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Ort: | Karwe. |
Name: | Gutshaus. |
Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin. |
Bestand: | Gutshaus, ältere Baureste im Keller. |
Besitzergeschichte: | 1482 verkaufte der Ritter von Wildberg einen Teil der Getreidehebungen aus Karwe an Mathias von Gülen. 1525 belehnte Kurfürst Joachim I. Hans Rodensehe mit dem „Wannhof“ zu Karwe. 1565 gab es in dem Ort zwei Rittersitze der Familien von Lohe und von Zernikow, die 1605 und 1609 Herr von Kötteritz erwarb. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg kam der Ort 1715 in den Besitz des Generaladjutanten von Köppen. Seit 1803 besaß die Familie von dem Knesebeck das Gut. |
Baugeschichte: | Der eingeschossige Fachwerkbau mit Mittelrisalit wurde 1727 über älteren Kellern erbaut und 1863 erneuert. |
Literatur: |
BREITLING, Stefan, Adelssitze zwischen Oder und Elbe 1400 - 1600. (Veröffentlichung der Deutschen Burgenvereinigung Reihe A: Forschungen, Band 10). Braubach 2005, S. 91; DEHIO, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg, bearb. von Gerhard Vinken u. a., München/Berlin 2000, S. 494; Die KUNSTDENKMÄLER der Provinz Brandenburg, hrsg. vom Brandenburgischen Provinzialverband. Berlin 1907-1941. - 1, Teil 3, Kreis Ruppin, hrsg. von Theodor Goecke, bearb. von Paul Eichholz, Friedrich Solger und Willy Spatz. Berlin 1914, S. 98-103. |
Autor: | Stefan Breitling. |