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Nobelpreis für Physiologie oder Medizin
- 1901
- Emil von Behring, Deutschland
"für seine Arbeiten über Serumtherapie und besonders
für deren Anwendung gegen Diphtherie, mit denen er der medizinischen
Wissenschaft neue Wege erschloß und dem Arzt eine erfolgreiche
Waffe im Kampf gegen Krankheit und Tod gegeben hat"
- 1902
- Ronald Ross (1857-1932), Großbritannien
"für seine Arbeiten über Malaria, durch die er
nachwies, wie die Krankheit in den Organismus gelangt, und damit
den Grundstein legte für eine erfolgreiche Erfoschung dieser
Krankheit und ihrer Behandlungsmethoden"
- 1903
- Niels Ryberg Finsen (1860-1904), Dänemark
"in Anerkennung seines Beitrags zur Behandlung von Krankheiten,
insbesondere von Lupus vulgaris, mittels konzentrierter Lichtstrahlen,
durch die er der medizinischen Wissenschaft einen neuen Weg erschloß"
- 1904
- Ivan Petrovic Pavlov (1849-1936), Rußland
"in Anerkennung seiner Arbeit über die Physiologie
der Verdauung, die das Wissen über wesentliche Aspekte dieses
Bereichs verbessert und erweitert hat"
- 1905
- Robert Koch, Deutschland
"für seine Untersuchungen und Entdeckungen auf dem
Gebiet der Tuberkulose"
- 1906
- Camillo Golgi (1843-1926), Italien
Ramon y Cajal (1852-1934), Spanien
"in Anerkennung ihrer Arbeiten über die Struktur des
Nervensystems"
- 1907
- Charles Louis Alphonse Laveran (1845-1922), Frankreich
"in Anerkennung seiner Arbeiten über die Bedeutung
der Protozoen als Krankheitserreger"
- 1908
- Il'ja Il'jic Mecnikov (1845-1916), Rußland
Paul Ehrlich, Deutschland
"als Anerkennung ihrer Arbeiten über die Immunität"
- 1909
- Emil Theodor Kocher (1841-1917), Schweiz
"für seine Arbeiten über Physiologie, Pathologie
und Chirurgie der Schilddrüse"
- 1910
- Albrecht Kossel (1853-1927), Deutschland
"in Anerkennung des Beitrages, den seine Arbeiten über
Eiweißstoffe einschließlich der Nukleine für
unsere Kenntnis der Chemie der Zelle geleistet haben"
- 1911
- Allvar Gullstrand (1862-1930), Schweden
"für seine Arbeiten über die Dioptrik des Auges"
- 1912
- Alexis Carrel (1873-1944), Frankreich
"als Anerkennung seiner Arbeiten über die Gefäßnaht
sowie über Gefäß- und Organstransplantationen"
- 1913
- Charles Robert Richet (1850-1935), Frankreich
"für seine Arbeiten über Anaphylaxie"
- 1914
- Robert Bárány (1876-1936), Ungarn
"für seine Arbeiten über Physiologie und Pathologie
des Vestibularapparates"
- 1915
- (nicht verliehen)
- 1916
- (nicht verliehen)
- 1917
- (nicht verliehen)
- 1918
- (nicht verliehen)
- 1919
- (verliehen 1920),
Jules Bordet (1870-1961), Belgien
"für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Immunität"
- 1920
- August Krogh (1874-1949), Dänemark
"für die Entdeckung des kapillarmotorischen Regulationsmechanismus"
- 1921
- (nicht verliehen)
- 1922
- (verliehen 1923),
Archibald Vivian Hill (1886-1977), Großbritannien
"für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der Wärmeerzeugung
der Muskeln"
Otto Fritz Meyerhof (1884-1951), Deutschland
"für seine Entdeckung des Verhältnisses zwischen
Sauerstoffverbrauch und Milchsäureproduktion im Muskel"
- 1923
- Frederick Grant Banting (1891-1941), Kanada
John James Richard Macleod (1876-1935), Kanada
"für die Entdeckung des Insulin"
- 1924
