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Nobel-Gedenkpreis für Wirtschaftswissenschaft
- 1969
- Ragnar Frisch
(1895-1973), Norwegen
Jan Tinbergen (1903-1994), Niederlande
"für Entwicklung und Anwendung dynamischer Modelle zur
Analyse von Wirtschaftsprozessen"
- 1970
- Paul Anthony Samuelson
(geb. 1915), USA
"für wissenschaftliche Arbeiten, durch welche er eine
statische und dynamische wirtschaftliche Theorie entwickelte und
aktiv zur Hebung des Niveaus der Analyse in der Wirtschaftswissenschaft
beitrug"
- 1971
- Simon Kuznets (1901-1985), USA
"für seine erfahrungsmäßig gefundenen Erklärungen
von wirtschaftlichem Wachstum, welche zu neuen und vertieften
Einsichten in die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen und
Entwicklungsprozesse führten"
- 1972
- John Richard Hicks (1904-1989), Großbritannien
Kenneth Joseph Arrow (geb. 1921), USA
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten zur allgemeinen Theorie
des ökonomischen Gleichgewichts und zur Wohlfahrtstheorie"
- 1973
- Wassily Leontief (1906-1999), USA
"für die Ausarbeitung der Input-Output-Methode sowie
für ihre Anwendung bei wichtigen wirtschaftlichen Problemen"
- 1974
- Gunnar Myrdal (1898-1987), Schweden
Friedrich August von Hayek (1899-1992), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der
Geld- und Konjunkturtheorie und ihre tiefgründigen Analysen
der wechselseitigen Abhängigkeit von wirtschaftlichen, sozialen
und institutionellen Verhältnissen"
- 1975
- Leonid Kantorovich (1912-1986), UdSSR
Tjalling Koopmans (1910-1985), USA
"für ihren Beitrag zur Theorie der optimalen Ressourcen-Verwendung"
- 1976
- Milton Friedman (geb. 1912), USA
"für seinen Beitrag zur Verbrauchsanalyse, zur Geldgeschichte
und -theorie sowie seine Klarlegung der Komplexität der Stabilisierungspolitik"
- 1977
- Bertil Ohlin (1899-1979), Schweden
James Edward Meade (1907-1995), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der
Theorie des internationalen Handels und der internationalen Kapitalbewegung"
- 1978
- Herbert Alexander Simon (geb. 1916), USA
"für seine bahnbrechende Erforschung der Entscheidungsprozesse
in Wirtschaftsorganisationen"
- 1979
- Theodor William Schultz (1902-1998), USA
William Arthur Lewis (1915-1991), Großbritannien
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Erforschung
der wirtschaftlichen Entwicklung, unter besonderer Berücksichtigung
der Probleme der Entwicklungsländer"
- 1980
- Lawrence Robert Klein (geb. 1920), USA
"für die Konstruktion ökonomischer Konjunkturmodelle
und deren Verwendung bei Analysen der Wirtschaftspolitik"
- 1981
- James Tobin (geb. 1918), USA
"für seine Analyse der Finanzmärkte und deren Auswirkungen
auf Ausgabenbeschlüsse und damit auf Beschäftigung,
Produktion und Preisentwicklung"
- 1982
- George Joseph Stigler (1911-1991), USA
"für seine bahnbrechenden Studien der Funktionsweise
und der Strukturen von Märkten sowie der Ursachen und Wirkungen
von Regelungen der öffentlichen Hand"
- 1983
- Gerard Debreu (geb. 1921), USA
"für die Einführung neuer analytischer Methoden
in die volkswirtschaftliche Theorie und für eine rigorose
Neuformulierung der Theorie des allgemeinen Gleichgewichts der
Märkte"
- 1984
- Richard Nicholas Stone (1913-1991), Großbritannien
"für seine bahnbrechenden Leistungen bei der Entwicklung
von volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungssystemen, wodurch er
die Grundlage empirischer Wirtschaftsanalyse radikal verbessert
hat"
- 1985
- Franco Modigliani (geb. 1918), USA
"für seine bahnbrechende Analyse über das Sparverhalten
der Finanzmärkte"
- 1986
- James McGill Buchanan (geb. 1919), USA
"für die Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen
Grundlagen der ökonomischen und politischen Beschlußfassung"
- 1987
- Robert Merton Solow (geb. 1924), USA
"für seine Arbeiten über wirtschaftliche Wachstumstheorien"
- 1988
- Maurice Allais (geb. 1911), Frankreich
"für seine bahnbrechenden Beiträge zur Theorie
der Märkte und der effizienten Nutzung von Ressourcen"
- 1989
- Trygve Haavelmo (1911-1999), Norwegen
"für seine Formulierung der wahrscheinlichkeitstheoretischen
Grundlagen der Ökonometrie"
- 1990
- Harry Max Markowitz (geb. 1927), USA
"für seine Entwicklung der Theorie der Portfolio-Auswahl"
Merton Howard Miller (geb. 1923), USA
"für seine grundlegenden wissenschaftlichen Beiträge
zur Theorie der Unternehmensfinanzen"
