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Ort: | Schnackenburg. |
Name: | Schnackenburg. |
Landkreis: | Lüchow-Dannenberg. |
Bundesland: | Niedersachsen. |
Bestand: | Die Lage ist unklar, wahrscheinlich auf dem anderen Ufer der Elbe. |
Erwähnungen: | 1219 werden die Herren von Schnackenburg erwähnt. Im 14. Jahrhundert wird die Burg „hus“ oder „slot“ genannt. |
Besitzergeschichte: | Die Herren von Schnackenburg werden 1219 in Urkunden genannt, 1351 wird das "hus" an die Herzöge Otto und Wilhelm von Lüneburg verpfändet, die es wiederum kurz darauf an die Gebrüder von dem Knesebeck weitergeben. 1377 weilte Kaiser Karl IV. in Schnackenburg, um seine Zolleinnahmen zu schätzen: es ist eine seiner wichtigsten Zollstätten. 1390 und 1391 wird sie im Zuge der Grenzstreitigkeiten zwischen Lüneburg und Brandenburg belagert und erstürmt. 1410 wurde Ritter von Zacken auf Lebenszeit von Herzog Heinrich von Lüneburg mit der Verwahrung der Burg betraut. 1555 verkauft Georg von Maltzahn Haus und Stadt nebst Zoll an Andreas von Bülow. |
Baugeschichte: | Da seit 1555 urkundliche Nachrichten über die Burg fehlen, nimmt man an, dass sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört wurde. |
Literatur: | HABERLAND, R., Geschichte des Grenzgebietes Gartow - Schnackenburg. Teil I. von der Steinzeit bis zum Ausgang des Mittelalters. Lüchow (2) 1988. S. 65-72. |
Autor: | Katrin Atzbach. |