- Willem Einthoven (1860-1927), Niederlande
"für seine Entdeckung des Mechanismus des Elektrokardiogramms"
- 1925
- (nicht verliehen)
- 1926
- (verliehen 1927),
Johannes Andreas Grib Fibiger (1867-1928), Dänemark
"für seine Entdeckung des Spiropterakarzinoms"
- 1927
- Julius Wagner-Jauregg (1857-1940), Österreich
"für die Entdeckung der therapeutischen Bedeutung der
Malaria-Impfung bei der Behandlung von progressiver Paralyse"
- 1928
- Charles Nicolle (1866-1936), Frankreich
"für seine Arbeiten über Flecktyphus"
- 1929
- Christiaan Eijkman (1858-1930), Niederlande
"für seine Entdeckung des antineuritischen Vitamins"
Frederick Gowland Hopkins (1861-1947), Großbritannien
"für die Entdeckung der wachstumfördernden Vitamine"
- 1930
- Karl Landsteiner (1868-1943), Österreich
"für die Entdeckung der Blutgruppen des Menschen"
- 1931
- Otto Heinrich Warburg (1883-1970), Deutschland
"für die Entdeckung der Natur und der Funktion des
Atmungsferments"
- 1932
- Charles Scott Sherrington (1857-1952), Großbritannien
Edgar Douglas Adrian (1889-1977),
Großbritannien
"für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Funktionen
der Neuronen"
- 1933
- Thomas Hunt Morgan (1866-1945), USA
"für seine Entdeckungen über die Bedeutung der
Chromosomen als Träger der Vererbung"
- 1934
- George Hoyt Whipple (1878-1976), USA
George Richards Minot (1885-1950), USA
William Parry Murphy (1892-1987), USA
"für ihre Lebertherapie gegen Anämie"
- 1935
- Hans Spemann (1869-1941), Deutschland
"für die Entdeckung des Organisator-Effekts im embryonalen
Entwicklungsstadium"
- 1936
- Henry Hallet Dale (1875-1968), Großbritannien
Otto Loewi (1873-1961), Österreich
"für ihre Entdeckungen bei der chemischen Übertragung
der Nervenimpulse"
- 1937
- Albert Szent-Györgyi von Nagyrapolt (1893-1986), Ungarn
"für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der biologischen
Verbrennungsprozesse, besonders in Beziehung auf das Vitamin C
und die Katalyse der Fumarsäure"
- 1938
- (verliehen 1939),
Corneille Heymans (1892-1968), Belgien
"für die Entdeckung der Rolle des Sinus- und Aortenmechanismus
bei der Atemregulierung"
- 1939
- Gerhard Domagk (1895-1964), Deutschland
"für die Entdeckung der antibakteriellen Wirkung des
Prontosil"
- 1940
- (nicht verliehen)
- 1941
- (nicht verliehen)
- 1942
- (nicht verliehen)
- 1943
- (verliehen 1944),
Henrik Carl Peter Dam (1895-1976), Dänemark
"für die Entdeckung des Vitamin K"
Edward Adelbert Doisy (1893-1986), USA
"für seine Entdeckung der chemischen Natur des Vitamins
K"
- 1944
- Joseph Erlanger (1874-1965), USA
Herbert Spencer Gasser (1888-1963), USA
"für ihre Entdeckungen über die hochdifferenzierten
Funktionen der einzelnen Nervenfasern"
- 1945
- Alexander Fleming (1881-1955), Großbritannien
Ernst Boris Chain (1906-1979), Großbritannien
Howard Walter Florey (1898-1968), Großbritannien
"für die Entdeckung des Penizillins und seiner Heilwirkung
bei verschiedenen Infektionskrankheiten"
- 1946
- Hermann Joseph Muller
(1890-1967), USA
"für die Entdeckung, daß Mutationen mit Hilfe
von Röntgenstrahlen hervorgerufen werden können"
- 1947
- Carl Ferdinand Cori
(1896-1984), USA
Gerty Theresa Cori, geb. Radnitz (1896-1957), USA
"für ihre Entdeckung des Verlaufs des katalytischen
Glykogen-Stoffwechsels"
