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Nobelpreis für Chemie
- 1901
- Jacobus Henricus van't Hoff (1852-1911), Niederlande
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das er sich durch die Entdeckung der Gesetze der chemischen Dynamik
und des osmotischen Druckes in Lösungen erworben hat"
- 1902
- Hermann Emil Fischer (1852-1919), Deutschland
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das er sich durch seine synthetischen Arbeiten auf dem Gebiet
der Zucker- und Puringruppen erworben hat"
- 1903
- August Svante Arrhenius (1859-1927), Schweden
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das er sich durch seine Theorie über die elektrolytische
Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat"
- 1904
- William Ramsay (1852-1916),
Großbritannien
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch die
Entdeckung der indifferenten gasförmigen Grundstoffe in der
Luft und die Bestimmung ihres Platzes im periodischen System erworben
hat"
- 1905
- Adolf von Baeyer (1835-1917),
Deutschland
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich um die Entwicklung
der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine
Arbeiten über die organischen Farbstoffe und die hydroaromatischen
Verbindungen erworben hat"
- 1906
- Henri Moissan (1852-1907),
Frankreich
"als Anerkennung des großen Verdienstes, das er sich
durch seine Untersuchung und Isolierung des Elements Flour sowie
durch die Einführung des nach ihm benannten elektrischen
Ofens in den Dienst der Wissenschaft erworben hat"
- 1907
- Eduard Bucher (1860-1917),
Deutschland
"für seine biochemischen Untersuchungen und die Entdeckung
der zellfreien Gärung"
- 1908
- Ernest Rutherford (1871-1937),
Großbritannien
"für seine Untersuchungen über den Zerfall der
Elemente und die Chemie der radioaktiven Stoffe"
- 1909
- Wilhelm Ostwald (1853-1932),
Deutschland
"als Anerkennung für seine Arbeiten über die Katalyse
sowie für seine grundlegenden Untersuchungen über chemische
Gleichgewichtsverhältnisse und Reaktionsgeschwindigkeiten"
- 1910
- Otto Wallach (1847-1931),
Deutschland
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich um die Entwicklung
der organischen Chemie und der chemischen Industrie durch seine
bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der alicyklischen Verbindungen
erworben hat"
- 1911
- Marie Curie, Frankreich
"als Anerkennung des Verdienstes, das sie sich um die Entwicklung
der Chemie erworben hat durch die Entdeckung der Elemente Radium
und Polonium, durch die Charakterisierung des Radiums und dessen
Isolierung in metallischem Zustand und durch ihre Untersuchungen
über die Natur und die chemischen Verbindungen dieses wichtigen
Elements"
- 1912
- Viktor Grignard (1871-1935),
Frankreich
"für das von ihm aufgefundene sog. Grignard'sche Reagenz,
das in den letzten Jahren in hohem Grad den Fortschritt der organischen
Chemie gefördert hat"
Paul Sabatier (1854-1941),
Frankreich
"für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart
fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt
der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert
worden ist"
- 1913
- Alfred Werner (1866-1919),
Schweiz
"auf Grund seiner Arbeiten über die Bindungsverhältnisse
der Atome im Molekül, wodurch er ältere Forschungsgebiete
geklärt und neue erschlossen hat, besonders im Bereich der
anorganischen Chemie"
- 1914
- (verliehen 1915),
Theodore William Richards (1868-1928),
USA
"als Anerkennung seiner genauen Bestimmungen des Atomgewichts
von zahlreichen chemischen Elementen"
