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Zeughaus / OG Ständige Ausstellung, 16. November 2012 bis 17. Februar 2013

 

Atlas mundi. Die Welt im Kartenbild Gerhard Mercators

Atlas mundi. Die Welt im Kartenbild Gerhard Mercators

 


Eine Präsentation vom 16. November 2012 bis 17. Februar 2013 im Obergeschoss der Ständigen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums in Zusammenarbeit mit der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz sowie dem FaksimileVerlag (München)

Aus Anlass des 500. Geburtstages von Gerhard Mercator (1512-1594) zeigt das Deutsche Historische Museum neben Atlanten von dessen Zeitgenossen auch das herausragend kolorierte Original des Mercator-Atlas aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin. Dieses Exemplar wurde zum Jubiläumsjahr vom FaksimileVerlag (München) faksimiliert.

Gerhard Mercator gilt als Schöpfer bahnbrechender kartographischer Arbeiten. Mit der Herstellung von Erd- und Himmelsgloben begann er in den 1540er Jahren seine umfangreiche Tätigkeit. Aufsehen erregte er 1569 mit der Herausgabe einer Weltkarte, in der ihm erstmals eine winkeltreue Kartenprojektion gelang, die nach ihm benannt wurde und noch heute in der modernen Navigation Verwendung findet. Darüber hinaus hat Mercator mit der Einführung der lateinischen Kursive die kalligraphische Gestaltung von Karten nachhaltig beeinflusst. Er führte für sein Hauptwerk den Begriff Atlas ein. Mit diesem Begriff sollte der für sein umfassendes Wissen und seine geographischen Kenntnisse bekannte, sagenhafte numidische Gelehrte Atlas geehrt werden.

Neben dem Mercator-Atlas sind in der Kabinettausstellung Atlanten von Abraham Ortelius (1527–1598) und Jodocus Hondius (1563–1612) sowie ein weiterer Atlas von Mercator mit Karten nach Ptolemäus aus dem Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin zu sehen.

 

 

 

 

 

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