Bernardo Alberto Houssay (1887-1971), Argentinien
"für seine Entdeckung der Bedeutung der Hormone des
Hypophysenvorderlappens für den Zuckerstoffwechsel"
- 1948
- Paul Hermann Müller
(1899-1965), Schweiz
"für die Entdeckung der starken Wirkung von DDT als
Kontaktgift gegen mehrere Arthropoden"
- 1949
- Walter Rudolf Hess
(1881-1973), Schweiz
"für die Entdeckung der funktionalen Organisation des
Zwischenhirns für die Koordination der Tätigkeit von
inneren Organen"
Egas Moniz (1874-1955), Portugal
"für die Entdeckung des therapeutischen Wertes der präfrontalen
Leukotomie bei gewissen Psychosen"
- 1950
- Edward Calvin Kendall
(1886-1972), USA
Tadeus Reichstein (1897-1996), Schweiz
Philip Showalter Hench (1896-1965), USA
"für ihre Entdeckungen bei den Hormonen der Nebennierenrinde,
ihrer Struktur und ihrer biologischen Wirkungen"
- 1951
- Max Theiler
(1899-1972), Südafrika
"für die Erforschung des Gelbfiebers und seiner Bekämpfung"
- 1952
- Selman Abraham Waksman
(1888-1973), USA
"für die Entdeckung des Streptomycins, des ersten Antibiotikums
gegen die Tuberkolose"
- 1953
- Hans Adolf Krebs
(1900-1981), USA
"für seine Entdeckung des Zitronensäurezyklus"
Fritz Albert Lipmann (1899-1986), USA
"für seine Entdeckung des Koenzyms A und dessen Bedeutung
für den Zwischenstoffwechsel"
- 1954
- John Franklin Enders
(1897-1985), USA
Thomas Huckle Weller (geb. 1915), USA
Frederick Chapman Robbins (geb. 1916), USA
"für ihre Entdeckung der Fähigkeit des Poliomyelitis-Virus,
in Kulturen verschiedener Gewebstypen zu wachsen"
- 1955
- Axel Hugo Theodor Theorell
(1903-1982), USA
"für seine Entdeckungen über Natur und Wirkungsweise
der Oxydationsenzyme"
- 1956
- André Frédéric Cournand
(1895-1988), USA
Werner Forßmann (1904-1979), Deutschland
Dicksinson Richards Jr. (1895-1973), USA
"für ihre Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und
zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem"
- 1957
- Daniel Bovet
(1907-1992), Italien
"für seine Entdeckungen über synthetische Verbindungen,
die gewisse Substanzen im Körper wirksam werden lassen und
besonders deren Wirkung auf das Gefäßsystem und die
Skelettmuskulatur"
- 1958
- George Wells Beadle
(1903-1989), USA
Edward Lawrie Tatum (1909-1975), USA
"für ihre Entdeckung, daß die Gene wirksam werden,
indem sie bestimmte chemische Vorgänge regulieren"
Joshua Lederberg (geb. 1925), USA
"für seine Entdeckungen über genetische Neukombinationen
und Organisation des genetischen Materials bei Bakterien"
- 1959
- Severo Ochoa
(1905-1993), USA
Arthur Kornberg (geb. 1918), USA
"für ihre Entdeckung des Mechanismus in der biologischen
Synthese der Ribonukleinsäure und der Desoxyribonukleinsäure"
- 1960
- Frank Burnet
(1899-1985), Australien
Peter Brian Medawar (1915-1987), Großbritannien
"für ihre Entdeckung der erworbenen immunologischen
Toleranz"
- 1961
- Georg von Békésy
(1899-1972), USA
"für seine Entdeckungen im physikalischen Mechanismus
der Erregungen in der Schnecke des Ohres"
- 1962
- Francis Harry Compton Crick
(geb. 1916), Großbritannien
James Dewey Watson (geb. 1928), USA
Maurice Hugh Frederick Wilkins (geb. 1916), Großbritannien
"für ihre Entdeckungen über die Molekularstruktur
der Nukleinsäuren und ihre Bedeutung für die Informationsübertragung