- 1915
- Richard Martin Willstätter (1872-1942),
Deutschland
"für seine Untersuchungen der Farbstoffe im Pflanzenreich,
vor allem des Chlorophylls"
- 1916
- (nicht verliehen)
- 1917
- (nicht verliehen)
- 1918
- (verliehen 1919),
Fritz Haber, Deutschland
"für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen"
- 1919
- (nicht verliehen)
- 1920
- (verliehen 1921),
Walther Hermann Nernst (1864-1941), Deutschland
"als Anerkennung für seine thermochemischen Arbeiten"
- 1921
- (verliehen 1922),
Frederick Soddy (1877-1956),
Großbritannien
"für seine Beiträge zur Kenntnis der Chemie der
radioaktiven Stoffe und seine Untersuchungen über das Vorkommen
und die Natur der Isotopen"
- 1922
- Francis William Aston (1877-1945),
Großbritannien
"für seine Entdeckung einer großen Zahl von Isotopen
in mehreren nicht radioaktiven Elementen mit Hilfe seines Massenspektrographen
sowie für seine Entdeckung des sogenannten Gesetzes der Ganzzahligkeit"
- 1923
- Fritz Pregl (1869-1930),
Österreich
"für die von ihm entwickelte Mikroanalyse organischer
Substanzen"
- 1924
- (nicht verliehen)
- 1925
- (verliehen 1926),
Richard Adolf Zsigmondy (1865-1929),
Deutschland
"für die Aufklärung der heterogenen Natur kolloidaler
Lösungen sowie für die dabei angewandten Methoden, die
grundlegend für die moderne Kolloidchemie sind"
- 1926
- Theodor Svedberg (1884-1971),
Schweden
"für seine Arbeiten über disperse Systeme"
- 1927
- (verliehen 1928),
Heinrich Otto Wieland (1877-1957),
Deutschland
"für seine Forschungen über die Zusammensetzung
der Gallensäure und verwandter Substanzen"
- 1928
- Adolf Otto Reinhold Windaus (1876-1959),
Deutschland
"für seine Verdienste um die Erforschung des Aufbaus
der Sterine und ihres Zusammenhanges mit den Vitaminen"
- 1929
- Arthur Harden (1865-1940),
Großbritannien
Hans Karl August Simon von Euler-Chelpin (1873-1964),
Schweden
"für ihre Forschung über die Zuckervergärung
und deren Anteil der Enzyme an diesem Vorgang"
- 1930
- Hans Fischer (1881-1945),
Deutschland
"für seine Arbeiten über den strukturellen Aufbau
der Blut- und Pflanzenfarbstoffe und für die Synthese des
Hämins"
- 1931
- Karl Bosch (1874-1940),
Deutschland
Friedrich Bergius (1884-1949),
Deutschland
"für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung
der chemischen Hochdruckverfahren"
- 1932
- Irving Langmuir (1881-1957),
USA
"für seine Entdeckungen und Forschungen im Bereich
der Oberflächenchemie"
- 1933
- (nicht verliehen)
- 1934
- Harold Clayton Urey (1893-1980),
USA
"für seine Entdeckung des schweren Wasserstoffes"
- 1935
- Fréderic Joliot (1900-1958),
Frankreich
Irène Joliot-Curie (1897-1956),
Frankreich
"für ihre gemeinsam durchgeführten Synthesen von
neuen radioaktiven Elementen"
- 1936
- Peter Debye (1884-1966),
Niederlande
"für seine Beiträge zu unserer Kenntnis der Molekularstrukturen
durch seine Forschungen über Dipolmomente, über die
Beugung von Röntgenstrahlen und an Elektronen in Gasen"
- 1937
- Walter Norman Haworth (1883-1950),
Großbritannien
"für seine Forschungen über Kohlehydrate und Vitamin
C"
Paul Karrer (1889-1971),
Schweiz
"für seine Forschungen über die Karotinoide und
Flavine sowie über die Vitamine A und B2"
- 1938
- (verliehen 1939),
Richard Kuhn (1900-1967),
Deutschland
"für seine Arbeiten über Karotinoide und Vitamine"
- 1939
- Adolf Friedrich Johann Butenandt (1903-1995),
Deutschland
"für seine Arbeiten über Sexualhormone"
Leopold Ruzicka (1887-1976),
Schweiz
"für seine Arbeiten an Polymethylenen und höheren
Terpenen"
- 1940
- (nicht verliehen)
- 1941
- (nicht verliehen)
