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Kuhz

Ort: Kuhz.
Name: „das alte Schloss“.
Landkreis: Uckermark.
Bundesland: Brandenburg.
Bestand: Turmhügel.
Datierung: 13./14. Jahrhundert.
Erwähnungen: 1292: „ Dominus Johannes de Koucz“; 1328 „ Dominus Erenbertus de Kuz“, 1450 Lehnschulzenamt mit 5 freien Hf, freiem Haus und Hof (1573 wüst).
Besitzergeschichte: Das Dorf gehörte 1328 dem Markgrafen von Brandenburg.
Baugeschichte: Der Burgberg von Kuhz liegt in Spornlage auf einer Halbinsel im Kuhzer See. Haupt- und Vorburg sind durch einen 1 1m breiten Spitzgraben getrennt. In östlichen Teil, der Hauptburg, befindet sich eine 43 x 20 m messende, 2–3 m hohe Aufschüttung, auf der Reste von Mauerwerk aus bearbeiteten Feldsteinen sowie Bruchstücke von Brandlehm und Ziegelbruch zu sehen sind.
Untersuchungen: Oberflächenbegehungen seit 1939.
Literatur: Die KUNSTDENKMÄLER der Provinz Brandenburg, hrsg. vom Brandenburgischen Provinzialverband. Berlin 1907-1941. - 3, Teil 2, Kreis Templin, bearb. von Heinrich Jerchel. Berlin 1937, S. 113;
KIRSCH, Kerstin, Slawen und Deutsche in der Uckermark. Vergleichende Untersuchungen zur Siedlungsentwicklung vom 11. bis zum 14. Jahrhundert. Stuttgart 2004, S. 422;
SCHÜTZ, Antonia, Die hoch- und spätmittelalterlichen Burgen und Adelssitze in der Uckermark, Land Brandenburg. Bestandsaufnahme und vergleichende Untersuchungen vom späten 12. bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, Berlin 2006, Kat.Nr. 133. Diss. Humboldt-Universität zu Berlin: http://edoc.hu-berlin.de/dissertationen/schuetz-antonia-2007-05-10/PDF/schuetz.pdf.
Autor: Christof Krauskopf.