Vorschau im Detail

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "Der Luthereffekt"

26. Juli, 14:00 Uhr im Martin-Gropius-Bau

 

 

"Der Luthereffekt"

Führungen durch die Sonderausstellung „Der Luthereffekt“ - nur für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wittenberg-Exkursion

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums lädt Sie das Deutsche Historische Museum zu einer Weltzeitreise ein, die durch fünf Jahrhunderte und über vier Kontinente führt. Als erste Ausstellung zeigt der "Luthereffekt" die Vielfalt und Wirkungsgeschichte, aber auch die Konfliktpotenziale des Protestantismus in der Welt.

Das Deutsche Historische Museum präsentiert die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau auf rund 3.000 qm und trägt hierfür herausragende Exponate von nationalen und internationalen Leihgebern zusammen, die vielfach noch nie in Deutschland zu sehen waren.

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.

 

 

Berlin entdecken

Führung über den Friedhof der Märzgefallenen

12. August 2017, 16:00 Uhr

Die Ausstellungsbox auf dem Friedhof der Märzgefallenen

Viele der Berliner*innen, die am 18. März 1848 für ein besseres Leben auf die Straße gingen, waren einfache, oft junge Leute. Die meisten waren bitterarm. Zahlreiche Lehrlinge, Handwerker und Arbeiter waren dabei, auch einige Frauen. Sie alle einte der Mut, ihr Leben für soziale Verbesserungen und Freiheitsrechte einzusetzen.

255 Opfer der Berliner Märzrevolution sind auf dem Friedhofder Märzgefallenen begraben. Der Friedhof wurde eigens für sie angelegt. Er ist nicht nur ein authentischer Ort der Revolutionsereignisse, sondern wurde bewusst als Denkmal zur Erinnerung an die Revolution und die gefallenen Barrikadenkämpfer geschaffen.

 

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.
Eintritt: 3,- Euro

Sonderführung

Führung durch die Sonderausstellung "Die Erfindung der Pressefotografie. Aus der Sammlung Ullstein 1894-1945"

24. August 2017, 16:00 Uhr

 

 

Die Fotografie zog zu Beginn des 20. Jahrhunderts in die Zeitungswelt ein und veränderte damit die Presselandschaft und unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit. Gleichzeitig entwickelte sich die Pressefotografie zu einem eigenen Genre.

Am Beispiel des Zeitschriften-"Flaggschiffs" des Ullstein-Verlags, der Berliner Illustrirten Zeitung (BIZ), zeichnet die Ausstellung diesen Prozess nach. Die BIZ erschien von 1894 bis 1945 bei Ullstein und war mit einer zeitweiligen Auflage von fast zwei Millionen Heften die erfolgreichste deutsche Publikumszeitschrift. Mit ihrem vielfältigen Themenspektrum und Aufnahmen berühmter Fotografen und bekannter Bildagenturen erreichte sie breite Schichten der Bevölkerung. Der Verlag hatte bereits seit den 1890er Jahren die technische und stilistische Entwicklung des Fotodrucks und der Pressefotografie in Deutschland vorangetrieben und gab entscheidende Impulse für die Herausbildung und Professionalisierung des deutschen Fotojournalismus.

Im Zentrum der Ausstellung stehen analoge Fotografien aus den Beständen der fotografischen Sammlung ullstein bild. Die historischen Abzüge verweisen auf deren Verwendung als "Material": ausgewählte Hefte der BIZ zeigen die Fotos im Kontext ihrer Veröffentlichung. Daneben zeugen retuschierte, beschnittene und montierte Fotos von bildredaktioneller Bearbeitung.

Heute ist es für uns selbstverständlich, die Welt in Bildern zu sehen und zu erleben. Unbegrenzt verfügbare digitale Fotos haben unsere Sehgewohnheiten und den Umgang mit dem Medium Fotografie verändert: Die Ausstellung führt den Besucher zur analogen Quelle der digitalen Bilderflut zurück.

 

Teilnahme nur nach Anmeldung in der Geschäftsstelle.

Exkursion

"Auf deutschen Spuren", Reise ins Baltikum

6. bis 9. September 2017


Ansicht von Riga

Auf der 4-tägigen Reise nach Lettland und Estland lernen Sie unter anderem die Städte Riga, Tartu und Tallinn kennen und stoßen immer wieder auf die heute noch lebendige deutsche Geschichte. Sie wohnen in sehr guten und zentral gelegenen Hotels. Während der gemeinsamen Abend- und Mittagessen lernen Sie auch die landestypische Küche kennen.

 

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich.

Schlüterhofgespräch im Zeughauskino

"Fluchthilfe einst und jetzt - Humanitäre Hilfe oder Geschäft?" mit Dr. Burkhart Veigel

18. September 2017, 18:00 Uhr

 

 

Cadillac zur Fluchthilfe umgebaut

Dr. Burkhart Veigel berichtet im Gespräch mit Prof. Peter Voß über das Thema „"Flucht und Fluchthilfe 1961 und 2015". Burkhart Veigel war in den 1960er-Jahren einer der erfolgreichsten Fluchthelfer in der Zeit nach dem Bau der Berliner Mauer. Für sein Engagement für die Freiheit erhielt er 2012 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Einerseits thematisiert das Gespräch Methoden und Resultate der Fluchthilfe an der Berliner Mauer, andererseits zeigt es Unterschiede zwischen damaligen Fluchthelfern und heutigen Schleppern und Schleusern z. B. über das Mittelmeer auf.