Die Welt in Waffen: US-amerikanische Kriegsheimkehrer

Seit über drei Jahren erzählt die Reihe Die Welt in Waffen eine Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Dabei folgt Die Welt in Waffen weniger der Idee eines radikalen historischen Bruchs, als welcher die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 im öffentlichen Bewusstsein nach wie vor präsent ist. Vielmehr interessiert sie sich für einen Zusammenhang unterschiedlicher Konflikte, der mit der Niederlage der deutschen Wehrmacht und dem Ende des nationalsozialistischen Vernichtungsprogramms keineswegs gelöst war und der die Geschichte Europas und der Welt zum Teil bis heute prägt.

Das aktuelle Programm fokussiert die US-amerikanische Geschichte. Nach einem historischen Überblick aus amerikanischer Perspektive, den der letzte Teil von Frank Capras Why We Fight-Reihe gewährt, stehen Darstellungen US-amerikanischer Kriegsheimkehrer im Mittelpunkt: dokumentarische Aufnahmen traumatisierter Soldaten; Rückblenden-Erzählungen, die Orientierungslosigkeit, Ausgrenzung und Rassismus thematisieren; Filme, in denen sich Kriegserlebnisse und Nachkriegserfahrungen mischen. Was ist aus dem Bild des heroischen US-Soldaten geworden, der selbstlos und mutig für eine gute Sache in den Krieg gezogen ist?

Die Reihe Die Welt in Waffen wird von Fabian Tietke kuratiert.