- 1942
- (nicht verliehen)
- 1943
- (verliehen 1944),
George de Hevesy (1885-1966),
Ungarn
"für seine Arbeiten über die Anwendung der Isotope
als Indikatoren bei der Erforschung chemischer Prozesse"
- 1944
- (verliehen 1945),
Otto Hahn, Deutschland
"für seine Entdeckung der Kernspaltung von Atomen"
- 1945
- Artturi Ilmari Virtanen (1895-1973),
Finnland
"für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem
Gebiet der Agrikultur- und Nahrungsmittelchemie, insbesondere
für seine Methode der Konservierung von Futtermitteln und
Futterpflanzen"
-
1946
- James Batcheller Sumner
(1887-1955), USA
"für seine Entdeckung der Kristallisierbarkeit von Enzymen"
John Howard Northrop (1891-1987), USA
Wendell Meredith Stanley (1904-1971), USA
"für ihre Darstellung von Enzymen und Virus-Proteinen
in reiner Form"
-
1947
- Robert Robinson
(1886-1975), Großbritannien
"für seine Untersuchungen über biologisch wichtige
Pflanzenprodukte insbesondere Alkaloide"
-
1948
- Arne Tiselius
(1902-1971), Schweden
"für seine Arbeiten über die Analyse mit Hilfe
von Elektrophorese und Adsorption, insbesondere für seine
Entdeckungen über die komplexe Natur von Serum-Proteinen"
-
1949
- William Francis Giauque
(1895-1982), USA
"für seinen Beitrag zur chemischen Thermodynamik, insbesondere
für seine Untersuchungen über die Eigenschaften bei
extrem tiefen Temperaturen"
-
1950
- Otto Paul Hermann Diels
(1876-1954), Deutschland
Kurt Alder (1902-1958), Deutschland
"für ihre Entdeckungen und die Entwicklung der Dien-Synthese"
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1951
- Edwin Mattison McMillan
(1907-1991), USA
Glenn Theodore Seaborg (1912-1999), USA
"für ihre Entdeckungen in der Chemie der Transurane"
-
1952
- Archer John Porter Martin
(geb. 1910), Großbritannien
Richard Laurence Millington Synge (1914-1994), Großbritannien
"für ihre Erfindung der Verteilungs-Chromatographie"
-
1953
- Hermann Staudinger
(1881-1965), Deutschland
"für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der makromolekularen
Chemie"
-
1954
- Linus Carl Pauling
(1901-1994), USA
"für seine Forschungen über die Natur der chemischen
Bindung und ihre Anwendung zur Aufhellung der Struktur komplexer
Substanzen"
-
1955
- Vincent du Vigneaud
(1901-1978), USA
"für seine Arbeiten der biochemisch bedeutsamen Schwefelverbindungen,
besonders für die erste Synthese eines Polypeptidhormons"
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1956
- Cyril Norman Hinshelwood
(1897-1967), Großbritannien
Nikolaj Nikolajewitsch Semenov (1896-1986), UdSSR
"für ihre Forschungen über die Mechanismen chemischer
Reaktionen"
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1957
- Alexander Robertus Todd
(1907-1997), Großbritannien
"für seine Arbeiten über Nukleotide und Co-Enzymnukleotide"
-
1958
- Frederick Sanger
(geb. 1918), Großbritannien
"für seine Arbeiten über die Struktur der Proteine,
besonders des Insulins"
-
1959
- Jarolav Heyrovský
(1890-1967), Tschechoslowakei
"für seine Entdeckung und Entwicklung der polarographischen
Methode der Analyse"
-
1960
- Willard Frank Libby
(1908-1980), USA
"für seine Methode der Anwendung von Kohlenstoff 14
zur Altersbestimmung in Archäologie, Geologie, Geophysik
und anderen Zweigen der Wissenschaft"
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1961
- Melvin Calvin
(1911-1997), USA
"für seine Forschungen über die Kohlensäure-Assimilation
der Pflanzen"
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1962
- Max Ferdinand Perutz
(geb. 1914), Großbritannien
John Cowdery Kendrew (1917-1997), Großbritannien
