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Nobelpreis für Physik
- 1901
- Wilhelm Conrad Röntgen, Deutschland
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen
erworben hat"
- 1902
- Hendrik Antoon Lorentz (1853-1928), Niederlande
Pieter Zeeman (1865-1943), Niederlande
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluß
des Magnetismus auf die Stahlungsphänomene erworben haben"
- 1903
- Antoine Henri Becquerel, Frankreich
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität
erworben hat"
Pierre Curie (1859-1906), Frankreich
Marie Curie, Frankreich
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes,
das sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von
H. Becquerel entdeckten Stahlungsphänomene erworben haben"
- 1904
- Lord Rayleigh (1842-1919), Großbritannien
"für seine Untersuchungen über die Dichte der
wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachten Entdeckung
des Argons"
- 1905
- Philipp Eduard Anton von Lenard, Deutschland
"für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen"
- 1906
- Joseph John Thomson (1856-1940), Großbritannien
"als Anerkennung des großen Verdienstes, das er sich
durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über
den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat"
- 1907
- Albert Abraham Michelson (1852-1931), USA
"für seine optischen Präzisionsinstrumente und
seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen
Untersuchungen"
- 1908
- Gabriel Lippmann (1845-1921), Frankreich
"für seine auf dem Interferenzphänomen begründete
Methode, Farben photographisch wiederzugeben"
- 1909
- Guglielmo Marconi (1874-1937), Italien
Ferdinand Braun (1850-1918), Deutschland
"als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der
drahtlosen Telegraphie"
- 1910
- Johannes Diderik van der Waals (1837-1923), Niederlande
"für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung
der Gase und Flüssigkeiten"
- 1911
- Wilhelm Wien (1864-1928), Deutschland
"für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der
Wärmestrahlung"
- 1912
- Gustav Dalén (1869-1937), Schweden
"für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die
in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen
und Leuchtbojen verwendet werden"
- 1913
- Heike Kamerlingh-Onnes (1853-1926), Niederlande
"aus Anlaß seiner Untersuchungen über die Eigenschaften
von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem
zur Darstellung von flüssigem Helium führten"
- 1914
- Max von Laue, Deutschland
"für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen
beim Durchgang durch Kristalle"
- 1915
- William Henry Bragg (1862-1942), Großbritannien
William Lawrence Bragg (1890-1971), Großbritannien
"für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen
mittels Röntgenstrahlen"
- 1916
- (nicht verliehen)
- 1917
- (verliehen 1918),
Charles Glover Barkla (1877-1944), Großbritannien
"für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstahlung
der Elemente"
- 1918
- (verliehen 1919),
Max Planck, Deutschland
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch seine
Quantentheorie um die Entwicklung der Physik erworben hat"
- 1919
- Johannes Stark (1874-1957), Deutschland
"für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen
und der Zerlegung der Spektrallinien im elektrischen Feld"
- 1920
- Charles Edouard Guillaume (1861-1938), Frankreich
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch die
entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen
in der Physik erworben hat"
- 1921
- (verliehen 1922),
Albert Einstein, Deutschland
"für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders
für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts"
- 1922
- Niels Bohr, Dänemark
"für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur
der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung"
- 1923
- Robert Andrews Millikan (1868-1953),
"für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung
sowie den photoelektrischen Effekt"
- 1924
- (verliehen 1925),
Karl Manne Georg Siegbahn (1886-1978), Schweden
"für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen
und Forschungen"
- 1925
- (verliehen 1926),
James Franck (1882-1964), Deutschland
Gustav Hertz (1887-1975), Deutschland
"für ihre Entdeckung der Gesetze, die bei dem Zusammenstoß
eines Elektrons mit einem Atom herrschen"
- 1926
- Jean Baptiste Perrin (1870-1942), Frankreich
"für seine Arbeiten über die diskontinuierliche
Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des
Sedimentationsgleichgewichts"
- 1927
- Arthur Holly Compton (1892-1962), USA
"für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts"
Charles Thomson Rees Wilson (1869-1959), Großbritannien
"für die Entdeckung der Methode, durch Dampfkondensierung
die Bahnen elektrisch geladener Partikel wahrnehmbar zu machen"
- 1928
- (verliehen 1929),
Willans Owen Richardson (1879-1959), Großbritannien
"für seine Arbeiten über die Phänomene an
Thermo-Ionen und besonders für die Entdeckung des nach ihm
genannten Gesetzes"
- 1929
- Prince Louis-Victor De Broglie (1892-1987), Frankreich
"für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen"
- 1930
- Chandrasekhara Venkata Raman (1888-1970), Indien
"für seine Arbeiten über die Diffusion des Lichtes
und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts".
