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AUSSTELLUNGSRUNDGANG
Fragwürdige Referenzen
Nicht mehr die Realität
der harten Fakten ist der hauptsächliche Bezugspunkt
von Fotografen/Künstlern, die mit dem Fernsehen
aufgewachsen
sind, sondern die Wirklichkeit der Bilder, die Presse,
Film und Fernsehen
millionenfach verbreiten. In ihren Werken verschwimmen
die Unterschiede
zwischen beiden Welten. Mit größter Selbstverständlichkeit
bringen sie
sich in die künstliche Wirklichkeit der Bilder
ein und setzen ihre eigenen
Körper völlig fiktiven Erfahrungen aus.
Die Körper verlieren ihre Identität,
ihre Einzigartigkeit. Sie verwandeln sich in multiple
Gefäße, in denen
sich verschiedene Identitäten verkörpern.
Die Möglichkeit künstlicher
Körper zeichnet sich am Horizont ab. Die Künstlichkeit
der Körper spiegelt
sich in der Künstlichkeit der Architektur. Ohne
dass es offensichtlich
wird, beeinflusst die Debatte über das Verschwinden
der Körper im
Cyberspace wie die Debatte über die künstliche
Erzeugung menschlichen
Lebens dank fortgeschrittener Gentechnologie auch
ihre Bilder, ist aber
nicht ihr Thema. Auffällig ist die große
Anzahl der Fotografinnen/Künstlerinnen
auf diesem Gebiet der schöpferischen Fotografie.
Längst hat sich die Fotografie als eigenständige
Kunstform entwickelt.
Ihre wesentliche Impulse erhält sie aus ihrer
eigenen Geschichte, dem
Film und den elektronischen Medien. Die Einflüsse
der Kunst der Moderne
treten hingegen immer mehr zurück.
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OHNE TITEL · 1997 |
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TEL AVIV · LAUDER HOUSE · 2001 |
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A NIGHT THAT NEVER FINDS THE DAY I · 2001
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OHNE TITEL · KÖLN 1992 |
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DIE ARCHITEKTIN · 1999 |
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