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Die
Plakatsammlung umfaßt circa 80.000 Plakate und umspannt einen Zeitraum
von 1890 bis heute, von den frühen Veranstaltungs- und Produktwerbungsplakaten,
über in- und ausländische Plakate des Ersten Weltkrieges (CD-ROM),
Plakate aus der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus und des Zweiten
Weltkrieges bis hin zu Plakaten der Deutschen Demokratischen Republik
(CD-ROM) sowie der Bundesrepublik Deutschland.
Insgesamt liegt der thematische Schwerpunkt des Bestandes beim politischen
Plakat.
Den Grundstock bildet die Sammlung des ehemaligen Museums für deutsche
Geschichte, dem unter anderem mit einem Teil der von den Nazis konfiszierten
und durch die Kriegsereignisse verloren geglaubten Plakatsammlung des
1938 in die Emigration gezwungenen Berliner jüdischen Zahnarztes
Hans Sachs ein bedeutender Bestand zuwuchs. Hans Sachs hatte sich schon
als Schüler in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts für
Plakate begeistert und über fast drei Jahrzehnte Stücke der
renomiertesten Plakatkünstler wie Cheret, Mucha, Steinlen, Bernhard,
Edel, Gipkens, Klinger, Fennecker, Hohlwein, Kainer, Pechstein, Scheurich
und vieler anderer mehr zusammengetragen und eine qualitativ hochstehende
Sammlung angelegt, die einen repräsentativen Querschnitt durch das
Plakatschaffen bis ungefähr 1920 darstellte.
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