Film

Seifenblasen & Slatan Dudow

Gebrochene Sprache

Samstag, 28. Januar 2017, 19.30 Uhr

Zeughauskino

Seifenblasen

Bulles de savon

D/F 1934, R/B: Slatan Dudow, K: Andor von Barsy, M: Armand H. Bernard, D: Henry Lorenzen, F. Reinicke, Hans Henninger, Adolf Fischer, 35’ · 35 mm

Slatan Dudow. Ein Filmessay über einen marxistischen Künstler

DDR 1974, R: Volker Koepp, B: Volker Koepp, Wera Küchenmeister, Claus Küchenmeister, Wolfgang Gersch, K: Christian Lehmann, Mitwirkende: Adolf Fischer, Ludwig Turek, Rolf Hoppe, 30’ · 35 mm

SA 28.01. um 19.30 Uhr

Der bulgarische kommunistische Autor und Regisseur Slatan Dudow, der in Berlin mit Bertolt Brecht gearbeitet und 1932 den proletarischen Propagandafilm Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt? inszeniert hatte, begann noch in Deutschland heimlich mit der Arbeit an der Kleinbürgersatire Seifenblasen, schmuggelte dann das gedrehte Material ins Ausland und stellte den Film 1934 im Pariser Exil fertig. Seifenblasen erzählt die Fabel des kleinen Angestellten Priepke. Als er entlassen wird, beginnt für ihn der soziale Abstieg. Er wird aus der Wohnung geworfen und muss schließlich unter einer Brücke schlafen. Sein letzter Besitz ist eine Flasche mit Seifenlauge, er träumt von neuen Schuhen und vom Wiederaufstieg als Chef eines Seifenblasen-Imperiums. Doch als die Flasche zerbricht, zerplatzt auch sein Traum. Der mit Stummfilmmitteln inszenierte und auf Französisch nachsynchronisierte Film galt lange Zeit als verschollen, bis er 1967 wiederentdeckt wurde. Im Anschluss an den Film Seifenblasen zeigen wir den DEFA-Dokumentarfilm Slatan Dudow, eine der ersten Arbeiten von Volker Koepp. (obr)

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