in lebender Substanz"
- 1963
- John Carew Eccles
(1903-1997), Australien
Alan Lloyd Hodgkin (1914-1998), Großbritannien
Andrew Fielding Huxley (geb. 1917), Großbritannien
"für ihre Entdeckungen über den Ionen-Mechanismus,
der sich bei der Erregung und Hemmung in den peripheren und zentralen
Bereichen der Nervenzellenmembran abspielt"
- 1964
- Konrad Bloch
(geb. 1912), USA
Feodor Lynen (1911-1979), Deutschland
"für ihre Entdeckungen über den Mechanismus und
Regulation des Stoffwechsels von Cholesterin und Fettsäuren"
- 1965
- François Jacob
(geb. 1920), Frankreich
André Lwoff (1902-1994), Frankreich
Jacques Monod (1910-1976), Frankreich
"für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der genetischen
Kontrolle der Synthese von Enzymen und Viren"
- 1966
- Peyton Rous
(1879-1970), USA
"für seine Entdeckungen auf dem Gebiet der tumorerzeugenden Viren"
Charles Brenton Huggins (1901-1997), USA
"für seine Entdeckungen zur Hormonbehandlung von Prostatakrebs"
- 1967
- Ragnar Granit
(1900-1991), Schweden
Haldan Keffer Hartline (1903-1983), USA
George Wald (1906-1997), USA
"für ihre Entdeckung auf dem Gebiet der primären
physiologischen und chemischen Sehvorgänge im Auge"
- 1968
- Robert William Holley
(1922-1993), USA
Har Gobind Khorana (geb. 1922), USA
Marshall Warren (geb.1927), USA
"für ihre Interpretation des genetischen Code und dessen Funktion bei Protein-Synthesen"
- 1969
- Max Delbrück
(1906-1981), USA
Alfred Day Hershey (1908-1997), USA
Salvador Edward Luria (1912-1991), USA
"für ihre Entdeckungen des Vermehrungsmechanismus und der genetischen Struktur von Viren"
- 1970
- Bernard Katz
(geb. 1911), Großbritannien
Ulf von Euler (1905-1983), Schweden
Julius Axelrod (geb. 1912), USA
"für ihre Entdeckungen der Signalsubstanzen in den Kontaktorganen
der Nervenzellen und der Mechanismen für ihre Lagerung, Freisetzung
und Inaktivierung"
- 1971
- Earl Wilbur Sutherland Jr.
(1915-1974), USA
"für seine Entdeckungen über die Wirkungsmechanismen von Hormonen"
- 1972
- Gerald Maurice Edelman
(geb. 1929), USA
Rodney Robert Porter (1917-1985), Großbritannien
"für ihre Entdeckungen betreffend der chemischen Struktur der Antikörper"
- 1973
- Karl von Frisch
(1886-1982), Deutschland
Konrad Lorenz (1903-1989), Österreich
Nikolaas Tinbergen (1907-1988), Großbritannien
"für ihre Entdeckungen zur Organisation und Auslösung
von individuellen und sozialen Verhaltensmustern"
- 1974
- Albert Claude
(1899-1983), Belgien
Christian de Duve (geb. 1917), Belgien
George Emil Palade (geb. 1912), USA
"für ihre Entdeckungen zur strukturellen und funktionellen
Organisation der Zelle"
- 1975
- David Baltimore
(geb. 1938), USA
Renato Dulbecco (geb. 1914), USA
Howard Martin Temin (1934-1994), USA
"für ihre Entdeckungen auf dem Gebiet der Wechselwirkungen
zwischen Tumorviren und dem genetischen Material der Zelle"
- 1976
- Baruch Samuel Blumberg
(geb. 1925), USA
Daniel Carleton Gajdusek (geb. 1923), USA
"für ihre Entdeckungen von neuen Mechanismen bei der
Entstehung und Verbreitung von Infektionskrankheiten"
- 1977
- Roger Guillemin
(geb. 1924), USA
Andrew Victor Schally (geb. 1926), USA
"für ihre Entdeckungen über die Produktion von
Peptidhormonen im Gehirn"
Rosalyn Sussman Yalow (geb. 1921), USA
"für die Entwicklung radioimmunologischer Methoden der