"für ihre Studien über Strukturen der Globulinproteine"
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1963
- Karl Ziegler
(1898-1973), Deutschland
Giulio Natta (1903-1979), Italien
"für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Chemie und
der Technologie der Hochpolymeren"
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1964
- Dorothy Crowfoot Hodgkin
(1910-1994), Großbritannien
"für ihre Strukturbestimmung biologisch wichtiger Substanzen
mit Röntgenstrahlen"
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1965
- Robert Brund Woodward
(1917-1979), USA
"für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Naturstoffsynthesen"
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1966
- Robert S. Mulliken
(1896-1986), USA
"für seine grundlegenden Arbeiten über die chemischen
Bindungen und die Elektronenstruktur der Moleküle mit Hilfe
der Orbital-Methode"
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1967
- Manfred Eigen
(geb. 1927), Deutschland
Ronald George Wreyford Norrish (1897-1978), Großbritannien
George Porter (geb. 1920), Großbritannien
"für ihre Untersuchungen von extrem schnellen chemischen
Reaktionen, die durch Zerstörung des Gleichgewichts durch
sehr kurze Energieimpulse ausgelöst werden"
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1968
- Lars Onsager
(1903-1976), USA
"für die Entdeckung der nach ihm benannten reziproken
Beziehungen, die grundlegend für die Thermodynamik der irreversiblen
Prozesse sind"
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1969
- Derek Harold Richard Barton
(1918-1998), Großbritannien
Odd Hassel (1897-1981), Norwegen
"für ihre Arbeiten in der Entwicklung des Konformationsbegriffes
und dessen Anwendung in der Chemie"
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1970
- Luis Federico Leloir
(1906-1987), Argentinien
"für die Entdeckung der Zucker-Nukleotide und ihrer
Funktion in der Biosynthese von Kohlehydraten"
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1971
- Gerhard Herzberg
(1904-1999), Kanada
"für seine Arbeiten über die Elektronenstruktur
und die Geometrie bei den Molekülen, insbeondere freier Radikaler"
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1972
- Christian Boehmer Anfinsen
(1916-1995), USA
"für seine Arbeiten über Ribonuklease, insbesondere
die Verbindung zwischen Aminosäurereihen und biologisch wirksamen
Konformationen"
Stanford Moore (1913-1982), USA
William H. Stein (1911-1980), Großbritannien
"für ihren Beitrag zum Verständnis der Verbindung
zwischen chemischer Struktur und katalytischer Tätigkeit
des aktiven Zentrums der Ribonuklease-Moleküle"
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1973
- Ernst Otto Fischer
(geb. 1918), Deutschland
Geoffrey Wilkinson (geb. 1921), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden unabhängig voneinander
geleisteten Arbeiten über die Chemie der metallorganischen
sogenannten Sandwich-Verbindungen"
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1974
- Paul J. Flory
(1910-1985), USA
"für seine grundlegenden Leistungen, sowohl theoretisch
als auch experimentell, in der physikalischen Chemie der Makromoleküle"
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1975
- John Warcup Cornforth
(geb. 1917), Australien
"für seine Arbeiten über die Stereochemie von Enzym-Katalyse-Reaktionen"
Vladimir Prelog (1906-1998), Schweiz
"für seine Forschungen in der Stereochemie organischer
Moleküle und Reaktionen"
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1976
- William Num Lipscomb Jr.
