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Ort: | Vehlefanz. |
Name: | 1. Bosselberg; 2. Wasserburg. |
Landkreis: | Oberhavel. |
Bundesland: | Brandenburg. |
Bestand: | Turmhügel, Grabenanlagen. |
Datierung: | 12. Jahrhundert. |
Erwähnungen: | 1241: „dominus B. de Velewan“; 1375: „municio“. |
Besitzergeschichte: | Das Dorf Vehlefanz (1355 ersterwähnt) war lange Zeit im Besitz der Familie von Bredow. |
Baugeschichte: | Der Turmhügel von Vehlefanz, eines der beeindruckendsten Bodendenkmale
Westbrandenburgs, wurde in eine slawische Siedlung hinein gebaut. Er hat an der Basis einen
Durchmesser von 65 m, das Plateau misst 39 m bei einer Höhe von 6 m. Ein 7 m breiter Graben um den
Turmhügel ist heute weit gehend verfüllt. 1897 wurde ein umlaufender Wall eingeebnet. Über den
Gebäudebestand ist nichts bekannt. 250 m südwestlich des Turmhügels wurde im Verlauf des Mittelalters eine Wasserburg errichtet, von der nur noch die Gräben sowie wenige Reste eines Turmes erhalten sind. |
Literatur: |
HERRMANN, Joachim, Die vor- und frühgeschichtlichen Burgwälle Groß-Berlins und des Bezirkes Potsdam. Berlin 1960, S. 181; PLATE, Christa, Turmhügel und Wasserburg von Vehlefanz. In: Potsdam, Brandenburg und das Havelland. Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland 37. Stuttgart 2000, S. 258–260. |
Autor: | Christof Krauskopf. |