Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend

Barrierefreie und inklusive Angebote

Das Deutsche Historische Museum möchte möglichst vielen Menschen einen Zugang zur Ausstellung "Sparen – Geschichte einer deutschen Tugend" ermöglichen.

Ausstellung für Alle

Die Ausstellung spricht mehrere Sinne an und lädt zum Sehen, Hören, Tasten ein und Begreifen. Die Gestaltung ist in weiten Teilen barrierefrei. Alle Ausstellungstexte sind in Deutsch und Englisch. Die Haupttexte stehen zusätzlich in Braille, Großschrift, Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung. Die Ausstellungsstücke werden auf unterschiedlichen Höhen präsentiert, die meisten Vitrinen sind für Rollstühle unterfahrbar. Die Farbgestaltung ist kontrastreich.

Mach mit!

Entlang sieben "Inklusiver Kommunikations-Stationen", IKS, ist ein Kurz-Rundgang durch die Ausstellung möglich. Objekte, Modelle und Medien greifen an den Stationen die Hauptthemen der Ausstellung auf und vermitteln diese interaktiv auch für Besucher und Besucherinnen ohne Vorkenntnisse. Jede Station richtet sich an mehrere Sinne, so dass sie auch von Menschen mit Sinnesbeeinträchtigung genutzt werden können. Die Textinformationen stehen gleichberechtigt angeordnet in Deutsch, Englisch, Leichter Sprache, Braille und Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung und laden zum Austausch untereinander ein. An den Stationen sind Sehen, Hören, Tasten und Begreifen erwünscht! Alle Stationen verfügen über eine Halterung für Geh- und Langstöcke.

Rundgang durch die Ausstellung

Ein taktiles Bodenleitsystem ermöglicht Blinden und Sehbehinderten einen eigenständigen Kurz-Rundgang entlang der Raumtexte sowie der 7 Stationen. Das Leitsystem beginnt am Eingang der Ausstellungshalle und führt zur Kasse und anschließend zum Fahrstuhl. Von hier kann das Untergeschoss erreicht werden, wo das Leitsystem zur Garderobe und zu den Toiletten führt. Im ersten Obergeschoss führt das Leitsystem zur Ausgabe der Audiogeräte sowie zum Ausstellungseingang. Ein taktiler Grundriss vor dem Ausstellungseingang hilft bei der Orientierung im Ausstellungsraum. Die Beschreibung der Ausstellungsarchitektur steht als Audio und in Braille-Schrift zur Verfügung. Für den Rundgang können Rollatoren, Rollstühle und Klapphocker an der Garderobe ausgeliehen werden.

Hörführung

Die Hörführung bietet Informationen zu mehr als 50 Stationen in deutscher und englischer Sprache, darunter Einführungen zu den einzelnen Räumen, die Vorstellung ausgewählter Objekte sowie Erläuterungen zu den Inklusiven Kommunikations-Stationen. Ergänzt werden diese durch historische O-Töne und Übersetzungen handschriftlicher Originaltexte. Die Objekte werden einerseits historisch verortet, und andererseits wird ihre Bedeutung und ihre Beziehung zur Gegenwart deutlich gemacht. Die Besucherinnen und Besucher können wahlweise einem Rundgang durch die Ausstellung folgen oder die Ausstellung mit der Hörführung selbst erkunden.

In deutscher Sprache steht eine zusätzliche Audiospur mit Audiodeskriptionen zur Verfügung. Sie beinhaltet neben ausgewählten detaillierten Objektbeschreibungen, auch eine Vorstellung des taktilen Grundrisses sowie der Ausstellungsarchitektur.

Inklusive Führungen am Donnerstag

Die öffentliche Führung am Donnerstag lädt alle Besucherinnen und Besucher zu einem Austausch untereinander ein und bietet dafür folgende Angebote: In der Führung am 1. Donnerstag im Monat werden Objekte ausführlich beschrieben, am 2. Donnerstag werden die Führung und die Diskussionen simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt und am 3. Donnerstag erfolgt die Führung in Einfacher Sprache.

Führungen für Blinde und Sehbehinderte

Eine Kombination aus Hören und Berühren ermöglicht es Blinden und Sehbehinderte, sich mit der Geschichte des Sparens in Deutschland auseinanderzusetzen und aktiv an der Diskussion darüber teilzunehmen. Ausgewählte Objekte werden während des Rundgangs detailliert beschrieben und an den Inklusiven Kommunikations-Stationen können Exponate ertastet werden. Ein taktiler Grundrissplan und ein taktiles Leitsystem erleichtern die selbstständige Orientierung in der Ausstellung.

60–90 Minuten, 75 € pro Gruppe bzw. 1 € pro Schüler, max. 20 Personen

Öffentliche Termine

Jeden 1. Donnerstag im Monat, 16 Uhr
4 € pro Person zzgl. Eintritt, Treffpunkt: Ausstellungshalle

Führungen in Deutscher Gebärdensprache

In einem Rundgang durch die Ausstellung geben die Referentinnen und Referenten einen Überblick die Geschichte des Sparens in Deutschland. Eine staatlich geprüfte Dolmetscherin übersetzt die Führung in Deutsche Gebärdensprache. An Inklusiven Kommunikations-Stationen können ausgewählte Objekte und Modelle mit unterschiedlichen Sinnen erfahren werden. Der Rundgang verbindet visuelle Informationen mit der Möglichkeit zur Diskussion. Videos in Deutscher Gebärdensprache laden anschließend zur vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Ausstellungsthema ein.

60 Minuten, 75 € pro Gruppe bzw. 1 € pro Schüler zzgl. Kosten für DGS-Dolmetscher*in, max. 15 Personen

Öffentliche Termine

Jeden 2. Donnerstag im Monat, 16 Uhr
4 € pro Person zzgl. Eintritt, Treffpunkt: Ausstellungshalle

Führungen in Einfacher Sprache

Bei dieser Führung stellen sich die Referentinnen und Referenten auf den Wissenshorizont und die Sprachkompetenz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein und erklären historische Ereignisse und Zusammenhänge anhand von Ausstellungsobjekten. In dem dialogischen Rundgang wird in einfacher Sprache und mit besonderem Bezug zur Lebenswelt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer die besondere Rolle des Sparens in Deutschland erklärt. Die Inklusiven Kommunikations-Stationen laden zum Ausprobieren und Mitmachen ein. Es bleibt Raum für Nachfragen zum Verständnis der Ausstellung.

60–90 Minuten, 75 € pro Gruppe bzw. 1 € pro Schüler, max. 20 Personen

Öffentliche Termine

Jeden 3. Donnerstag im Monat, 16 Uhr
4 € pro Person zzgl. Eintritt, Treffpunkt: Ausstellungshalle

Öffnungszeiten

täglich 10–18 Uhr

Eintritt

bis 18 Jahre frei
8 €, ermäßigt 4 €
Weitere Informationen

Führungsbuchung

Besucherservice

Dauerausstellung
Tel.  +49 30 20304-751

Sonderausstellungen
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Barrierefreier Zugang

Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen

Verkehrsverbindung

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Hackescher Markt und Friedrichstraße

U-BAHN  
Französische Straße, Friedrichstraße und Hausvogteiplatz

BUS  
100, 200, TXL Staatoper oder Lustgarten

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