(geb. 1919), USA
"für seine Arbeiten über die Struktur der Borane"
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1977
- Ilya Prigogine
(geb. 1917), Belgien
"für seinen Beitrag zur irreversiblen Thermodynamik,
insbeondere zur Theorie der 'dissipativen Strukturen"
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1978
- Peter Mitchell
(1920-1992), Großbritannien
"für seinen Beitrag zum Verständnis biologischer
Energieübertragung durch Entwicklung der chemiosmotischen
Theorie"
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1979
- Herbert Charles Brown
(geb. 1912), USA
Georg Wittig (1897-1987), Deutschland
"für ihre Entwicklung von Bor- bzw. Phosphorverbindungen
in wichtigen Reagenzien innerhalb organischer Synthesen"
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1980
- Paul Berg
(geb. 1926), USA
"für seine grundlegenden Arbeiten über Nukleinsäuren-Biochemie,
unter besonderer Berücksichtigung von Hybrid-DNS"
Walter Gilbert (geb. 1932), USA
Frederick Sanger (geb. 1918), Großbritannien
"für ihre Beiträge die Bestimmung von Basissequenzen
in Nukleinsäuren betreffend"
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1981
- Kenichi Fukui
(1918-1998), Japan
Roald Hoffmann (geb. 1937), USA
"für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien
über den Verlauf chemischer Reaktionen"
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1982
- Aaron Klug
(geb. 1926), Großbritannien
"für die Entwicklung kristallographischer Verfahren
zur Entschlüsselung biologisch wichtiger Nukleinsäure-Protein-Komplexe"
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1983
- Henry Taube
(geb. 1915), USA
"für seine Arbeiten über die Reaktionsmechanismen
der Elektronenübertragung, insbesondere bei Metallkomplexen"
-
1984
- Robert Bruce Merrifield
(geb. 1921), USA
"für seine einfache und geniale Methode zur Herstellung
von Peptiden und Proteinen"
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1985
- Herbert Aaron Hauptman
(geb. 1917), USA
Jerome Karle (geb. 1918), USA
"für ihre hervorragenden Leistungen in der Entwicklung
direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen"
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1986
- Dudley Robert Herschbach
(geb. 1932), USA
Juan Lee (geb. 1936), USA
John Charles Polanyi (geb. 1929), USA
"für ihre Mitwirkung betreffend der Dynamik chemischer
Elementarprozesse"
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1987
- Donald James Cram
(geb. 1919), USA
Jean-Marie Lehn (geb. 1939), Frankreich
Charles John Pedersen (1904-1989), USA
"für ihre Entwicklung und Verwendung von Molekülen
mit strukturspezifischer Wechselwirkung von hoher Selektivität"
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1988
- Johann Deisenhofer
(geb. 1943), Deutschland
Robert Huber (geb. 1937), Deutschland
Hartmut Michel (geb. 1948), Deutschland
"für die Erforschung des Reaktionszentrums der Photosynthese
bei einem Purpurbakterium"
-
1989
- Sidney Altman
(geb. 1939), Kanada
Thomas Robert Cech (geb. 1947), USA
"für ihre Entdeckung der chemische Prozesse beschleunigenden
Eigenschaften der Ribonukleinsäure (Trägerin der Erbanlagen
aller Organismen)"
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1990
- Elias James Corey
(geb. 1928), USA
"für seine Formulierung wichtiger Theorien und Entwicklungen
von Methoden organischer Synthese"
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1991
- Richard Robert Ernst
(geb. 1933), Schweiz
"für seine Beiträge zur Entwicklung der hochauflösenden
Kernresonanzspektroskopie, einer Methode zur Analyse von Molekülstrukturen"
-
1992
- Rudolph Arthur Marcus
(geb. 1923), USA
"für seine wichtigen Beiträge zur Theorie von Elektronentransfer-Reaktionen
in chemischen Systemen"
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1993
- Kary Banks Mullis
(geb. 1944), USA
"für seine Entwicklung der Polymerase-Kettenreaktion"
Michael Smith (geb. 1932), Kanada
"für seine Entwicklung einer Methode zur Veränderung
