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Dem DHM wurden in der Folge der Wiedervereinigung die Sammlungen des Museums für Deutsche Geschichte übergeben (s.Geschichte).
Dieser interessante Bestand, der wohl einmalig in Deutschland ist, spiegelt,
wie in einer Bildergalerie des 19. Jahrhunderts den Blick der DDR auf
die Geschichte. Wer Geschichte als "Geschichte von Klassenkämpfen"
beschreibt, sucht nach den wenigen Ereignissen, die sich in diesem Sinne
interpretieren lassen. Der Bauernkrieg von 1525 und die Revolutionen von
1848 und 1918 wurden z.B. als Wendemarken auf dem Weg in eine sozialistische
Gesellschaft aufgefaßt. Hinzukommen die Bestände, die das Deutsche Historische Museum seit seiner Gründung 1987 erwerben konnte. Stellvertretend seien hier die Werke von Lovis Corinth, Käthe Kollwitz und von dem 1944 in Auschwitz ermordeten Felix Nussbaum genannt. Auch die bundesrepublikanische Geschichte ist mit einigen Werken beispielhaft vertreten.So sind Willy Baumeister mit seiner Afrikanischen Legende ebenso wie Volker Pilgrims Adenauerkopf zu finden Der Gesamtbestand fügt sich insgesamt zu einer wichtigen Sammlung zur Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts. Werfen Sie einen Blick in den Sammlungsbestand. |
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