Führungen für Gruppen der Bundeswehr und Polizei

Deutsche Geschichte zwischen Krieg und Frieden

Bundeswehr

Führung: Deutsche Geschichte zwischen Krieg und Frieden

Für Bundeswehrgruppen aller Teilstreitkräfte und militärgeschichtlich interessierte Fachbesucherinnen und -besucher bieten wir eine Überblicksführung in der Dauerausstellung mit sowohl militär- als auch kulturgeschichtlichem Schwerpunkt an. Im Mittelpunkt des Rundganges vom Mittelalter bis in die Neuzeit stehen historische Konflikte und ihre Lösung: zum Beispiel die Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich, die Napoleonischen Befreiungskriege oder auch der Kalte Krieg. Ergänzend werden Aspekte der sozialen Integration und Wahrnehmung des Militärs in der Zivilgesellschaft besprochen.

Diese Führung kann mit den genannten Schwerpunkten auch auf einzelne Epochen begrenzt werden.

60 bzw. 90 Minuten
75 € pro Gruppe für max. 25 Personen, der Eintritt ist frei

Polizei

Führung für Fortbildungsgruppen: Geschichte der deutschen Polizei seit dem 19. Jahrhundert

Im Rahmen einer Forbildungsveranstaltung für Polizistinnen und Polizisten bieten wir jeweils eine Führung durch die Dauerausstellung und eine aktuelle Sonderausstellung des Deutschen Historischen Museums an. Die erste Führung diskutiert anhand von Originalobjekten der Dauerausstellung Grundlagen der Geschichte der deutschen Polizei seit der Mitte des 19. Jahrunderts. Vor dem Hintergrund der jeweiligen Epoche stehen Themen wie die soziokulturelle Stellung der Polizei in der Gesellschaft, ihre Bewaffnung und Uniformierung, das sich verändernde Selbstverständnis der Polizei sowie einzelne Biografien im Vordergrund. Im Anschluss gewährt eine zweite Führung Einblicke in eine der aktuellen Sonderausstellungen des Hauses.

2 x 90 Minuten, dazwischen gibt es eine Mittagspause
150 € pro Gruppe für max. 25 Personen, der Eintritt ist frei

Geschichtswerkstatt für Ausbildungsgruppen: Deutsche Polizei und Antisemitismus

Für Polizeianwärterinnen und Polizeianwäter bietet das Deutsche Historische Museum einen vierstündigen Workshop zum Thema Deutsche Polizei und Antisemitismus an. Anhand von Originalobjekten der Dauerausstelung aus der Zeit der 1848-Revolution, des Kaiserreichs und der Weimarer Republik werden zuächst Grundlagen des staatlichen Gewaltmonopols, der deutschen Polizeigeschichte und des deutschen Antisemitismus veranschaulicht. In einer anschließenden Geschichtswerkstatt im Ausstellungsbereich zum Nationalsozialismus erarbeiten und präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Felder des staatlichen Rassismus unter besonderer Berücksichtigung der Beteiligung der deutschen Polizei am Holocaust.

240 Minuten
225 € pro Gruppe für max. 25 Personen, der Eintritt ist frei