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Fürstenwalde

Ort: Fürstenwalde.
Name: Altes Schloss.
Landkreis: Oder-Spree.
Bundesland: Brandenburg.
Bestand: Reste der Gräben, Rest eines Halbrundturms, Teile von zwei Seitenflügeln.
Datierung: 13.-16. Jahrhundert.
Erwähnungen: 1354: Haus und Stadt;
1375: „civitas et castrum“.
Besitzergeschichte: Seit der Gründung im 13. Jahrhundert gehörte die Burg den Markgrafen. Ludwig der Römer übereignete sie 1354 dem Bischof von Lebus.
Baugeschichte: Über die frühe Burg ist wenig bekannt. Kurz vor der Übergabe an den Bischof von Lebus wurde die Burg durch Friedrich von Lochen stark ausgebaut. Umbauten gab es 1407, 1576 brannte die Burg zum Teil aus. Die Burg hatte einen annährend rechteckigen Grundriss. Zur Stadt hin wurde die Burg durch Graben und Ringmauer geschützt. Im Rahmen der archäologischen Untersuchungen wurden auch Befunde zur Binnenstruktur der Burg dolumentiert.
Im 18. Jahrhundert wurde sie bis auf wenige Reste abgebrochen. In der Folgezeit entstanden verschiedene Industriebauten.
Literatur: Die KUNSTDENKMÄLER der Provinz Brandenburg, hrsg. vom Brandenburgischen Provinzialverband. Berlin 1907-1941. - 6, Teil 1, Kreis Lebus, Schriftleitung Theodor Goecke, bearbeitet von Wilhelm Jung, Friedrich Solger, Willy Spatz. Berlin 1909, S. 97f.
HANDBUCH DER HISTORISCHEN STÄTTEN Deutschlands. 10. Band: Brandenburg und Berlin. Stuttgart 1995, S. 193f;
WILKE, Florian, Bischofsresidenz Fürstenwalde/Spree. Hrsg. von der Stadtverwaltung Fürstenwalde. Fürstenwalde, 1993;
WILKE, Florian, Burg und Schloss Fürstenwalde. In: Denkmalpflege im Land Brandenburg 1990-2000. Bericht des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums, Bd. 2, Worms 2001, S. 568-569;
WILKE, Florian/HENNIG, Thomas, Fürstenwalde (Schlösser und Gärten der Mark). Berlin 2001;
WITTKOPP, Blandine, Fürstenwalde - Dom und Burg. In: Frankfurt an der Oder und das Land Lebus. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 45. Stuttgart 2005, S. 126-128.
Autor: Christof Krauskopf.