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Der rechtliche Status einer Staatsbürgerschaft hat bis heute erheblichen Einfluss auf das Leben in einer Gesellschaft, da sie ein Ausdruck von Zugehörigkeit bzw. Nicht-Zugehörigkeit ist. Die Ausstellung betrachtet vom Jahr 1789 ausgehend bis heute das Ringen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen um diese Zugehörigkeit in den drei europäischen Staaten Polen, Frankreich und Deutschland. Anhand verschiedener Exponate, wie einem Befreiungskleid, historischen Einbürgerungsgesuchen wie auch -urkunden und der Tischglocke eines Staatsbürgerinnenverbandes werden Schlaglichter staatlicher, politischer und sozialer Motivationen für eine regressive wie auch progressive Handhabe von Einbürgerungen dargelegt. Dabei wird sowohl die Geschichte der Dominanzgesellschaften als auch die von marginalisierten Gruppen und deren wechselseitigen Beeinflussungen erzählt.

Studierende sind eingeladen, ihre Erfahrungen und ihre Perspektiven auf das Thema Staatsbürgerschaft in Auseinandersetzung mit der Ausstellung zu diskutieren.

vor Ort 60 Minuten

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Spanisch

Informationen und Buchungen

Besucherservice

Tel +49 30 20304-750/-751
fuehrung@dhm.de


Montag bis Freitag 9-16 Uhr