Wahlaufruf zur Nationalversammlung 1919 (Ausschnitt), César Klein, 1919 © DHM

Weimar: Vom Wesen und Wert der Demokratie

4. April bis 22. September 2019

Heute scheint es so, als sei die Entscheidung für eine liberale und repräsentative Demokratie als politische Staatsform durch ein Zusammenwirken vielfältiger Entwicklungen ernsthaft gefährdet. Autoritäre und antipluralistische Parteien erstarken nicht nur in Ländern des ehemaligen Ostblocks, sondern auch in Ländern, in denen die Demokratie durch jahrhundertelange Traditionen gestützt wurde. Und es hat den Anschein, dass auch in Deutschland das Vertrauen in die Demokratie als politische Staatsform schwindet.

In der Ausstellung rücken wir die Frage „Was ist Demokratie“ am historischen Beispiel der Weimarer Republik ins Zentrum. Uns interessiert, wie sich die Weimarer Republik mit dem, was Demokratie ist und werden sollte, auseinandersetzte, wie essentielle Momente von Demokratie sich herausbildeten. So entwickelt sich aus der heutigen Situation, in der Demokratie neu definiert werden muss, eine neue Erzählung der Geschichte und Geschichten von Weimar.

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Alle Führungen sind frei buchbar.

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Führungen für Erwachsene und Gruppen

Die Führung rückt die Frage „Was ist Demokratie?“ am historischen Beispiel der Weimarer Republik ins Zentrum. Dabei sollen die revolutionären Wurzeln der Demokratie sowie die politische Inklusion, insbesondere von Frauen und der Arbeiterklasse durch das allgemeine Wahlrecht, betont werden. In einem dialogischen Rundgang wird anhand von Originalobjekten diskutiert, wie sich die Weimarer Republik mit dem, was Demokratie ist und werden sollte, auseinandersetzte, wie essentielle Momente von Demokratie sich herausbildeten, wie diese aber auch bekämpft und in Frage gestellt wurden. So entwickelt sich aus der heutigen Situation, in der Demokratie erneut definiert werden muss, eine neue Erzählung der Geschichte und Geschichten von Weimar.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch

60 Minuten
75 € zzgl. Eintritt

Führungen für Jahrgang 7-13 „Vom Wesen und Wert der Demokratie“

Die Führung rückt die Frage „Was ist Demokratie?“ am historischen Beispiel der Weimarer Republik ins Zentrum. Dabei sollen die revolutionären Wurzeln der Demokratie sowie die politische Inklusion, insbesondere von Frauen und der Arbeiterklasse durch das allgemeine Wahlrecht, betont werden. In einem dialogischen Rundgang wird anhand von Originalobjekten diskutiert, wie sich die Weimarer Republik mit dem, was Demokratie ist und werden sollte, auseinandersetzte, wie essentielle Momente von Demokratie sich herausbildeten, wie diese aber auch bekämpft und in Frage gestellt wurden. So entwickelt sich aus der heutigen Situation, in der Demokratie erneut definiert werden muss, eine neue Erzählung der Geschichte und Geschichten von Weimar.

60 Minuten
1 € pro Schüler*in

Geschichtswerkstätten für Jahrgang 7-10 „Konflikt und Konsens in der Weimarer Republik“

In einem Politthriller begegnen Schülerinnen und Schülern spannende Persönlichkeiten aus der Weimarer Republik. Sie setzen sich in Kleingruppen mit den Lebensläufen von Anhängerinnen und Anhängern unterschiedlicher politischer Richtungen auseinander, bringen sie mit den Exponaten in der Ausstellung in Verbindung und diskutieren unterschiedliche Standpunkte zu gesellschaftlichen Fragen wie Frauenwahlrecht, Arbeiterrechte, Reformschulen und Gewalt. Thematisch orientiert sich die Auseinandersetzung mit den Biografien und Exponaten an den lehrplanrelevanten Themenfeldern „Demokratie und Diktatur“, „Demokratie und Mitbestimmung“ und „Konflikte und Konfliktlösungen“.

120 Minuten
2 € pro Schüler*in

Geschichtswerkstätten für Jahrgang 11-13 „Revolution, Reaktion und Radio“

Anknüpfend an das Lehrplanthema „Demokratie und Diktatur in der Zwischenkriegszeit“ sowie die Wahlbereiche „Stellung der Frau“, „Deutsch-jüdische Geschichte“, und „Gewalt und Konfliktlösung“ bietet die Werkstatt die Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Facetten der Weimarer Republik und deren Repräsentation in den damaligen Medien auseinanderzusetzen. Die Schüler und Schülerinnen arbeiten quellenkritisch mit Medienbeiträgen und bringen diese mit Originalobjekten wie Wahlplakaten, Kunstwerken, Waffen und Alltagsgegenständen in Verbindung. Dabei entwerfen sie gemeinsam ein multiperspektivisches Portrait der Demokratie in der Weimarer Republik. Sie erarbeiten in Kleingruppen selbständig einen Themenbereich und präsentieren ihre Ergebnisse.

150 Minuten
2 € pro Schüler*in

Filmwerkstatt für Jahrgang 11-13 „Proletarische Gesellschaftskritik im Film“

„Kuhle Wampe oder: Wem gehört die Welt?“ (1932, Drehbuch u.a. Bertolt Brecht, Regisseur Slatan Dudow) zeigt die prekären Lebensbedingungen der Arbeiterinnen und Arbeiter im Berlin der Weimarer Republik. Ziel der Werkstatt ist es, die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in der kritischen Quellenanalyse und Beurteilung historischer Narrative zu stärken. Dazu beschäftigen sie sich nach Sichtung des Films in Arbeitsgruppen mit ausgewählten Filmsequenzen, die sie in einer zweiten Arbeitsphase zu Originalobjekten in der Sonderausstellung in Beziehung setzen. Durch den kritischen Umgang mit den Quellen Film und Objekten soll historisches Urteilsvermögen geschärft werden. Am Ende des Projekttages präsentieren die Gruppen ihre Arbeitsergebnisse der Klasse.

300 Minuten
5 € pro Schüler*in

Öffnungszeiten

täglich 10–18 Uhr

Eintritt

bis 18 Jahre frei
8 €, ermäßigt 4 €

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