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Ort: | Trampe. |
Name: | Trampe. -> siehe auch: Breten. -> siehe auch: Altenhof. |
Landkreis: | Barnim. |
Bundesland: | Brandenburg. |
Bestand: | Reste der Ringmauer aus Feldstein. |
Datierung: | 13./14. Jahrhundert. |
Erwähnungen: | 1350: Trampische Heyde; 1375: Hof Trampe. |
Besitzergeschichte: | Vor 1375 bis nach 1412 gehörten Dorf und Burg der Familie von Wulkow,
nach 1450 gingen Dorf und
Rittersitz an die von Sparr über. Von 1615 bis 1652 war der Besitz zwischen den von Sparr, von
Lindstädt und
Burgsdorf geteilt.
1652 bis 1771 war die Familie von Sparr wieder alleiniger Besitzer. Von 1771 bis 1802 saß die Familie von
Wartenberg auf der Burg, 1802 bis 1872 die von der
Schulenburg. Die Identifikation mit der im Landbuch von 1375 erwähnten Burg Breten ist umstritten. Die hier genannte Anlage entspricht der genannten „in magna merica Werbelyn“ („in der großen Werbellinschen Heide“). Die Burg liegt etwa 350m vom Ort Trampe entfernt. Als weitere Möglichkeit wird der Pfostenbau in Altenhof diskutiert, der der Nennung Lage „sind oppido et sine villa“ („ohne Stadt und ohne Dorf“) entspricht. |
Baugeschichte: | Die unregelmäßig fünfeckige Anlage ist im Westen, Norden und Osten noch von einem und Die partiell etwa 1m hoch erhaltene Ringmauer ist aus nicht lagenhaft versetzen Feldsteinen ausgeführt. Geophysikalische Untersuchungen haben eine Zwingersituation und einen Graben im Süden der Anlage sowie Hinweise auf die Binnenbebauung ergeben. |
Untersuchungen: | Sondage im Jahr 2004, geophysikalische Untersuchungen 2006. |
Literatur: |
ECKSTEIN, K./SCHMIDT, E., Die Burg der Wulkows bei Trampe. In: Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde Eberswalde 2/3, 1907/08, S. 46-52; HERRMANN, Joachim, Burgen und Befestigungen des 12. und 13. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Archäologie 20, 1986; Ortsakte „Trampe“ des Brandenburgischen Landesamts für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums. |
Autor: | Christof Krauskopf. |