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Ort: | Neuenhagen. |
Name: | Neuenhagen, Festes Haus. |
Landkreis: | Märkisch-Oderland. |
Bundesland: | Brandenburg. |
Bestand: | Rechteckiger zweigeschossiger Putzbau mit kurzem östlichem Seitenflügel. |
Datierung: | 14.- Ende 16. Jahrhundert. |
Erwähnungen: | 1337: „curia Nienhoff“. |
Besitzergeschichte: | 1337 saß der Ritter Nicolaus Albus Witte auf der „curia Nienhoff“. 1490 übernahm die Familie von Uchtenhagen den Besitz, den sie bis zum Ende des 16. Jahrhunderts behielten. 1604 richtete der brandenburgische Kurfürst ein Amt in Neuenhagen ein. Die Domäne wurde seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts verpachtet. Zu Zeiten der DDR wurde das Gebäude vom Gemeinderat genutzt. |
Baugeschichte: | Das zweigeschossige Haus war ursprünglich von einem Wassergraben umgeben. Der Keller besteht aus fünf querliegenden Tonnen mit Stichkappen. Im Erdgeschoss gibt es mehrere gewölbte Räume. Nördlich der Diele befindet sich ein als „Schloss kapelle“ bezeichneter kreuzgratgewölbter Raum mit Stichkappen und reicher Stuckausstattung. Nach den Stuckornamenten an den Gewölben der Kapelle wird der Bau an das Ende des 16. Jahrhunderts datiert. Der östliche Seitenflügel wurde später angebaut. Nach 1945 wurde das Äußere vereinfacht wiederhergestellt. |
Literatur: |
BAU- UND KUNSTDENKMALE in der DDR, hrsg. von der Abteilung Bestandforschung, Red. Heinrich Trost. Der Bezirk Frankfurt (Oder). Berlin 1980; BREITLING, Stefan, Adelssitze zwischen Oder und Elbe 1400 - 1600. (Veröffentlichung der Deutschen Burgenvereinigung Reihe A: Forschungen, Band 10). Braubach 2005, S. 100-101; DEHIO, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Brandenburg, bearb. von Gerhard Vinken u. a., München/Berlin 2000, S. 695-696; Die KUNSTDENKMÄLER der Provinz Brandenburg, hrsg. vom Brandenburgischen Provinzialverband. Berlin 1907-1941. - 7, Teil 1, Kreis Königsberg (Neumark), Schriftleitung Erich Blunck, bearb. von Friedrich Solger, Willy Hoppe und Georg Voß. Berlin 1928, S. 208-212. |
Autor: | Stefan Breitling. |