Zentrale Dokumentation

Der Fachbereich Zentrale Dokumentation wurde 1992 mit Einführung des Datenbanksystems für die Objekterfassung der Sammlungen des Deutschen Historischen Museums etabliert, um eine zentrale und systematische Erfassung und Verwaltung der umfangreichen Bestände zu gewährleisten. Das Datenbanksystem GOS wird seit Beginn der digitalen Erfassung am DHM vom Zuse-Institut Berlin (ZIB) betreut und weiterentwickelt.

Die Hauptaufgaben der Zentralen Dokumentation sind die Erstinventarisierung neuer Erwerbungen und die digitale Retroinventarisierung der Bestände des Museums für Deutsche Geschichte (MfDG), der Leihverkehr von Objekten der Sammlungen für externe Sonderausstellungen wie auch die weiterführende, umfassende Dokumentation der Sammlungsbestände durch Bild-, Video- und Textmaterial.

Aktuell sind annähernd 600.000 von ca. 900.000 Objekten in den Sammlungen digital erfasst. Die meisten Datensätze sind mit einem digitalen Nachweisfoto versehen.

Über die Objektdatenbank kann in den Sammlungsbeständen recherchiert werden. Aufgrund von Urheber- und Personenschutzrechten wird eine Vielzahl von Objektfotos allerdings nicht angezeigt, sie sind aber über das Bildarchiv kostenpflichtig zu beziehen.