- 1931
- (nicht verliehen)
- 1932
- (verliehen 1933),
Werner Heisenberg, Deutschland
"für die Begründung der Quantenmechanik, deren
Anwendung zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs
geführt haben"
- 1933
- Erwin Schrödinger (1887-1961), Österreich
Paul Adrien Maurice Dirac (1902-1984), Großbritannien
"für die Entdeckung neuer prokuktiver Formen der Atomtheorie"
- 1934
- (nicht verliehen)
- 1935
- James Chadwick (1891-1974), Großbritannien
"für die Entdekcung des Neutrons"
- 1936
- Viktor Franz Hess (1883-1964), Österreich
"für die Entdeckung der kosmischen Strahlung"
Carl David Anderson (1905-1991), USA
"für die Entdeckung des Positrons"
- 1937
- Clinton Joseph Davisson (1881-1958), USA
George Paget Thomson (1892-1975), Großbritannien
"für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von
Elektronen durch Kristalle"
- 1938
- Enrico Fermi (1901-1954), Italien
"für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuß
erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen
Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen
ausgelösten Kernreaktionen"
- 1939
- Ernest Orlando Lawrence (1901-1958), USA
"für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und
die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf
künstliche radioaktive Elemente"
- 1940
- (nicht verliehen)
- 1941
- (nicht verliehen)
- 1942
- (nicht verliehen)
- 1943
- (verliehen 1944),
Otto Stern (1888-1969), USA
"für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahlmethode
und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons"
- 1944
- Isidor Isaac Rabi (1898-1988), USA
"für die von ihm zur Aufzeichnung der magnetischen
Eigenschaften von Atomkernen entdeckte Resonanzmethode"
- 1945
- Wolfgang Pauli (1900-1958), Österreich
"für die Entdeckung des als 'Pauli-Prinzip' bezeichneten
Ausschlußprinzips"
- 1946
- Percy Williams Bridgman
(1882-1961), USA
"für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von
extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit
diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte"
- 1947
- Edward Victor Appleton
(1892-1965), Großbritannien
"für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der
oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die
Entdeckung der nach ihm benannten ionisierten Schicht"
- 1948
- Patrick Maynard Stuart Blackett
(1897-1974), Großbritannien
"für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen
Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete
der Kernphysik und der kosmischen Strahlung"
- 1949
- Hideki Yukawa
(1907-1981), Japan
"für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende
Vorhersage der Existenz der Mesonen"
- 1950
- Cecil Frank Powell
(1903-1969), Großbritannien
"für die Entwicklung der photographischen Methode zur
Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung
der Mesonen"
- 1951
- John Douglas Cockroft
(1897-1967), Großbritannien
Ernest Thomas Sinton Walton (1903-1995), Irland
"für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung
durch künstlich beschleunigte atomare Partikel"
- 1952
- Felix Bloch
(1905-1983), USA
Edward Mills Purcell (1912-1997), USA
"für ihre Entwicklung verfeinerter und vereinfachter
Methoden zur Messung magnetischer Kraftfelder im Atomkern"
- 1953
- Frits Zernike
(1888-1966), Niederlande
"für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im
besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops"
- 1954
- Max Born
, Deutschland
"für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik,
besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion"
Walter Bothe (1891-1957), Deutschland
"für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe
gemachten Entdeckungen"
- 1955
- Willis Eugene Lamb
(geb. 1913), USA
"für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des
Wasserstoffspektrums"
Polykarp Kusch (1911-1993), USA
"für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments
im Elektron"
- 1956
- William Shockley
(1910-1989), USA
John Bardeen (1908-1991), USA
Walter Houser Brattain (1902-1987), USA
"für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre
Entdeckung des Transistoreffekts"
- 1957
- Chen Ning Yang
(geb. 1922), China
Tsung-Dao Lee (geb. 1926), China
"für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze
der sogenannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über
die Elementarteilchen führten"
- 1958
