1939-45
![[Photo: Infanteriegruppe im Vormarsch zum Dnepr, 1941]](../../../../objekte/pict/ph003505/200.jpg)
![[Photo: Pioniere in Schlauchbooten auf dem Bug bei Sokal, 1941]](../../../../objekte/pict/ph003508/200.jpg)
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Die Kesselschlacht bei Uman (3. bis 8. August 1941)
Gemäß dem Aufmarschplan für den Überfall auf die Sowjetunion konzentrierte sich die Stoßrichtung
der Heeresgruppe Süd unter Gerd von Rundstedt auf
die Ukraine. Nach ihrem Durchbruch durch die stark befestigte
Stalin-Linie Ende Juni 1941 erreichte die Panzergruppe
1 der Heeresgruppe Süd am 7. Juli Berditschew, 170 Kilometer
nordwestlich von Uman. Mitte des Monats schwenkte sie zur Umfassung
des Gegners nach Südosten in Richtung Kirowograd ein. Gleichzeitig
stieß die deutsche 17. Armee unter General Carl Heinrich von Stülpnagel entlang des Bug südlich von Uman
nach Osten vor. Südöstlich der Stadt schloss sie
am 3. August mit der Panzergruppe 1 den Kessel um rund 20 Divisionen
der sowjetischen 6., 12. und 18. Armee. Die auch für die
Deutschen äußerst verlustreiche Kesselschlacht bei
Uman dauerte bis zum 8. August. Über 100.000 Soldaten der
Roten Armee gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft.
In die Hände der Wehrmacht fielen zudem über
300 Panzer und 850 Geschütze, die sie zu eigenen Zwecken
nutzen konnten. Nach der Kesselschlacht bei Uman stand der Heeresgruppe
Süd das Hinterland der Ukraine bis zum Schwarzen Meer und
zum Dnepr für weiträumige Vorstöße offen.
(as)
   
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