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Ort: | Niederlandin. |
Name: | Niederlandin, Schloss. |
Landkreis: | Uckermark. |
Bundesland: | Brandenburg. |
Bestand: | Keller und Teile eines Treppenturms. |
Datierung: | 16. Jahrhundert. |
Erwähnungen: | Das Dorf wird 1459 als „parva Landin“ genannt. |
Besitzergeschichte: | 1501 wurde Joachim von Belling mit dem Ort belehnt. 1520 verkaufte der Kurfürst die Herrschaft an den Grafen Wolfgang von Hohenstein, Herrn von Vierraden. 1577 vergab der Kurfürst das Gut an Matthäus von Arnim. 1619 kaufte Hans von Sydow zu Schönfeld den Besitz, der 1652 wiederum an Hans von Diringshofen ging. Noch 1828 besaß es der Major von Schmeling-Diringshofen. 1934 gehörte Niederlandin der Klosterkammer Hannover. |
Baugeschichte: | Die Umfassungsmauern des mittleren Teils des Hauptbaus dürften noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Das Sandsteinportal trägt die Jahreszahl 1603 im oberen Fries. Dem Portal gegenüber steht ein Treppenturm, der zu einem dritten Flügel gehörte und der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Dieser Turm besteht aus Backstein und enthält eine Blockstufentreppe aus Eichenholz. 1749 kamen bei einem Umbau des Haupthauses ein Dacherker und das Mansarddach hinzu. Der Hauptbau wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an beiden Seiten auf 11 Achsen verlängert. Auf der Rückseite fügte man eine Freitreppe und einen Turm an. |
Literatur: |
BREITLING, Stefan, Adelssitze zwischen Oder und Elbe 1400 - 1600. (Veröffentlichung der Deutschen Burgenvereinigung Reihe A: Forschungen, Band 10). Braubach 2005, S. 102; Die KUNSTDENKMÄLER der Provinz Brandenburg, hrsg. vom Brandenburgischen Provinzialverband. Berlin 1907-1941. - 3, Teil 3, Kreis Angermünde, bearb. von Friedrich Solger, Otto Korn und Paul Eichholz. Berlin 1934, S. 400-406. |
Autor: | Stefan Breitling. |