- Ilja Michailowitsch Frank
(1908-1990), UdSSR
Igor Jewgenjewitsch Tamm (1895-1971), UdSSR
Pavel Alexsejewitsch Tscherenkow (1904-1990), UdSSR
"für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts"
- 1959
- Emilio Gino Segrè
(1905-1989), USA
Owen Chamberlain (geb. 1920), USA
"für ihre Entdeckung des Antiprotons"
- 1960
- Donald A. Glaser
(geb. 1926), USA
"für die Erfindung der Blasenkammer"
- 1961
- Robert Hofstadter
(1915-1990), USA
"für seine bahnbrechenden Studien über elektrische
Schwingungen im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen
über die Struktur der Nukleonen"
Rudolf Ludwig Mössbauer (geb. 1929), Deutschland
"für seine Forschungen über die Resonanzabsorption
der Gamma-Strahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die
den Namen 'Mössbauer-Effekt' trägt"
- 1962
- Lew Dawidowitsch Landau
(1908-1968), UdSSR
"für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte
Materie, besonders das flüssige Helium"
- 1963
- Eugene Paul Wigner
(1902-1995), USA
"für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns
und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und
Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien"
Maria Mayer-Goeppert (1906-1972), USA
Johannes Hans Daniel Jensen (1907-1973), Deutschland
"für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur"
- 1964
- Charles Hard Townes
(geb. 1915), USA
Nikolaj Gennadjewitsch Bassow (geb. 1922), UdSSR
Alexander Michailowitsch Prochorow (geb. 1916), UdSSR
"für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik,
die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf
der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten"
- 1965
- Sin-Itiro Tomonaga
(1906-1979), Japan
Julian Schwinger (1918-1994), USA
Richard Phillips Feynman (1918-1988), USA
"für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik,
mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik"
- 1966
- Alfred Kastler
(1902-1984), Frankreich
"für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden
beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen"
- 1967
- Hans Albrecht Bethe
(geb. 1906), USA
"für seinen Beitrag zur Theorie der Kernreaktionen,
insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung
in den Sternen"
- 1968
- Luis Walter Alvarez
(1911-1988), USA
"für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik,
insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen,
ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der
Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse"
- 1969
- Murray Gell-Mann
(geb. 1929), USA
"für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend
der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen"
- 1970
- Hannes Alfvén
(1908-1995), Schweden
"für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen
in der Magneto-Hydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen
Teilen der Plasmaphysik"
Louis Néel (geb. 1904), Frankreich
"für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen
betreffend des Antiferromagnetismus und des Ferromagnetismus,
die zu wichtigen Erkenntnissen in der Festkörperphysik geführt
haben"
- 1971
- Dennis Gabor
(1900-1979), Großbritannien
"für seine Erfindung und Entwicklung der holographischen
Methode"
- 1972
- John Bardeen
(1908-1991), USA
Leon Neil Cooper (geb. 1930), USA
John Robert Schrieffer (geb. 1931), USA
"für ihre gemeinsam entwickelte Theorie des Supraleitungsphänomens,
auch BCS-Theorie (Bardeen-Cooper-Schrieffer Theorie) genannt"
- 1973
- Leo Esaki
(geb. 1925), USA
Ivar Giaever (geb. 1929), USA
"für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das
Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern"
Brian Davon Josephson (geb. 1940), Großbritannien
"für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften
bei einer Supraströmung durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere
jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt
sind"
- 1974
- Martin Ryle
(1918-1984), Großbritannien
Antony Hewish (geb. 1924), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastrophysik:
Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in
der Öffnung technischer Synthesen und Hewish für seine
entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare"
- 1975
- Aage Bohr
(geb. 1922), Dänemark
Ben Mottelson (geb. 1926), Dänemark
Leo James Rainwater (1917-1986), USA
"für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver
