1932 waren über 5 Millionen Menschen arbeitslos. Das soziale System war den Folgen der Weltwirtschaftskrise nicht gewachsen. Verelendung und Resignation prägten das Alltagsleben breiter Bevölkerungsschichten. Auf dem Höhepunkt der Krise 1932 malte Hans Grundig eine Gruppe Frauen: Mit seinen dunklen Farben vermittelt das Bild jene Tristesse und nahezu ausweglose Hoffnungslosigkeit, wie sie Anfang der 1930er Jahre millionenfach vorherrschten.