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Ort: | Salzwedel. |
Name: | Salzwedel. |
Landkreis: | Altmarkkreis Salzwedel. |
Bundesland: | Sachsen-Anhalt. |
Bestand: | Bergfried und Backsteinreste der Burgkapelle St. Anna. Ursprünglich war es eine ringförmige Anlage. |
Datierung: | 12./13. Jh. |
Erwähnungen: | Die Burg „Saltwidele“ wurde 1112 erstmals erwähnt. |
Besitzergeschichte: | Markgraf Rudolf von Stade und Lothar von Süpplingenburg zogen sich 1112 nach Salzwedel zurück, als sie von Kaiser Heinrich V. bedrängt wurden. 1134 kam die Burg in askanischen Besitz und bis Anfang des 13. Jahrhunderts amtierten dort die Edelfreien von Salzwedel als Beauftragte der Markgrafen. |
Baugeschichte: | Eine runde Burganlage mit innerer Ringmauer und Wassergraben ist zusätzlich umgeben von einer äußeren Mauer. Eine Kapelle und ein Bergfried lassen sich noch lokalisieren, der Bergfried hat 14 m im Duchmesser bei 3,60 m Mauerstärke. Der ursprüngliche Eingang liegt in ca. 12 m Höhe, darunter befindet sich ein kuppelgewölbter Raum. Der Turm wird ins 13. Jahrhundert datiert. |
Literatur: |
DEHIO, Georg, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Bearb. von der Abt. Forschung des Instituts für Denkmalpflege. Bezirk Magdeburg, Berlin 1974, S. 395 und 345; Handbuch der historischen Stätten Deutschlands, 11. Band, Provinz Sachsen-Anhalt. Hrsg. von Berent Schwineköper, Stuttgart 1987 (überarb. Auflage), S. 404-405. |
Autor: | Katrin Atzbach. |