William Forsythe Sharpe (geb. 1934), USA
"für seine grundlegenden Beiträge zur wissenschaftlichen
Theorie der Preisbildung für Finanzfragen"
- 1991
- Ronald Harry Coase (geb. 1910), USA
"für seine Entdeckung und Klärung der Bedeutung
der sogenannten Transaktionskosten und der Verfügungsrechte
für die institutionelle Struktur und das Funktionieren der
Wirtschaft"
- 1992
- Gary Stanley Becker (geb. 1930), USA
"für seine Ausdehnung der mikroökonomischen Theorie
auf einen weiten Bereich menschlichen Verhaltens und menschlicher
Zusammenarbeit"
- 1993
- Robert William Fogel (geb. 1926), USA
Douglass Cecil North (geb. 1921), USA
"für ihre Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen
Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorie und quantitativer
Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären"
- 1994
- John Charles Harsanyi (geb. 1920), USA
John Forbes Nash (geb. 1928), USA
Reinhard Selten (geb. 1930), Deutschland
"für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in
nicht-kooperativer Spieltheorie"
- 1995
- Robert Emerson Lucas Jr. (geb. 1937), USA
"für seine Formulierung der Theorie rationaler Erwartungen
über das Verhalten der verschiedenen Teilnehmer am wirtschaftlichen
Geschehen"
- 1996
- James Alexander Mirrlees (geb. 1936), Großbritannien
William Vickrey (1914-1996), Kanada
"für ihre grundlegenden Beiträge zur ökonomischen
Theorie von Anreizen bei unterschiedlichen Graden von Information
der Marktteilnehmer"
- 1997
- Robert Cox Merton (geb. 1944), USA
Myron S. Scholes (geb. 1941), USA
"für ihre Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur
Bestimmung von Optionswerten an der Börse"
- 1998
- Amartya Kumar Sen (geb. 1933), Indien
"für seine grundlegenden theoretischen Beiträge
zur Wohlfahrtsökonomie u.a. in Entwicklungsländern"
- 1999
- Robert A. Mundell (geb. 1932), Kanada
"für seine Analyse der Geld- und Fiskalpolitik in verschiedenen
Wechselkurssystemen und für seine Analyse optimaler Währungsgebiete"
- 2000
- James J. Heckmann
(geb. 1944), USA
"für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse selektiver Stichproben"
Daniel Leigh McFadden (geb. 1937), USA
"für die Entwicklung von Theorien und Methoden zur Analyse diskreter Wahlentscheidungen"
- 2001
- George Arthur Akerlof
(geb. 1940), USA
Andrew Michael Spence (geb. 1943), USA
Joseph Eugene Stiglitz (geb. 1943), USA
"für ihre Analyse von Märkten mit asymmetrischer Information"
- 2002
- Daniel Kahneman
(geb. 1934), Israel/USA
"für das Einführen von Einsichten der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit"
Vernon Lomax Smith (geb. 1927), USA
"für den Einsatz von Laborexperimenten als Werkzeug in der empirischen, ökonomischen Analyse, insbesondere in Studien unterschiedlicher Marktmechanismen"
- 2003
- Robert F. Engle III
(geb. 1942), USA
"für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit zeitlich variabler Volatilität (ARCH)"
Clive W.J. Granger (geb. 1934), Großbritannien
"für Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit gemeinsam veränderlichen Trends"
- 2004
- Finn Erling Kydland
(geb. 1943), Norwegen
Edward C. Prescott (geb. 1940), USA
"für ihre Beiträge zur dynamischen Makroökonomie, insbesondere für ihre Arbeiten über das Problem der Zeitinkonsistenz wirtschaftspolitischer Entscheidungen und die treibenden Kräfte hinter Wirtschaftszyklen"
- 2005
- Robert John Aumann
(geb. 1930, Israel/USA
Thomas C. Schelling (geb. 1921), USA
"für ihre grundlegenden Beiträge zur Spieltheorie und zum besseren Verständnis von Konflikt und Kooperation"
- 2006
- Edmund S. Phelps
(geb. 1933), USA
"für die Analyse makroökonomischer Zusammenhänge"
- 2007
- Leonid Hurwicz
(1917-2008), USA
Eric S. Maskin (geb. 1950), USA
Roger B. Myerson (geb. 1951), USA
"für Forschungen zur Grundlage der Mechanismus Designtheorie"
- 2008
- Paul Krugman
(geb. 1953), USA
"für die Analyse von Handelsstrukturen und Standorten ökonomischer Aktivität"
- 2009
- Elinor Ostrom
(geb. 1933), USA
"für ihre Analyse ökonomischen Handelns im Bereich Gemeinschaftsgüter"
Oliver E. Williamson (geb. 1932), USA
"für seine Analyse ökonomischen Handelns im firmeninternen Bereich"
- 2010
- Peter A. Diamond
(geb. 1940), USA
Dale Mortensen (geb. 1939), USA
Christopher Pissarides (geb. 1948), USA
"für ihre Analyse von Märkten mit Friktion"
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