und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie
von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung"
- 1976
- Burton Richter
(geb. 1931), USA
Samuel Chao Chung Ting (geb. 1936), USA
"für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung
eines schweren Elementarteilchens neuer Art"
- 1977
- Philipp Warren Anderson
(geb. 1923), USA
Nevill Francis Mott (1905-1996), Großbritannien
John Hasbrouk van Vleck (1899-1980), USA
"für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur
Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen"
- 1978
- Pjotr Leonidowitsch Kapiza
(1894-1984), UdSSR
"für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen
in der Tieftemperaturphysik"
Arno Allan Penzias (geb. 1933), USA
Robert Woodrow Wilson (geb. 1936), USA
"für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung"
- 1979
- Sheldon Lee Glashow
(geb. 1932), USA
Abdus Salam (1926-1996), Pakistan
Steven Weinberg (geb. 1933), USA
"für ihre Mitwirkung an der Theorie der Vereinigung
schwacher und elektromagnetischer Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen,
einschließlich u.a. die Voraussage von schwacher nuklearer
Strömung"
- 1980
- James Watson Cronin
(geb. 1931), USA
Val Logsdon Fitch (geb. 1923), USA
"für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien
im Zerfall von neutralen K-Mesonen"
- 1981
- Nicolaas Bloembergen
(geb. 1920), USA
Arthur Leonard Schawlow (1921-1999), USA
"für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie"
Kai Manne Boerje Siegbahn (geb. 1918), Schweden
"für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauslösenden
Elektronenspektroskopie"
- 1982
- Kenneth Geddes Wilson
(geb. 1936), USA
"für seine Theorie über kritische Phänomene
bei Phasenumwandlungen"
- 1983
- Subrahmanyan Chandrasekhar
(1910-1995), USA
"für seine theoretischen Studien der physikalischen
Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne
von Bedeutung sind"
William Alfred Fowler (1911-1995), USA
"für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen,
die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von
Bedeutung sind"
- 1984
- Carlo Rubbia
(geb. 1934), Italien
Simon van der Meer (geb. 1925), Niederlande
"für ihre entscheidenden Einsätze bei dem großen
Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler
schwacher Wechselwirkung, geführt hat"
- 1985
- Klaus von Klitzing
(geb. 1943), Deutschland
"für die Entdeckung des sogenannten quantisierten Hall-Effekts"
- 1986
- Ernst Ruska
(1906-1988), Deutschland
"für sein fundamentales Werk in der Elektronen-Optik
und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops"
Gerd Karl Binnig (geb. 1947), Deutschland
Heinrich Rohrer (geb. 1933), Schweiz
"für ihre Konstruktion des Rasterelektronenmikroskops"
- 1987
- Johannes Georg Bednorz
(geb. 1950), Deutschland
Karl Alexander Müller (geb. 1927), Schweiz
"für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung
in keramischen Materialien"
- 1988
- Leon Max Lederman
(geb. 1922), USA
Melvin Schwartz (geb. 1932), USA
Jack Steinberger (geb. 1921), USA
"für ihre grundlegenden Experimente über Neutrinos
- schwach wechselwirkende Elementarteilchen mit verschwindender
oder sehr kleiner Ruhemasse"
- 1989
- Norman Foster Ramsey
(geb. 1915), USA
"für seine Ausarbeitung einer verbesserten Meßtechnik
bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise
Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden"
Hans Georg Dehmelt (geb. 1922), USA
"für die Entwicklung der Penning-Falle zum Einschluß
von Ionen oder Elektronen, um deren Eigenschaften mit großer
Genauigkeit zu erforschen"
Wolfgang Paul (1913-1993), Deutschland
"Für seine Entwicklung der Paul-Falle, eines elektrischen
Vierpolfeldes zum Einschluß und zur Untersuchung weniger
Ionen oder Elektronen über genügend lange Zeit"
- 1990
- Jerome Isaac Friedman
(geb. 1930), USA
Henry Way Kendall (1926-1999), USA
Richard Edward Taylor (geb. 1929), Kanada
"für ihre Experimente zum Nachweis der Quarks, elementarer
Teilchen mit drittelzahliger Ladung"
- 1991
- Pierre-Gilles de Gennes
(geb. 1932), Frankreich
"für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen
und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung
mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum
ungeordneten Zustand in Physik und Chemie"
- 1992
- Georges Charpak
(geb. 1924), Frankreich
"für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für