Bestimmung von Peptidhormonen"
- 1978
- Werner Arber
(geb. 1929), Schweiz
Daniel Nathans (geb. 1928), USA
Hamilton Othanel Smith (geb. 1931), USA
"für ihre Entdeckung der Restriktionsenzyme und der
Anwendung dieser Enzyme in der Molekulargenetik"
- 1979
- Allan MacLeod Cormack
(geb. 1924), USA
Godfrey Newbold Hounsfield (geb. 1919), Großbritannien
"für ihre Entwicklung der Computer-Tomographie"
- 1980
- Baruj Benacerraf
(geb. 1920), USA
Jean Dausset (geb. 1916), Frankreich
George Davis Snell (1903-1996), USA
"für ihre Entdeckungen genetisch bestimmter zellulärer
Oberflächenstrukturen, von denen immunologische Reaktionen
gesteuert werden"
- 1981
- Roger Wolcott Sperry
(1913-1994), USA
"für seine Entdeckungen über die funktionelle Spezialisierung
der Gehirnhemisphären"
David Hunter Hubel (geb. 1926), USA
Torsten Nils Wiesel (geb. 1924), Schweden
"für ihre Entdeckungen über Informationsbearbeitung
im Sehwahrnehmungssystem"
- 1982
- Sune K. Bergström
(geb. 1916), Schweden
Bengt Ingmar Samuelsson (geb. 1934), Schweden
John Robert Vane (geb. 1927), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten über Prostaglandine
und nahe verwandter biologisch aktiver Substanzen"
- 1983
- Barbara McClintock
(1902-1992), USA
"für ihre Entdeckung der beweglichen Strukturen in der
Erbmasse"
- 1984
- Niles Kaj Jerne
(1911-1994), Großbritannien
"für seine Theorien über den spezifischen Aufbau
und die Steuerung des Immunsystems"
Georges Jean Franz Köhler (1946-1995), Deutschland
César Milstein (geb. 1927), Argentinien
"für die Entdeckung des Prinzips der Produktion von
monoklonalen Antikörpern"
- 1985
- Michael S. Brown
(geb. 1941), USA
Joseph L. Goldstein (geb. 1940), USA
"für ihre Entdeckung betreffend die Bestimmung des Cholesterin-Umsatzes"
- 1986
- Rita Levi-Montalcini
(geb. 1909), Italien
Stanley Cohen (geb. 1922), USA
"für ihre Entdeckung des Nervenwachstumsfaktors"
- 1987
- Susumu Tonegawa
(geb. 1939), Japan
"für seine Entdeckung der genetischen Grundlage für
das Entstehen des Variationsreichtums der Antikörper"
- 1988
- James Whyte Black
(geb. 1924), Großbritannien
Gertrude Belle Elion (1918-1999), USA
George Herbert Hitchings (1905-1998), USA
"für ihre wegweisenden Entdeckungen wichtiger biochemischer
Prinzipien der Arzneimitteltherapie"
- 1989
- John Michael Bishop
(geb. 1936), USA
Harold Eliot Varmus (geb. 1939), USA
"für ihre Entdeckung des zellularen Ursprungs der potentiell
krebserzeugenden sog. Retroviren"
- 1990
- Joseph Edward Murray
(geb. 1919), USA
Edward Donnall Thomas (geb. 1920), USA
"für ihre Einführeung der Methode der Übertragung
von Gewebe und Organen als klinische Behandlungspraxis in die
Humanmedizin"
- 1991
- Erwin Neher
(geb. 1944), Deutschland
Bert Sakmann (geb. 1942), Deutschland
"für ihre Entwicklung einer Methode zum direkten Nachweis
von Ionenkanälen in Zellmembranen zur Erforschung der Signalübertragung
innerhalb der Zelle und zwischen den Zellen"
- 1992
- Edmond Henri Fisher
(geb. 1920), USA
Edwin Gerhard Krebs (geb. 1918), USA
"für ihre Entdeckung der Mechanismen, welche die Stoffwechselvorgänge
in Organismen steuern"
- 1993
- Richard J. Roberts
(geb. 1943), Großbritannien
Phillip Allen Sharp (geb. 1944), USA
"für ihre Identifizierung des diskontinuierlichen Aufbaus
