AGBs und Ordnungen

Besucherordnung

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Eintrittspreise und Führungsgebühren

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Allgemeine konservatorische Auflagen bei Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen

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Nutzungsordnung Bildarchiv

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Nutzungsordnung Bibliothek

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Besucherordnung der Neuen Wache

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Besucherordnung des Deutschen Historischen Museums

Wir begrüßen Sie herzlich in unserem Museum und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt im Zeughaus sowie der Ausstellungshalle.

Öffnungszeiten

Das Deutsche Historische Museum ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Am 24. Dezember sind beide Häuser geschlossen. Zu bestimmten Anlässen gibt es Sonderöffnungszeiten.

Eintrittspreise

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt. Das Tagesticket kostet aktuell 8 € und gilt für alle Ausstellungen. Ermäßigten Eintritt von 4 € erhalten derzeit unter Vorlage entsprechender Nachweise

  • Schülerinnen und Schüler sowie sich in der Berufsausbildung Befindende über 18 Jahren,
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Freiwilligendiensten des Bundes
  • Studentinnen und Studenten,
  • Arbeitslose sowie Inhaberinnen und Inhaber des Berlin Passes,
  • Schwerbehinderte mit 50% GdB und mehr sowie ihnen Gleichgestellte.

Führungen und Gruppenbesuche

Führungen für Einzelbesucherinnen und Einzelbesucher finden zu den im Veranstaltungsprogramm und an den Informationssäulen angekündigten Uhrzeiten statt. Führungen für Gruppen sind nach Voranmeldung möglich. Die Führungsgebühren werden an der Kasse oder per Rechnungsstellung bezahlt. Gruppenbesuche ohne Führung des Deutschen Historischen Museums sind nach vorheriger Anmeldung beim Besucherservice möglich.

Garderobe

Um einer Beschädigung von Exponaten vorzubeugen, bitten wir Sie, Rucksäcke und große Taschen sowie Jacken und Mäntel, Stöcke, Schirme und Ähnliches an den ausgeschilderten Garderoben kostenlos abzugeben. Kleine Taschen (max. Größe A4 20 x 30 x 15 cm) können Sie an der Hand getragen in die Ausstellungen mitnehmen. Kleidungsstücke dürfen aus Sicherheitsgründen nicht über dem Arm getragen werden. Bitte befolgen Sie im Zweifelsfall die Anweisungen des Aufsichtspersonals. Eine Haftung für Wertgegenstände in den Schließfächern oder in der Garderobe wird nicht übernommen. Bitte teilen Sie den Verlust von abgegebenen Gegenständen dem Garderobenpersonal vor Verlassen des Museums mit.

Im Zeughaus kann für Schüler- und andere Besuchergruppen die Aufbewahrung der Garderobe kostenlos in gesonderten, abschließbaren Schränken vorgenommen werden. Der erforderliche Schlüssel für die Schränke wird an der Garderobe ausgegeben. Für verlorene Garderobenmarken bzw. Schlüssel wird ein Ersatz von je 5 € verlangt.

Verhalten in den Ausstellungsräumen

Bitte beachten Sie, dass es in den Ausstellungsräumen nicht gestattet ist

  • Objekte zu berühren (soweit nicht ausdrücklich erlaubt),
  • Tiere (ausgenommen Blindenführ- und Begleithunde) oder sperrige Gegenstände mitzunehmen,
  • zu essen oder zu trinken,
  • zu rauchen,
  • Abfälle zu entsorgen.

Begleitpersonen, Lehrerinnen und Lehrer sowie Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sind für das Verhalten von Kindern und Jugendlichen in ihrer Begleitung verantwortlich. Die Besucherinnen und Besucher haften für alle durch ihr Verhalten entstandenen Schäden. Die Pflicht zur Kostenerstattung besteht auch bei vorsätzlichem oder fahrlässigem Auslösen der Alarmanlage.

Fotografieren und Filmen

In den Foyers des Deutschen Historischen Museums, im Schlüterhof sowie in der Dauerausstellung dürfen Sie für private Zwecke fotografieren und filmen. Blitzlichtaufnahmen und Fotostative sind nicht zulässig.

In den Sonderausstellungen ist Fotografieren und Filmen nicht erlaubt. Das Fotografieren und Filmen zu kommerziellen Zwecken ist nur nach vorheriger Absprache und schriftlicher Genehmigung durch die Museumsleitung bzw. Pressestelle gestattet.

Missachtung der Besucherordnung

Die Museumsleitung behält sich vor, Besucherinnen und Besuchern, die sich nicht an die Regelungen der Besucherordnung oder die Anweisungen des Aufsichtspersonals halten, Hausverbot zu erteilen.

Benutzung der Bibliothek und des Bildarchivs

Für die Benutzung der Bibliothek und des Bildarchivs gibt es gesonderte Benutzerordnungen.

Beschwerden und Anregungen

Beschwerden und Anregungen können Sie in den Besucherbüchern notieren, die in jeder Ausstellung ausliegen. Sie können Anmerkungen und Kritik aber auch der Museumsleitung oder den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an der Information mündlich oder schriftlich übermitteln.

Diese Regelung tritt mit Unterzeichnung in Kraft.

Berlin, 15. April 2017

Prof. Dr. Raphael Gross
Präsident

Neuregelung zum Leihverkehr durch Kulturgutschutzrecht

§ 6 Abs. 2 des Kulturgutschutzgesetzes (KGSG) vom 31.07.2016 ermöglicht auch für Leihgaben eine zeitlich befristete Unterschutzstellung als nationales Kulturgut, wenn der Bestand der Kultureinrichtung, der diese Leihgaben zur Verfügung gestellt werden, als nationales Kulturgut nach § 6 Abs. 1 KGSG geschützt ist und der Leihgeber seine Zustimmung erteilt.

Die Stiftung Deutsches Historisches Museum gehört zu den Einrichtungen nach § 6 Abs. 1 KGSG. Wenn die jeweiligen Leihgeber zustimmen, gelten Ihre Leihgaben für die Dauer des Leihvertrages – wie unser Bestand – als nationales Kulturgut. Dies bedeutet, dass im Falle einer unrechtmäßigen Verbringung einer Leihgabe ins Ausland ein Rückgabeanspruch der Bundesrepublik Deutschland gegen einen EU-Mitgliedstaat nach § 69 KGSG und gegen einen Drittstaat nach § 70 KGSG besteht. Dieser kann unabhängig von einem evtl. zivilrechtlichen Herausgabeanspruch des Eigentümers geltend gemacht werden. Die Kosten eines Rückgabeverfahrens nach diesen Vorschriften müssen nicht vom Eigentümer getragen werden. Für die vorübergehende Ausfuhr einer Leihgabe in andere Länder des Binnenmarkts oder in Drittstaaten ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich. Schließlich profitieren Leihgeber, die sich für diesen besonderen Schutz entscheiden, von der 75 jährigen Verjährungsfrist nach Artikel 8 der Richtlinie 2014/60/EU.

Die Zustimmung kann jederzeit widerrufen werden und endet mit Beendigung des Leihvertrages, ohne dass es einer gesonderten Erklärung bedarf. Für Rückfragen zu dieser Neuregelung stehen wir allen Leihgebern, die der Stiftung Leihgaben zur Verfügung gestellt haben, gerne zur Verfügung.