Vorschau im Detail

Exkursion

"Auf deutschen Spuren", Reise ins Baltikum

6. bis 9. September 2017


Ansicht von Riga

Auf der 4-tägigen Reise nach Lettland und Estland lernen Sie unter anderem die Städte Riga, Tartu und Tallinn kennen und stoßen immer wieder auf die heute noch lebendige deutsche Geschichte. Sie wohnen in sehr guten und zentral gelegenen Hotels. Während der gemeinsamen Abend- und Mittagessen lernen Sie auch die landestypische Küche kennen.

 

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich.

Schlüterhofgespräch im Zeughauskino

"Fluchthilfe einst und jetzt - Humanitäre Hilfe oder Geschäft?" mit Dr. Burkhart Veigel

18. September 2017, 18:00 Uhr

 

 

Cadillac zur Fluchthilfe umgebaut

Dr. Burkhart Veigel berichtet im Gespräch mit Prof. Peter Voß über das Thema „"Flucht und Fluchthilfe 1961 und 2015". Burkhart Veigel war in den 1960er-Jahren einer der erfolgreichsten Fluchthelfer in der Zeit nach dem Bau der Berliner Mauer. Für sein Engagement für die Freiheit erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Einerseits thematisiert das Gespräch Methoden und Resultate der Fluchthilfe an der Berliner Mauer, andererseits zeigt es Unterschiede zwischen damaligen Fluchthelfern und heutigen Schleppern und Schleusern z. B. über das Mittelmeer auf.

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "Gier nach neuen Bildern: Flugblatt, Bilderbogen, Comicstrip"

15. Oktober 2017, 15:30 Uhr

 

 

Gier nach Bildern

Die Ausstellung zur Geschichte populärer graphischer Nachrichtenmedien präsentiert drei Geschäftsmodelle der Flugblatt- und Bilderbogenproduktion, die sich vom 16. bis ins frühe 20. Jahrhundert kaum verändert haben. Die Neugier auf Sensationen, aktuelle politische Satire oder informative und humorvolle Reportagen war zu allen Zeiten groß. Aus heutiger Sicht ergeben sich erstaunliche Parallelen zum gegenwärtigen Boulevardjournalismus, zum momentanen medialen Bilderkampf der Ideologien und zum anspruchsvoll-unterhaltsamen Feuilleton.

Das Angebot an sensationellen Neuigkeiten – etwa Naturkatastrophen und menschliche Schicksalsschlägen oder Mord und Totschlag in Krieg und Revolution – gilt dem breiten Publikum. Die Produktionskosten für die plakativen Bildnachrichten wurden von den Verlegern möglichst niedrig gehalten. Die Kolorierung der Holzschnitte und Lithographien mittels Schablonen übernahmen Kinder in Heimarbeit.

Die Flugblätter und Bilderbogen mit politischer Satire, zum Beispiel im Kampf um den "rechten" Glauben oder gegen Zensur und Unterdrückung, stammen dagegen häufig von namhaften Künstlern. Zahlreiche Beispiele, unter anderen von Lucas Cranach dem Älteren, Kasimir Malewitsch und Pablo Picasso, werden in der Ausstellung zu sehen sein.

Aus dem großen DHM-Sammlungsbestand an illustrierten Flugblättern, Bilderbogen, Titelkarikaturen und Comicstrips wird eine Auswahl von etwa 180 Originalen in der Ausstellung zu sehen sein, ergänzt durch komplette Bilderfolgen in Medienstationen. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog.

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.

Berlin entdecken

Führung im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst

21. Oktober 2017, 15:30 Uhr

Das Deutsch-Russische Museum in Karlshorst

Mit dem Akt der bedingungslosen Kapitulation in diesem Haus endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Von 1945 bis 1949 diente das ehemalige Offizierskasino der Wehrmachtspionierschule als Sitz der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland. Nach unterschiedlicher Nutzung durch die sowjetische Militärmacht wurde 1967 in dem Gebäude das sowjetische Kapitulationsmuseum eröffnet, das bis 1994 bestand.

Nach den deutsch-sowjetischen Vereinbarungen über den Abzug der sowjetischen Streitkräfte aus Deutschland einigten sich beide Seiten bereits 1990, an diesem Ort gemeinsam an das historische Ereignis zu erinnern, mit dem der Zweite Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft beendet wurden. Die schmerzhafte Bedeutung dieses Krieges für beide Länder führte zu der bisher einmaligen Gründung eines Museums, in dem die ehemaligen Kriegsgegner gemeinsam an diesen Krieg erinnern. Träger des Museums ist ein von beiden Partnern getragener Verein.

Die Ausstellungsstücke des ehemaligen Kapitulationsmuseums bildeten die Basis für die neue Ausstellung, Museen beider Länder und Privatpersonen fügten zahlreiches Material hinzu. Ergänzend zu der Präsentation historischer Originalstücke vermittelt eine Dokumentation mit Text- und Bildmaterial wesentliche Informationen. Dazu kommen filmische und akustische Dokumente.

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.
mit Selbstbeteiligung