Besucher*innen ertasten und erkunden das Museum

Barrierefreies Museum

Barrierefreier Zugang

Sowohl das Zeughaus als auch der PEI-Bau des Deutschen Historischen Museums sind stufenlos zugänglich. Alle Ausstellungsräume sind mit einem rollstuhlgerechten Fahrstuhl erreichbar. Rollstühle, Gehhilfen, mobile Sitzgelegenheiten sowie Buggies für Kleinkinder können Sie an den Infoständen im Zeughaus und in der Ausstellungshalle entleihen. 

Assistenzhunde sind in unseren Ausstellungen erlaubt.

Parkplätze

Gegenüber der Ausstellungshalle vor dem Palais am Festungsgraben befinden sich zwei öffentliche Behindertenparkplätze. Weitere Informationen über barrierefreies Reisen in Berlin finden Sie unter www.berlin.de und unter www.mobidat.net.

Führungen für Blinde und Sehbehinderte, Gehörlose und in Einfacher Sprache

In unserer Dauerausstellung „Deutsche Geschichte vom Mittelalter bis zum Mauerfall“ wie auch in Wechselausstellungen bieten wir Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie Führungen für Gehörlose und in Einfacher Sprache nach Vereinbarung an.

Einmal pro Monat bieten wir öffentliche Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie Führungen für Gehörlose und in Einfacher Sprache an. Termine siehe Kasten unten.

Weitere Informationen zu diesen Angeboten finden Sie im Bereich Bildung und Vermittlung.

RUNDGANG IN LEICHTER SPRACHE

In der Dauerausstellung bietet das Deutsche Historische Museum neue Informationstafeln in Leichter Sprache an. Dieses Angebot von der Weimarer Republik bis zum vereinten Deutschland ergänzt die bisherigen Standardsprachtexte.

Es richtet sich vor allen an Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Lernschwierigkeiten. Sie können die Texte in Leichter Sprache gerne mit in die Ausstellung nehmen oder mit Ihrem Smartphone den QR-Code scannen und sie dann lesen oder hören

Ausstellung für alle

Das Deutsche Historische Museum setzt weitere barrierefreie und inklusive Projekte mit der kommenden Ausstellung „Wilhelm und Alexander von Humboldt“ um.

Kernstück des inklusiven Konzepts sind die inklusiven Kommunikations-Stationen, die auf jeder Seite eine Informationsebene bedienen: Ob Texte in deutscher, englischer, Leichter Sprache oder in Brailleschrift, Videos mit Deutscher Gebärdensprache oder Audiodeskriptionen – die Ausstellung wird über diese sechs gleichberechtigten Vermittlungsebenen vielen Menschen zugänglich gemacht.

Alle Inklusiven Kommunikations-Stationen sind an ein taktiles Bodenleitsystem angebunden, das bereits am Eingang der Ausstellungshalle beginnt und zur Kasse, zur Ausgabe der Audiogeräte und zur Ausstellung leitet: Blinden und sehbehinderten Menschen soll ein eigenständiger Ausstellungsrundgang ermöglicht werden. Im Eingangsbereich der Ausstellung bietet ein taktiler Grundriss Orientierungshilfe im Raum. Der Grundriss ist sowohl in deutscher und englischer Schwarz- als auch in deutscher Brailleschrift beschriftet. Weiterführende Informationen zum Grundriss stehen in Brailleschrift und als Audio zur Verfügung.

Alle Stationen sind unterfahrbar und verfügen auf der rechten Seite über eine spezielle Halterung für Geh- und Langstöcke. Ein Audioguide mit ausführlichen Beschreibungen bietet allen interessierten Besucherinnen und Besuchern ergänzende Informationen.

Weiterhin bieten wir buchbare Führungen für Blinde und Sehbehinderte sowie in Gebärdensprache (DGS) und in Einfacher Sprache an.