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„Fortschritt für wen und wie?“ ist die Leitfrage der Geschichtswerkstatt mit Lehrplanbezug zu den Fächern Geschichte, Sozial-/Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft und Kunst für Berlin und Brandenburg. Im Fokus stehen Ideen und Versprechen von Fortschritt in verschiedenen Industriebranchen zu unterschiedlichen Zeiten in beiden deutschen Staaten. In die Analyse werden die Unterschiede zwischen den beiden politischen und wirtschaftlichen Systemen der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesrepublik Deutschland einbezogen und Fotografie als Medium zu Werbezwecken und Imagepflege in den Blick genommen.

Während der Geschichtswerkstatt kommen verschiedene didaktische Formate zum Einsatz. Beim Zusammenstellen einer eigenen Ausstellung mit Industriefotografien gewinnen die Teilnehmenden einen subjektiven Zugang zu den Ausstellungsobjekten und erfahren etwas über die Museumsarbeit. Nach einer Überblicksführung durch die Ausstellung befassen sie sich in Kleingruppen mit ausgewählten Fotografien. Sie bearbeiten Aufgaben, anhand derer sie sich mit Arbeitsbedingungen in der Industrie, gewerkschaftlichen Kämpfen, Arbeitsmigration, Gleichberechtigung der Geschlechter oder Umweltauswirkungen befassen und die Fortschrittsrepräsentation in den Fotografien analysieren. Diese selbstständige Arbeit bildet die Basis für eine abschließende Diskussion über Fortschrittsideen und -inszenierungen.

150 Minuten

Sprache: Deutsch

Informationen und Buchung

Besucherservice

Tel +49 30 20304-750/-751
fuehrung@dhm.de


Montag bis Freitag 9-16 Uhr