1939-45![]()
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Die deutsche Sommeroffensive von 1942 (ab 28. Juni 1942)Nach der aus deutscher Sicht erfolgreichen Schlacht bei Charkow begann am 28. Juni 1942 die große Sommeroffensive der Wehrmacht. Aufgrund ihrer erheblichen Schwächung durch die verlustreiche Winterschlacht von 1941/42 beschränkte sich der Angriff auf einen 800 Kilometer breiten Frontabschnitt zwischen Kursk und Taganrog am Asowschen Meer. Nach dem gescheiterten Angriff auf Moskau richtete sich die deutsche Führung nun auf einen zähen und langen Krieg ein. Aus diesem Grund sollte die Heeresgruppe Süd unter Fedor von Bock die kaukasischen Ölfelder erobern. Mit dem kriegswichtigen Rohstoff verband die Wehrmachtsführung die Hoffnung auf eine deutliche Verbesserung der eigenen Position für die bevorstehenden Kämpfe in der Sowjetunion.
Wenige Tage nach Beginn der Sommeroffensive erreichte die Heeresgruppe
Süd den Don bei Woronesh. Während ihr Nordflügel,
die Heeresgruppe B unter Maximilian von Weichs, anschließend
den Fluss entlang nach Südosten Richtung Stalingrad
vorrückte, stieß ihr die Heeresgruppe A unter Wilhelm
List in einer Zangenbewegung von Süden entgegen.
Aufgrund eines strategischen Rückzugs der Sowjets hinter
Zwar erreichte die deutsche Machtausdehnung in Europa mit der vollständigen Eroberung der Krim und dem
Vorstoß in den Kaukasus im Spätsommer 1942 ihren
Höhepunkt. Sie führte aber auch zu einer gigantischen
Überdehnung der Front von über 2.000 Kilometern Länge
und zu verwundbaren Frontlücken. Ungenügende Reserven,
mangelnder Nachschub und der einsetzende massive sowjetische Widerstand
ließen den Vormarsch Anfang September 1942 zum Stehen kommen.
Erstes Opfer der heraufbeschworenen Führungskrise war der
entlassene Kommandierende der Heeresgruppe A Wilhelm List, den Hitler
für das Scheitern der Kaukasus-Mission verantwortlich machte.
Generalstabschef Franz Halder wurde nach
erheblichen Meinungsverschiedenheiten mit Adolf Hitler durch
Im nördlichen Frontabschnitt führte die Sommeroffensive
Ende August zur Einnahme von Stalingrad als zentrales Rüstungs-
und Verkehrszentrum. In zähen und verlustreichen Straßenkämpfen
gelang es der (as)
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