die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der
ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)"
- 1993
- Russel Alan Hulse
(geb. 1950), USA
Joseph Taylor (geb. 1941), USA
"für ihre Entdeckung eines Pulsars (ein schnell rotierender
Neutronenstern) in einem Doppelsternsystem"
- 1994
- Bertram Neville Brookhouse
(geb. 1918), Kanada
Clifford Glenwood Shull (geb. 1915), USA
"für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der
ungeladenen Kernteilchen (Neutronen)"
- 1995
- Martin Lewis Perl
(geb. 1927), USA
"für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren
Elementarteilchens (Tau) mit negativer Ladung"
Frederick Reines (1918-1998), USA
"für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren
Elementarteilchen (Neutrino)"
- 1996
- David Morris Lee
(geb. 1931), USA
Douglas Dean Osheroff (geb. 1945), USA
Robert Coleman Richardson (geb. 1937), USA
"für ihre Entdeckung der Superfluidität (widerstandsloses
Fließen) in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den
absoluten Nullpunkt, -273°C)"
- 1997
- Steven Chu
(geb. 1948), USA
Claude Cohen-Tannoudji (geb. 1933), Frankreich
William Daniel Phillips (geb. 1948), USA
"für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und
Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht"
- 1998
- Robert Laughlin
(geb. 1950), USA
Horst Ludwig Störmer (geb. 1949), Deutschland
Daniel Chee Tsui (geb. 1939), USA
"für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit
mit fraktionell geladenen Anregungen"
- 1999
- Gerardus´t Hooft
(geb. 1946), Niederlande
Martinus Veltman (geb. 1931), Niederlande
"für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden
Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung
in der Physik"
-
2000
- Zhores Iwanowitsch Alferov
(geb. 1930), Weissrussland
Herbert Kroemer (geb. 1928), Deutschland
"für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik"
Jack St. Clair Kilby (geb. 1923), USA
"Beitrag zur Entwicklung des Integrierten Schaltkreises(IC)"
-
2001
- Eric Allin Cornell
(geb. 1961), USA
Wolfgang Ketterle (geb. 1957), Deutschland
Carl Erwin Wieman (geb. 1951), USA
"für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate"
-
2002
- Raymond Davis Jr.
(geb. 1914), USA
Masatoshi Koshiba (geb. 1926), Japan
"für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos"
Riccardo Giacconi (geb. 1931), Italien
"für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben"
-
2003
- Alexei A. Abrikosov
(geb. 1928), Russland/USA
Vitaly Lasarewitsch Ginsburg (geb. 1916), Russland
Antony James Leggett (geb. 1938), Großbritannien
"für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten"
-
2004
- David Jonathan Gross
(geb. 1941), USA
Hugh David Politzer (geb. 1949), USA
Frank Wilczek (geb. 1951), USA
"für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Quarkforschung, den elementaren Bausteinen der Materie"
-
2005
- Roy J. Glauber
(geb. 1925), USA
"für seinen Beitrag zur quantenmechanischen Theorie der optischen Kohärenz"
John L. Hall (geb. 1934), USA
Theodor W. Hänsch (geb. 1941), Deutschland
"für ihre Beiträge zur Entwicklung der auf Laser gegründeten Präzisionsspektroskopie, einschließlich der optischen Frequenzkammertechnik"
-
2006
- John C. Mather
(geb. 1946), USA
George F. Smoot (geb. 1945), USA
"für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung, die als Echo des Urknalls das All durchzieht"
-
2007
- Albert Fert
(geb. 1938), Frankreich
Peter Grünberg (geb. 1939), Deutschland
"für die Entdeckung des Riesenmagnetwiderstandes"
-
2008
- Yoichiro Namba
(geb. 1921), USA
"für seine fundamentalen Berechnungen zur Symmetrie und deren spontanen Brechung bei subatomaren Teilchen"
Makoto Kobayashi (geb. 1944), Japan
Toshihide Masukawa (geb. 1940), Japan
"für ihre Entdeckung des Ursprungs der gebrochenen Symmetrie, die die Existenz von mindestens drei Quarkfamilien voraussagt"
-
2009
- Charles Kuen Kao
(geb. 1933), USA / Großbritannien
"für bahnbrechende Erfolge auf dem Gebiet der Lichtleitung mittels Fiberoptik für optische Kommunikation"
Willard Boyle (geb. 1924), USA
George E. Smith (geb. 1930), USA
"für die Erfindung des CCD Sensors"
-
2010
- Andre Geim
(geb. 1958), Niederlande
Konstantin Novoselov (geb. 1974), Russland / Großbritannien
"für grundlegende Experimente mit dem zweidimensionalen Material Graphen"
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