1914-18

[Photo: Erbeuteter britischer Tank wird in Berlin vorgeführt, um 1917]

[Postkarte: Zerstörter Tank, 1917]



Tanks (Panzer)


Im Februar 1916 begann in England unter dem Decknamen "tanks" die Serienproduktion gepanzerter Kampffahrzeuge. Die geländegängigen "tanks" sollten Breschen in die deutschen Graben- und Sperranlagen schlagen und den nachsetzenden Infanterie- und Kavallerieeinheiten den Sturm durch die feindlichen Linien ermöglichen. Zu ihrem ersten Großeinsatz kam es am 20. November 1917 in der Schlacht bei Cambrai. 378 englische "tanks", unterstützt von 96 "Hilfspanzern" und 400 Flugzeugen, überrollten die deutschen Stellungen und erzielten tiefe Durchbrüche. Da es an nachrückenden Truppen fehlte, konnte das verlorene Gebiet jedoch wenig später beim deutschen Gegenangriff zurückerobert werden. Nach dem erfolgreich durchgeführten Panzervorstoß von Cambrai ging die deutsche Oberste Heeresleitung (OHL) zu einer flexibleren Strategie über. Aus taktischen Gründen wurde nun auch Terrain preisgegeben, um stärkere Widerstandslinien gegen die feindlichen Panzer aufzubauen.

Den "tanks" von Briten und Franzosen hatte die deutsche Heeresleitung nichts Vergleichbares entgegenzusetzen. Während die Alliierten bis Kriegsende rund 5.000 gepanzerte Kampffahrzeuge produzierten, reichten die deutschen Ressourcen nur zum Bau von 20 gepanzerten Kampfwagen des Typs A7V.

(ba)

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