(Mutagenese) der Desoxyribonukleinsäure, auf der die Erbinformationen
gespeichert sind"
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1994
- George Andrew Olah
(geb. 1927), USA
"für seine Erforschung der Carbokationen (positiv geladene
Kohlenstoffionen), die u.a. für die Entwicklung von Kunst-
und Kraftstoffen wichtig wurde"
-
1995
- Paul Josef Crutzen
(geb. 1933), Niederlande
Mario José Molina (geb. 1943), Mexiko
Sherwood Frank Rowland (geb. 1927), USA
"für ihre Arbeiten zur Chemie der Atmosphäre, insbesondere
über Bildung und Abbau von Ozon"
-
1996
- Robert Floyd Curl
(geb. 1933), USA
Sir Harold Walter Kroto (geb. 1939), Großbritannien
Richard Smalley (geb. 1943), USA
"für die Entdeckung des Fullerene, auch Buckyballs genannt,
einer neuen Form des Kohlenstoffs mit kugelförmigen Molekülen"
-
1997
- Paul D. Boyer
(geb. 1918), USA
John Ernest Walker (geb. 1941), Großbritannien
"für die Klärung der Synthese des energiereichen
Moleküls Adenosintriphosphat (ATP)
Jens Christian Skou (geb. 1918), Dänemark
"für die Entdeckung des ionentransportierenden Enzyms
Natrium-Kalium-ATPase"
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1998
- Walter Kohn
(geb. 1923), USA
"für seine Entwicklung quantenchemischer Methoden"
John Anthony Pople (geb. 1925), Großbritannien
"für die Entwicklung von Methoden, mit denen die Eigenschaften
von Molekülen und deren Zusammenwirken in chemischen Prozessen
theoretisch erforscht werden können"
-
1999
- Ahmed H. Zewail
(geb. 1946), Ägypten
"für seine Studien des Übergangszustands chemischer
Reaktionen mit Hilfe der Femtosekundenspektroskopie"
-
2000
- Alan Jay Heeger
(geb. 1936), USA
Alan Graham MacDiarmid (geb. 1927), Neuseeland
Hideki Shirakawa (geb. 1936), Japan
"für die Entdeckung und Entwicklung leitfäiger Polymere"
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2001
- William Standish Knowles
(geb. 1917), USA
Ryoji Noyori (geb. 1938), Japan
"für ihre Arbeiten über chiral katalysierende Hydrierungsreaktionen"
Karl Barry Sharpless (geb. 1941), USA
"für seine Arbeiten über chiral katalysierende Oxidationsreaktionen"
-
2002
- John Bennett Fenn
(geb. 1917), USA
Koichi Tanaka (geb. 1959), Japan
"für die Entwicklung von Methoden zur Identifikation und Strukturanalyse von biologischen Makromolekülen"
Kurt Wüthrich (geb. 1938), Schweiz
"für seine Entwicklung der magnetischen Kernresonanzspekroskopie"
-
2003
- Peter Courtland Agre
(geb. 1949), USA
Roderick MacKinnon (geb. 1956), USA
"für Entdeckungen bezüglich der Kanäle in Zellmembranen"
-
2004
- Aaron Ciechanover
(geb. 1947), Israel
Avram Hershko (geb. 1937), Ungarn/Israel
Irwin Rose (geb. 1926), USA
"für bahnbrechende Entdeckungen in der Zellbiologie"
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2005
- Yves Chauvin
(geb. 1930), Belgien/Frankreich
Robert Howard Grubbs (geb. 1942), USA
Richard Royce Schrock (geb. 1945), USA
"für ihre Forschungen zur Metathese in organischen Synthesen"
-
2006
- Roger D. Kornberg
(geb. 1947), USA
"für seine Studien zur molekularen Basis der eukaryotischen Transkription"
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2007
- Gerhard Etl
(geb. 1936), Deutschland
"für seine Aufklärung katalytischer Prozesse an der Oberfläche"
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2008
- Osamu Shimomura
(geb. 1928), Japan
Martin Chalfie (geb. 1947), USA
Roger Y. Tsien (geb. 1952), USA
"für Entdeckung und Entwicklung des grün fluoreszierenden Proteins"
-
2009
- Venkatraman Ramakrishnan
(geb. 1952), Großbritannien
Thomas A. Seitz (geb. 1940), USA
Ada E. Yonath (geb. 1939), Israel
"für Erforschung der Struktur und Funktion von Ribosomen"
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2010
- Richard F. Heck
(geb. 1931), USA
Ei-ichi Negishi (geb. 1935), Japan
Akira Suzuki (geb. 1930), Japan
"für Palladium-katalysierte Kreuzkupplungen in organischer Synthese"
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