einiger Erbanlagen von Zellorganismen"
- 1994
- Alfred Goodman Gilman
(geb.1941), USA
Martin Rodbell (1925-1998), USA
"für die Entdeckung der Zellkommunikation und im speziellen
der Entdeckung der G-Proteine"
- 1995
- Edward B. Lewis
(geb. 1918), USA
Christiane Nüsslein-Volhard (geb. 1942), Deutschland
Eric F. Wieschaus (geb. 1947), USA
"für ihre grundlegenden Erkenntnisse über die genetische
Kontrolle der frühen Embryoentwicklung"
- 1996
- Peter C. Doherty
(geb. 1940), Australien
Rolf M. Zinkernagel (geb. 1944), Schweiz
"für ihre Entdeckung, wie das Immunsystem Virus-infizierte
Zellen erkennt"
- 1997
- Stanley Ben Prusiner
(geb. 1942), USA
"für seine Entdeckung der Prionen, einem neuen biologischen
Prinzip der Infektion"
- 1998
- Robert Francis Furchgott
(geb. 1916), USA
Louis J. Ignarro (geb. 1941), USA
Ferid Murad (geb. 1936), USA
"für ihre Arbeiten über die Rolle von Stickoxid
als Botenstoff im Herz-Kreislaufsystem"
- 1999
- Günter Blobel
(geb. 1936), Deutschland
"für die Entdeckung der in Proteinen eingebauten Signale,
die ihren Transport und die Lokalisierung in der Zelle steuern"
- 2000
- Arvid Carlsson
(geb. 1923), Schweden
Paul Greengard (geb. 1925), USA
Eric Richard Kandel (geb. 1929), Österreich/USA
"für ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im Nervensystem"
- 2001
- Leland H. Hartwell
(geb. 1939), USA
Richard Timothy Hunt (geb. 1943), Großbritannien
Sir Paul Nurse (geb. 1949), Großbritannien
"für ihre Entdeckungen im Bereich der Schlüsselregulatoren beim Zellzyklus"
- 2002
- Sydney Brenner
(geb. 1927), Großbritannien
Howard Robert Horvitz (geb. 1947), USA
John Edward Sulston (geb. 1942), Großbritannien
"für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der genetischen Regulierung der Organentwicklung und des programmierten Zellsterbens"
- 2003
- Paul Christian Lauterbur
(geb. 1929), USA
Sir Peter Mansfield (geb. 1933), Großbritannien
"für ihre Arbeiten zur Magnetresonanztomografie"
- 2004
- Richard Axel
(geb. 1946), USA
Linda B. Buck (geb. 1947), USA
"für Arbeiten zur Aufklärung des Geruchssinns"
- 2005
- Barry James Marshall
(geb. 1951), Australien
John Robin Warren (geb. 1937), Australien
"für die Entdeckung des Magenbakteriums Helicobacter pylori"
- 2006
- Andrew Z. Fire
(geb. 1959), USA
Craig C. Mello (geb. 1960), USA
"für ein Verfahren, mit dem sich Gene gezielt stumm schalten lassen"
- 2007
- Mario Capecchi
(geb. 1937), USA
Martin Evans (geb. 1941), Großbritannien
Oliver Smithies (geb. 1925), USA
"für die Erfindung des "gene targeting" mit dem einzelne Gene modifiziert werden können"
- 2008
- Harald zur Hausen
(geb. 1936), Deutschland
"für seine Entdeckung der Auslösung von Gebärmutterhalskrebs durch humane Papillomviren"
Francoise Barre Sinoussi (geb. 1947), Frankreich
Luc Montagnier (geb. 1932), Frankreich
"für die Entdeckung und Isolierung des HIV-Virus"
- 2009
- Elizabeth Blackburn
(geb. 1948), USA / Australien
Carol W. Greider (geb. 1961), USA
Jack Szostak (geb. 1952), USA
"für die Entdeckung, wie Chromosomen durch spezielle Endstrukturen und ein dafür zuständiges Enzym geschützt werden"
- 2010
- Robert Edwards
(geb. 1925), Großbritannien
"für seine Entwicklung der In-vitro-Fertilisation"
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