- 1869
- Eintritt als Einjährig-Freiwilliger in das Leibhusarenregiment
in Lissa (Posen).
- 1870/71
- Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg.
- Nach der Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse wird er zum
Leutnant der Reserve befördert.
- 1871-1873
- Mackensen studiert auf Wunsch des Vaters Landwirtschaft
in Halle, tritt danach in den aktiven Militärdienst ein und
wird zum Sekondeleutnant ernannt.
- 1876
- Mackensen wird Adjutant der Ersten Kavallerie-Brigade
in Königsberg (Preußen).
- 1879
- Heirat mit Dorothea von Horn. Aus der Ehe gehen fünf
Kinder hervor.
- 1880
- Obwohl er nie die Kriegsakademie besucht hat, wird er
zum Generalstab abkommandiert und zwei Jahre später als Hauptmann
in den Großen Generalstab versetzt.
- 1891
- Mackensen wird Adjutant
Alfred Graf von Schlieffens,
des Chefs des Generalstabs der Armee.
- 1892
- Seine zweibändige Regimentsgeschichte "Schwarze
Husaren" erscheint.
- 1894
- Kommandeur des Ersten Leibhusarenregiments in Danzig,
bald darauf Ernennung zum Oberst.
- 1898
- Mackensen wird Flügeladjutant Kaiser Wilhelms
II.
- 1899
- Nobilitierung.
- 1903
- Beförderung zum Generaladjutant.
- 1905
- Tod seiner Frau.
- 1908
- Mackensen wird zum Kommandierenden General des XVII.
Armeekorps und zum General der Kavallerie ernannt.
- Heirat mit Leonie von der Osten.
- 1914
- Herbst: Im Ersten Weltkrieg nimmt Mackensen mit
seinem Armeekorps am Feldzug gegen Russland teil, wird dann Oberbefehlshaber
der 9. Armee.
- November: Für seine Leistungen wird ihm der Orden Pour le Mérite verliehen.
- Beförderung zum Generaloberst.
- 1915
- Mackensen durchbricht als Oberbefehlshaber der 11. Armee
die russische Front und wird neben Paul von Hindenburg
und Erich Ludendorff zu einem der populärsten deutschen
Heerführer.
- Mai: Verleihung des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler.
- Juni: Ernennung zum Generalfeldmarschall.
- Im Herbst leitet er den Feldzug gegen Serbien.
- 1916
- Herbstfeldzug gegen Rumänien, wofür ihm 1917
als zweitem General im Weltkrieg das Großkreuz zum Eisernen
Kreuz verliehen wird.
- Er bleibt bis Kriegsende Militärgouverneur in Rumänien.
- 1918
- Nach Ende des Krieges wird Mackensen in Ungarn und in
Saloniki (Griechenland) interniert.
- 1919
- Dezember: Er kommt nach Deutschland zurück und
scheidet aus dem Militärdienst aus.
- 1921
- Mackensen wird Schirmherr des Jugendverbandes "Jungsturm"
und tritt in der Folgezeit bei Traditionstreffen von Soldaten-
und Veteranenverbänden auf.
- 1933
- Mackensen wird von den Nationalsozialisten zum preußischen
Staatsrat ernannt.
- 1935
- Nach dem Tod von Hindenburg ist Mackensen der einzige
verbliebene Feldmarschall aus dem Ersten Weltkrieg. Adolf Hitler
schenkt ihm die Domäne Brüssow und ernennt ihn zum Chef
des 5. Kavallerieregiments, um seine Popularität propagandistisch
zu nutzen.
- Da Mackensen der Bekenndenden Kirche angehört, setzt
er sich für Verfolgte wie Martin Niemöller ein.
- 1940
- Februar: In einem Brief an den Oberbefehlshaber des
Heeres Walther von Brauchitsch verurteilt er die während
des Überfalls auf Polen geschehenen Verbrechen.
- 1945
- 8. November: August von Mackensen stirbt in Burghorn
bei Celle.
(lh)
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