Die Gebäude

Das Deutsche Historische Museum zeigt seine Ausstellungen in zwei atemberaubenden Gebäuden: Im einzigartigen barocken Zeughaus Unter den Linden und in der angrenzenden modernen Ausstellungshalle des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei.

Das 300 Jahre alte Zeughaus ist der bedeutendste erhaltene Barockbau in Berlin und das älteste Gebäude an der Straße Unter den Linden. Vier Architekten waren für seine Entstehung von 1695 bis zur endgültigen Nutzung 1729 verantwortlich: Johann Arnold Nering (1659–1695), Martin Grünberg (1655–1706), Andreas Schlüter (1659–1714) und Jean de Bodt (1670–1745). Seinen besonderen Platz in der Kunstgeschichte verdankt das Zeughaus nicht zuletzt der hohen Qualität seiner bildhauerischen Arbeiten. Am bekanntesten sind die als Masken gestalteten 22 Schlusssteine, die Andreas Schlüter für den Innenhof schuf.

Über den Innenhof des Zeughauses, den so genannten Schlüterhof, können Sie die Ausstellungshalle des chinesisch-amerikanischen Architekten I.M. Pei erreichen. Transparenz, Licht und Bewegung sind Programm dieses städtebaulichen Meisterwerks.Beeindruckende Perspektiven und räumliche Verschränkungen lassen immer neue Blicken auf das Gebäude und seine Umgebung zu. Durch bewusst konstruierte Sichtachsen schuf I. M. Pei eine architektonische Korrespondenz der Bauwerke aus Vergangenheit und Gegenwart.

Zeughaus, Schlüterhof und Ausstellungshalle