Die Parade der gewaltigen Krieger

New York, 1942
Wasserfarbe, Tinte und Gouache
Greenwich, Connecticut: Warren D. Starr

 

Szyk karikiert die Achsenmächte als Teilnehmer eines karnevalesken Umzugs. Ein riesiger plumper Göring bewegt sich auf allen Vieren und lässt den japanischen Verbündeten mit gezücktem Gewehr vorausmarschieren. Der französische General Pétain beleuchtet den Weg mit einer Kerze. Nur widerstrebend und an Ketten lässt sich der italienische „Duce“ Mussolini mitziehen. Dagegen ist der spanische Diktator Franco glücklich, dass er mitmarschieren darf – offiziell neutral, unterstützten seine Truppen die deutsche Wehrmacht seit 1941 im Kampf gegen die Sowjetunion.
Ein fröhlich tanzender Tambourmajor in bunter Tracht führt die Parade an. Doch sein Gesicht ist das eines Toten. Nur auf den ersten Blick wirken die Achsenmächte und ihr Fußvolk aus Soldaten lächerlich: Denn tatsächlich sind sie mit dem Tod im Bunde.