Die NS-Führung erklärte 1933 den 1. Mai zum gesetzlichen Staatsfeiertag unter Fortzahlung des Lohns. Begeistert strömten am Maifeiertag Hunderttausende zu den Veranstaltungen der NSDAP, von der sie sich die Erfüllung weiterer sozialer Forderungen erhofften. Die staatlich gelenkte Presse feierte den ersten "Tag der nationalen Arbeit" mit zahlreichen Sonderausgaben. Im Gegensatz zu den Vorstellungen der Arbeiterbewegung vom 1. Mai als internationalem Tag der Arbeit stand dieser Feiertag nach dem 30. Januar 1933 in Deutschland ganz im Zeichen der nationalsozialistischen Bewegung.