Jagdarmbrust, 1567 © DHM

Die Armbrust – Schrecken und Schönheit

20. September 2019 bis 8. März 2020

Aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums

Die Armbrustsammlung des Deutschen Historischen Museums gehört trotz aller Nachkriegsverluste immer noch zu den bedeutendsten der Welt. Die Armbruste und ihr Zubehör stammen aus der Zeit des 15. bis zum 20. Jahrhundert.

Armbruste fanden im Mittelalter Verwendung als Kriegswaffe, später noch als Jagdwaffe. Die größte Rolle aber spielte sie als Schützenwaffe in Städten und an Fürstenhöfen. Der Berufsstand der Armbrustmacher lieferte qualitätvolle Waffen, in technischer wie in dekorativer Hinsicht. Armbruste wurden zu Trägerinnen ikonographischer Schmuckprogramme in Renaissance und Barock. Schützenvereinigungen übernahmen insbesondere in den Städten des Heiligen Römischen Reiches eine wichtige gesellschaftliche Rolle, ihre Zusammenkünfte und Feste waren Teil der städtischen Selbstdarstellung. Die Ausstellung thematisiert diese Entwicklung der Waffe und ihre gesellschaftlichen Funktionen überwiegend mit Objekten aus den Sammlungen des Deutschen Historischen Museums.

Die Ausstellung wird von Sven Lüken und Brigitte Reineke kuratiert.

Öffnungszeiten

täglich 10–18 Uhr

Eintritt

bis 18 Jahre frei
8 €, ermäßigt 4 €

Weitere Informationen

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Vor Ort

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Tel. +49 30 206 24 5 24
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Rollstuhlgerechter Zugang zu allen Ausstellungen

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U-BAHN  
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Kontakt

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